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Anwendung von virtuellen Unternehmen in der Bauindustrie

23.07.2003


Koordinierte Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa leisten einen wichtigen Beitrag, um das Konzept des virtuellen Unternehmens Wirklichkeit werden zu lassen.



Fortschritte in der Technologie und besonders in der Telekommunikation haben das virtuelle Unternehmen (Virtual Enterprise, VE) möglich gemacht. Mitarbeiter in VEs können demselben Unternehmen, aber auch unterschiedlichen Unternehmen angehören. Sie arbeiten an gemeinsamen Projekten und wenden dabei netzwerkbasierte Tools wie E-Mail sowie webbasierte Applikationen an, wobei sie nicht selten weit voneinander entfernt sind.

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Über VEs können Organisationen spezialisierte Projektteams zusammenstellen, in denen die einzelnen Teammitglieder ihre jeweiligen Kernkompetenzen voll einbringen können. Auf diese Weise wird die Produktivität maximiert. Allerdings erfordern VEs einen modifizierten Ansatz beim Projektmanagement, der die Feinheiten dieses dezentralen Arbeitsmodells berücksichtigt. Außerdem muss die zur Unterstützung dieser VEs erforderliche Technologie-Infrastruktur geschaffen werden.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurde das "OSMOS Generic Virtual Enterprise Process Model" entwickelt. Dieses Modell berücksichtigt die Hauptbeteiligten an einem VE einzeln, nämlich den Anbieter der Lösung, deren Nutzer und gegebenenfalls weitere Beteiligte, die zusätzliche Dienstleistungen beisteuern.

Das Modell wurde zusammen mit Testanwendern aus der Bauindustrie analysiert. Ein wichtiges Ergebnis war die Schaffung einer umfassenden Bibliothek von Informationsressourcen sowie webbasierte Tools zur Unterstützung bestimmter Aufgaben aus dem Umfeld der Bauindustrie. Die Sicherheit von Projektinformationen wird durch ein hierarchisches System von Zugangsebenen und Benutzerprivilegien gewährleistet. Besonders erwähnenswert ist außerdem, dass das Modell ein Tool bildet, das von einem VE vom Zeitpunkt seiner Gründung bis zu seiner Auflösung genutzt werden kann.

Das OSMOS Generic Virtual Enterprise Process Model wird derzeit im Rahmen mehrerer neuer F&E-Projekte modifiziert und verbessert. Die Angaben von Benutzergruppen, die während der Pilotphase eingerichtet wurden, werden für eine günstige Marktakzeptanz des endgültigen Produkts sorgen. Schließlich wird das Modell für den Einsatz auch in anderen Industriezweigen erweitert, in denen es bedeutende Anwendungsmöglichkeiten für VEs geben könnte.

Kontakt:

University of Salford - ISI
Ashworth Building
M5 4WT, Manchester, United Kingdom
Prof. Yacine Rezgui
Tel: +44-161-2955292
Fax: +44-161-7458169
Email: y.rezgui@salford.ac.uk

Prof. Yacine Rezgui | ctm
Weitere Informationen:
http://www.isi.salford.ac.uk

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