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Portieren von Anwendungsprogrammen auf IPv6

21.10.2003


Die stetig zunehmende Nutzung des Internet stellt zusätzliche Anforderungen an Dienste, die sich mit den derzeitigen Infrastrukturen nur schwierig implementieren lassen. Dies war der Grund für die Schaffung des neuen Internet-Protokolls IPv6. Damit sich dessen Einführung möglichst einfach gestaltet, wurden mehrere Anwendungsprogramme, die in IPv4 entwickelt worden waren, jetzt erfolgreich auf die neueste Version portiert.



Die große Popularität des Internet hat neue Anforderungen an die modernen Dienste dieses Mediums mit sich gebracht, für deren Erfüllung Infrastrukturen notwendig sind, die vom derzeitigen IP nicht unterstützt werden können. Den europäischen Netzen gehen allmählich die IP-Adressen aus, und aus diesem Grund besteht ein zunehmender Bedarf für eine Migration zur nächsten Version, der Version IPv6.

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Auf dem Weg zu diesem Ziel wurde in einem von der EU finanzierten IST-Projekt nachgewiesen, dass IPv6 bereit für die Einführung in die Praxis ist. Damit ein reibungsloser Übergang von IPv4 auf IPv6 gewährleistet ist, wurden eine Migration vieler Netze, Anwendungsprogramme und Dienste zum neuen Protokoll durchgeführt. Gleichzeitig wurden diese eingehend getestet, um sicher zu stellen, dass sie verfügbar sind und einwandfrei funktionieren.

Zu den verschiedenen Anwendungen, die erfolgreich auf IPv6 portiert wurden, gehört auch die Toolserie MGEN, die zur Durchführung von IP-Netzleistungsmaßnahmen eingesetzt wurde. Bei Verwendung von UDP/IP- (User Diagram Protocol) Unicast- und Multicast-Verkehrsmustern können Netzinhalte über Scriptdateien geladen werden. Außerdem wird es möglich sein, Statistiken über empfangene Daten zu erzeugen, so z.B. zum Durchsatz, zu den Datenpaket-Verlustraten und zu entstandenen Verzögerungen in der Kommunikation.

Weitere portierte Anwendungen sind das Ping6-Tool für Hosts, die 6-auf-4-Tunnels unterstützen, sowie Netperf, ein Benchmark-Tool zur quantitativen Erfassung von Netzleistungs-Parametern wie etwa dem Gesamtdatentransfer und dem Anforderungs-/Reaktionsverhältnis. Daneben wurden zwei sehr bekannte Spiele auf IPv6 portier, die auf dem Client-Server-Modell basieren und einst in IPv4 entwickelt wurden, nämlich Schach und Tetris.

Kontakt:

Arturo Azcorra
Universidad Carlos III de Madrid
Calle Madrid 126, 28903 Getafe Madrid
Spanien
Tel: +34-91-6249-993, Fax: -430
Email: azcorra@it.uc3m.es

Arturo Azcorra | ctm
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&TBL=EN_OFF R&RCN=EN_RCN:12XX&CALLER=OFFR_TM_EN
http://www.it.uc3m.es

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