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Software stellt den Patienten in den Mittelpunkt

14.10.2003



Siemens hat für das Management in Krankenhäusern eine Software entwickelt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und damit die Behandlung von Patienten verbessert und vereinfacht. Soarian vernetzt alle Arbeitsabläufe in der Klinik - von der Einlieferung bis zur Entlassung. Es orientiert sich an den täglichen Prozessen in einem Krankenhaus. Die Siemens-Entwickler schauten Ärzten bei der Arbeit genau über die Schulter, wie das Forschungsmagazin "Pictures of the Future" in seiner neuesten Ausgabe berichtet. So gestalteten sie eine Software, die sämtliche Untersuchungen aller Patienten medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich effizient synchronisiert und damit die Behandlung optimiert: Die Patienten müssen weniger lang warten, die Diagnose steht früher fest und die rettende Therapie kann schneller beginnen.

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Im South Carolina Heart Center (SCHC), einem Verbund von Herzkliniken im US-Staat South Carolina, ist Soarian Cardiology bereits im Einsatz. Dort verkürzte sich etwa die Zeit zur Erstellung eines Berichts nach einer Katheteruntersuchung von rund 24 Stunden auf wenige Minuten. Neben den Vorteilen für die Patienten hat das auch finanzielle Auswirkungen: Allein die Verbesserung dieses Prozesses spart dem SCHC pro Jahr rund 700.000 Dollar.

Soarian läuft auf herkömmlichen Computern oder Tablet-PCs - egal ob im Operationssaal, dem Büro oder direkt am Krankenbett und ist besonders einfach und intuitiv zu bedienen. Der Arzt sieht auf einen Blick, welche Aufgaben er bei welchem Patienten erledigen muss. Die medizinisch dringendsten Informationen stehen an erster Stelle. Für jeden Patienten kann der Arzt alle Diagnosen sofort abrufen. Er kann sich in einem Schritt Notizen in der elektronischen Patientenakte machen und Medikamente verordnen - bei anderen Software-Produkten muss er zum Teil zwischen zwei Programmteilen wechseln. Soarian speichert zudem Vermerke über Medikamentenunverträglichkeiten und schlägt Alarm, wenn eine gefährliche Wechselwirkung eintreten könnte.

Dr. Norbert Aschenbrenner | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de

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