Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bearbeitungszeiten bei Hochleistungs-SPS bis zu siebzigmal schneller als bisher

31.10.2003



Bearbeitungszeiten bei Hochleistungs-SPS bis zu siebzigmal schneller als bisher


Sein gesamtes CPU-Spektrum für die Hochleistungs-SPS Simatic S7-400 hat Siemens Automation and Drives (A&D) deutlich in der Leistung verbessert. Erstmals auf der diesjährigen SPS/IPC/Drives im November in Nürnberg zu sehen, bieten jetzt alle sieben CPUs die dreifache Verarbeitungs- und doppelte Kommunikationsleistung gegenüber den Vorgängermodellen. Siebzigmal schneller als bisher ist die Bearbeitungszeit komplexer arithmetischer Befehle für Aufgaben der Datenverarbeitung und Regelungstechnik. Die neuen CPUs sind aufwärtskompatibel zu den Vorgängerprodukten. Damit nutzt der Anwender die zusätzlichen Leistungen, ohne bestehende Anwenderprogramme oder Konstruktionsunterlagen anpassen zu müssen.

Zusätzlich zur höheren Verarbeitungs- und Kommunikationsleistung wurden der Arbeitsspeicher auf bis zu zwanzig Megabyte vergrößert und auch die Anzahl der verfügbaren Timer und Zähler vervielfacht. Diesen Leistungszuwachs nutzt der Anwender, um die Geschwindigkeit der Produktion zu steigern oder die Maschinen und Anlagen mit zusätzlichen Funktionen auszustatten – etwa um Qualitätsdaten zu erfassen und zu archivieren, Prozesse komfortabel zu diagnostizieren oder diese in übergeordnete MES-(Manufacturing Execution Systems)-Lösungen einzubinden.


Die Hochleistungs-SPS Simatic S7-400 ist besonders auf Anwendungen im oberen Leistungsbereich zugeschnitten, in dem komplexe Rechenfunktionen dominieren, wie zum Beispiel trigonometrische Funktionen. Hierbei wirkt sich die deutlich höhere

Bearbeitungsgeschwindigkeit der neuen CPUs besonders positiv aus. Auch komplexe Regelungsaufgaben lassen sich jetzt ohne zusätzliche Funktionsbaugruppen lösen.

In Anlagen wird Simatic S7-400 typischerweise als zentrale Koordinierungsstation eingesetzt und als Datendrehscheibe mit mehreren Kommunikationslinien verbunden. Der jetzt doppelte Datendurchsatz stärkt diese Koordinierungsfunktion und bietet mittels Kommunikationsprozessor-Modul leistungsfähige vertikale Integration und schnelle SPS-SPS-Kommunikation über Profinet/Industrial Ethernet. Auch die Feldebene wird effizient angebunden: Zum Beispiel bewirken halbe Reaktionszeiten kürzere Zyklen im taktsynchronen Betrieb, etwa zur Steuerung schnell laufender Maschinen über Profibus mit einem Taktzyklus von einer Millisekunde.

Simatic S7-400 ist sowohl für fertigungs- als auch prozesstechnische Produktionsverfahren geeignet und daher durchgängig für alle Schritte einer Produktionskette einsetzbar. Das Spektrum von sieben abgestuften CPUs ermöglicht hierbei eine genau auf die jeweilige Teilaufgabe zugeschnittene Lösung. Der Liefereinsatz der neuen CPUs ist für März 2004 geplant.

Dr. Mark Derbacher | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com
http://www.siemens.com/simatic-s7-400

Weitere Berichte zu: Bearbeitungszeit CPU Hochleistungs-SPS S7-400

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

nachricht Online-Computerspiele verändern das Gehirn
09.11.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte