Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Datenbrücken im Internet: semantic web services

27.01.2004


Fraunhofer IAO erforscht in dem auf drei Jahre angelegten Projekt "Ubiquitous Semantic Web Services" (USWS) welche Technologien und Standards eine nahtlose Integration von E-Business-Applikationen ermöglichen.



Das Internet ist als globale Informationsplattform aus der heutigen Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Viele E-Business-Träume sind jedoch nicht in Erfüllung gegangen, weil die vorhandenen Systeme und Anwendungen extrem heterogen sind und deshalb untereinander nicht kompatibel. In den letzten Jahren wurden darum verschiedene Technologien und Standards entwickelt, die eine nahtlose Integration von E-Business-Applikationen ermöglichen sollen.



Welche dieser Technologien erfolgreich zur systemübergreifenden Verständigung beitragen, erforscht Fraunhofer IAO in dem auf drei Jahre angelegten Projekt "Ubiquitous Semantic Web Services" (USWS). In dem vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderten Vorhaben sollen die Grundlagen dafür geschaffen werden, künftig USWS als außerordentlich flexible, robuste Basistechnologie für kooperative Web-Applikationen in vielfältigen industriellen Anwendungen einzusetzen. Zu den Projektpartnern zählen die Firmen Agilevia GmbH, Beam AG, DaimlerChrysler AG und IT Plan GmbH. Außerdem sind die Ryerson Universität (Toronto) und weitere kanadische Firmen beteiligt.

Bei den zum Teil noch in der Entwicklung befindlichen Internet-Technologien lassen sich zwei Bereiche unterscheiden: Web Services und Semantic Web. Web Services unterstützen hauptsächlich die Kommunikation zwischen Betrieben und zu deren Kunden und sind nicht an ein bestimmtes Betriebssystem oder eine bestimmte Programmiersprache gebunden. Derzeit ist die Standardisierung im Bereich der Web Services in vollem Gange. Das Semantic Web ist als funktionelle Weiterentwicklung des Internets konzipiert. Dabei geht es letztlich darum, die Maschine-Maschine Kommunikation zu erleichtern und intelligenter zu gestalten. Da das Semantic Web noch sehr jung ist und sich sehr vielseitig entwickelt, gibt es erst wenige standardisierte technische Lösungen und Anwendungen.

Um die Möglichkeiten und den bisherigen Fortschritt des Semantic Web und der Web Services einzuschätzen, analysiert das Projektkonsortium vorhandene Technologien, Konzepte und Standards. Anhand einer im Projekt entworfenen Referenzarchitektur werden zukunftweisende alternative Implementierungen derartiger Semantic Web Services untersucht. Die wirtschaftliche Seite und die nötigen Schritte zur Umsetzung werden in einer Business Roadmap abgebildet. Diese soll interessierten Unternehmen als Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in diesen Markt dienen.

Weitere Informationen:

Fraunhofer IAO
Volker Tippmann, Dr. Thomas Fischer
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: 0711-970-2189/2037, Fax: -2299
E-Mail: Volker.Tippmann@iao.fraunhofer.de
Thomas.Fischer@iao.fraunhofer.de

Dipl.Ing. (FH) Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Datenbrücke E-Business-Applikation Semantic USWS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung