Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intelligente Mobiltelefonie-Architektur

23.07.2003


CODA, eine neue Systemarchitektur, ist der Schlüssel zu einer nahtlos integrierten Mobiltelefonie in einer Welt von bunt gemischten Telefonieprotokollen und -standards.


Die Mobiltelefonie-Branche hat sich im vergangenen Jahrzehnt derart rasant entwickelt, dass Mobiltelefone längst kein Luxus mehr, sondern etwas ganz Alltägliches sind. Diese Geräte werden heute als unverzichtbare Gebrauchsartikel aller Gesellschafts- und Altersgruppen unabhängig von ihrer Wirtschaftskraft betrachtet.

Allerdings ist die globale Nutzergemeinde seit langem geteilt, was die anerkannten Standards und Protokolle für die Technologien angeht, die Voraussetzung für das mobile Telefonieren sind. Europa gehörte zu den Innovatoren, als hier schon vor Jahren der europaweite Standard GSM (Global System for Mobile Communication) für die digitale Mobiltelefonie eingeführt wurde. GSM entwickelte sich schnell zum weltweit meistverwendeten System, das bald gegenüber konkurrierenden Standards aus Amerika und Asien die Nase vorn hatte.


Die Forschungsarbeit, die im Rahmen des EU-Programms IST (Information Society Technologies) gefördert wird, hilft Europa dabei, seine Spitzenstellung in dieser sehr lukrativen Branche zu verteidigen. CODA (Complex Organic Distributed Architecture) stellt die nächste Systemarchitektur-Generation dar. Darin ist ein intelligentes System festgelgt, das sich im laufenden Betrieb selbst umkonfigurieren und so an unterschiedliche Protokolle und Standards anpassen kann.

CODA basiert auf intelligenten kommerziellen Konzepten wie dem Viable System Model und ist in fünf Funktionsebenen unterteilt. Diese Ebenen sind die Teilnehmer, die Mobilstation(en), die Basisstation(en), das globale Management und die Betriebsebene. Jede Ebene wird von einem Data Warehouse unterstützt, das eingehende Daten ausfiltert und in ein nutzbares Format umsetzt.

Die Leistungsfähigkeit von CODA wurde im IST-Projekt CAST bereits erfolgreich demonstriert. Durch den innovativen, selbstlernenden und autonomen Aufbau von CODA erhalten die Verbraucher die Möglichkeit, ein und dasselbe Mobiltelefon von Europa über Amerika bis Asien unabhängig von den in der jeweiligen Region geltenden Standards zu benutzen. Zusätzlicher Forschungs- und Entwicklungssupport wird dazu beitragen, dass Europa auch in Zukunft an der Spitze der Mobiltelefonie stehen wird, eines Industriezweiges, dem auch weiterhin weltweit überdurchschnittliche Wachstumsquoten prophezeit werden.

Kontakt:

University of Westminster
115 New Cavendish Street
W1M 8JS, London, United Kingdom
Prof. Kambiz MadaniHead of Westminster Wideband
Tel: +44-207-9115849
Fax: +44-207-9114319
Email: madani@csma.wmin.ac.uk

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.wmin.ac.uk

Weitere Berichte zu: CODA Mobiltelefon Mobiltelefonie Mobiltelefonie-Architektur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen