Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effiziente Content-Logistikplattform

01.07.2003


In einem von der EU finanzierten IST-Projekt namens SMARTCAST ist eine neuartige Content-Logistiklösung für ein effizientes Content Management und eine gesicherte Bereitstellung von interaktiven Streaming-Inhalten per Satellit entstanden.



Die Content-Logistiklösung SMARTCAST, entwickelt von der Satelliten-Betreibergesellschaft Eutelsat SA, bietet umfassende Anwendungen für das Content Management und die Satellitenkommunikation. Die Content-Logistikplattform dient zur Integration von unabhängigen Plattformen für die Bereitstellung von IP-Diensten mit der innovativen Satellitentechnologie DVB-RCS (Digital Video Broadcasting Return Channel via Satellite). Darüber hinaus bildet die Plattform eine Kombination aus einer Content-Logistiksoftware und einer anwenderspezifisch konfigurierten und benutzerfreundlichen Oberfläche, die von einem einzelnen Benutzer ohne Schwierigkeiten bedient werden kann.



Die Content-Logistikplattform bietet Content Providern, Content-Erzeugern und Managern einzigartige Möglichkeiten für das Management und die Verbreitung von Programminhalten. Die Programminhalte werden per Upload vom Produktionsort zum Logistik-Server übermittelt, wobei sie im Fernzugriff verwaltet und zur Verbreitung per Satellit vorgemerkt werden können. Die Programminhalte können entweder an alle oder nur an vorher ausgewählte Empfänger ausgestrahlt werden, von denen sie außerdem darauf abgefragt werden können, ob es sich um gebührenpflichtige Programme handelt.

Da die Daten über IP-Netze (MPEG 1, MPEG 2, MPEG 4, Real, Windows Media Player, MP3, WAV-Dateien, Textdateien, JPG-Format) transportierbar sind, ist die Plattform unabhängig vom Typ des Programminhalts. Das Tool gewährleistet eine wirksame Wahrung der Privatsphäre und ein hohes Maß an Sicherheit, was durch einen separaten und besonders geschützten Speicherbereich auf der Server-Festplatte erreicht wird. Daneben bietet es die Flexibilität des Fernzugriffs, über den viele Content Provider Sendepläne, Prioritäten, die automatische Ausführung von Programminhalten oder individuelle Datenkarussell- und Benutzergruppen-Konfigurationen festlegen. Vor allem aber können die gesendeten Inhalte während der Ausstrahlung durch spezielle Algorithmen mit öffentlichen und privaten Schlüsseln kodiert werden.

Die dafür verwendete simple HTML-Schnittstelle lässt sich einfach in vorhandene Infrastrukturen und Softwarepakete einbinden; für den Empfang eignet sich jeder beliebige DVB-Datenempfänger. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform auch den Zugang zu modernen Empfangsnetzen wie z.B. Unternehmens-LANs, Funk- oder Kabelnetzen sowie beliebigen hausinternen Netzen, über welche die Inhalte weiter verteilt werden können. Die beachtliche Komplexität des Systems ist für den Betreiber weitgehend transparent, und für die Benutzerschulung genügen wenige Tage. Die Inbetriebnahme ist innerhalb von Stunden möglich, so dass sich das System auch zur Übertragung von Einzelveranstaltungen und zur Erstellung von Live-Programmen eignet. Die Plattform kann in Verbindung mit der integrierten Multimedia-Produktionslinie Smartcast, aber auch als Stand-alone-Lösung zusammen mit beliebigen anderen Softwarepaketen zur Contenterzeugung und -manipulation betrieben werden.


Kontakt

Thomas LOHREY
Eutelsat S.A.
Head of Systems Integration
70 Rue Balard
75015
Paris
FRANCE
Tel: +33-1-53984682
Fax: +33-1-53984023
E-Mail: tlohrey@eutelsat.fr

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.eutelsat.com

Weitere Berichte zu: CONTENT Content-Logistikplattform MPEG Plattform Satellit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mehrkernprozessoren für Mobilität und Industrie 4.0
07.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Wenn das Handy heimlich zuhört: Abwehr ungewollten Audiotrackings durch akustische Cookies
07.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herz-Bindegewebe unter Strom

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Eine Extra-Sekunde zum neuen Jahr

08.12.2016 | Physik Astronomie

Wenn der Fluss krank ist – Fachseminar zu Gewässerökologie und Gewässerschutz

08.12.2016 | Seminare Workshops