Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein europaweites Technologienetzwerk

13.11.2003


Der Austausch von Informationen auf jeder Ebene ist eine entscheidende Voraussetzung für wirtschaftliche Fortschritte und Entwicklungen. In einem Europa, das sowohl geografisch als auch technologisch expandiert, ist es unabdingbar geworden, einen erfolgreichen Mechanismus zu finden, der die gemeinsame Nutzung von technischem Know-how nicht nur landesweit, sondern europaweit ermöglicht. Diesem Ziel soll uns das Projekt e-POWER näher bringen.



Bei e-POWER handelt es sich um ein Netzwerk, das als Bindeglied zwischen Technologie und Unternehmen entwickelt wurde. Es verbindet regionale Technologiezentren (Regional Technology Centres, RTCs) in ganz Europa nicht nur untereinander, sondern auch mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs).



Regionale Technologiezentren gibt es in unterschiedlichen Formen. Dazu zählen Forschungs- und Weiterbildungsinstitutionen wie z.B. Universitäten, aber auch öffentliche oder private Organisationen, die auf Technik spezialisiert sind. Alle diese RTCs haben unterschiedliche Interessen und Erfahrungsschwerpunkte, und die Kombination der dort vorhandenen Wissensbestände und Technologien hat erst recht gewaltige Ausmaße. Ein guter Kontakt zwischen diesen Forschungszentren ist daher unabdingbar, damit ihr Wissen genutzt und weiter entwickelt werden kann. Eine solche Kommunikationsplattform steht mit e-POWER zur Verfügung.

Der Zugriff auf die benötigten Informationen ist eine entscheidende Voraussetzung für das Wachstum kleiner und mittlerer Unternehmen in Europa. Der Kommunikationspfad in Form von e-POWER schafft einen Mechanismus für Wechselbeziehungen zwischen RTCs und KMUs, durch den beide Seiten auf einfache Weise Kontakt miteinander aufnehmen können. Indem alle Beteiligten ihre Stärken und Bedürfnisse einbringen, wird neues Potenzial in puncto Wissen, Technologie und Arbeitsfähigkeit erschlossen.

Das System, in das bereits 70 RTCs eingebunden sind, nimmt gegenwärtig seinen Betrieb auf. Das volle Potenzial von e-POWER wird erreicht, wenn alle RTCs und KMUs in Europa untereinander vernetzt sind. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden von e-POWER Werbeveranstaltungen in ganz Europa organisiert, auf denen die Vorteile des Systems vorgestellt und alle Beteiligten ermutigt werden sollen, sich diesem Netzwerk anzuschließen.

Kontaktangaben

Colin Piddington
CSC Computer Sciences Limited
W15 Warton Aerodrome
PR4 1AX, Preston, Großbritannien
Tel: +44-1772-858157, Fax: -856003
Email: cpidding@csc.com

Colin Piddington | ctm
Weitere Informationen:
http://www.e-power.info

Weitere Berichte zu: Potenzial RTC Technologienetzwerk Technologiezentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften