Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologische Evolution des Museumsbesuches: smart.card

15.07.2003


Die neue Abteilung "medien.welten" im Technischen Museum Wien bietet mit der innovativen smart.card eine besondere Form der Besucherinteraktion: Die Karte ermöglicht dem Besucher, sich individuell im System anzumelden.

... mehr zu:
»Logbuch »Technologisch

Der Besucher wählt einen fiktiven Namen aus und kann persönliche Einstellungen vornehmen - so etwa die Sprache, in der er die Informationen an den Ausstellungsterminals präsentiert bekommen will. Die Karte wird durch in der Ausstellung verteilte Lesegeräte per Funk automatisch erkannt, sobald sich ihr Besitzer der betreffenden Station nähert.

Wegweiser und Logbuch


Mit der smart.card lässt sich ein elektronisches Logbuch aktivieren, das den Weg durch die Ausstellung verzeichnet. Ein digitaler Übersichtsplan zeigt dem Besucher, in welchen Ausstellungsbereichen er sich gerade befindet, wo er bereits gewesen ist, und wo noch nicht.

An den Terminals der medien.matrix - einer multimedial aufbereiteten Mediengeschichte - sieht der Besucher, welche Themenfelder er bereits durchgeblättert hat. Zudem kann er aus der Textfülle der medien.matrix ausgewählte Textfelder im "Rucksack" ablegen.

Virtueller Rucksack

Die Karte ermöglicht dem Besucher, digitale Ausstellungselemente (Bilder, Texte, Töne, Filme) in einem virtuellen Rucksack zu sammeln. Diese Inhalte kann er an den Arbeitsstationen des sogenannten "Digitalen Raums" der Ausstellung weiterverarbeiten oder via Internet mit nach Hause nehmen.

In einem interaktiven Fernsehstudio kann der Besucher vor laufender Kamera eine Sendung moderieren und die Videoaufzeichnung mit Hilfe der smart.card ebenfalls in seinem Rucksack ablegen. Auch Beiträge aus einem Archiv an Rundfunksendungen, das in der Ausstellung abrufbar ist, können auf diese Weise gespeichert werden.

Kommunikationsinstrument

Eine weitere Funktion der Karte ist der digitale Briefverkehr: Jeder im System angemeldete Kartenbenutzer kann mit einer Kurznachricht angeschrieben werden. Darüber hinaus können einzelne Elemente aus den im "Rucksack" gespeicherten Inhalten verschickt werden.

Rückfragehinweis: br> Technisches Museum Wien
Barbara Hafok
Mariahilfer Straße 212, A-1140 Wien
Tel. +43-1-899 98-1200
E-Mail: barbara.hafok@tmw.at

Barbara Hafok | Technisches Museum Wien
Weitere Informationen:
http://www.technischesmuseum.at

Weitere Berichte zu: Logbuch Technologisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten