Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFKI entwickelt intelligente Suche für den "Virtuellen Arbeitsmarkt" der Bundesanstalt für Arbeit

26.03.2003


DFKI entwickelt intelligente Suche für den "Virtuellen Arbeitsmarkt" der Bundesanstalt für Arbeit. 50 Millionen Projekt unter Führung von Accenture.



Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI, arbeitet unter der Konsortialführerschaft von Accenture an der Entwicklung des "Virtuellen Arbeitsmarktes" für die Bundesanstalt für Arbeit, BA. Das Projekt mit einem Finanzvolumen von 50 Millionen Euro ist Teil von Struktur- und Anpassungsmaßnahmen innerhalb Bundesanstalt für Arbeit, BA, die Präsident Florian Gerster vor kurzem vorgestellt hat. Die BA vollzieht damit den Strukturwandel von einer Bundesbehörde zu einer Serviceagentur.

... mehr zu:
»Accenture »DFKI »Künstlich


Die Entwicklungen des DFKI konzentrieren sich auf Verfahren der Künstlichen Intelligenz, die auf einer sehr schnellen und effizienten Konzeptsuche basieren. Diese neue Technologie ist selbstlernend: Sie vergleicht Dokumente aus riesigen Datenbasen und findet automatisch die bedeutungstragenden Wörter und deren Zusammenhänge.

Der "Virtuelle Arbeitsmarkt" wird darüber hinaus auch die persönlichen Profile sowohl von Arbeitssuchenden als auch von Stellenanbietern berücksichtigen und deren Leistungen und Leistungsanforderungen ideal zusammenführen. "Durch die intelligente DFKI-Suchtechnologie wird das Vermittlungspotential wesentlich erhöht, indem Stellen mit ähnlichen Qualifikationsanforderungen auch bei unterschiedlichen Berufsbezeichnungen gefunden werden. Sucht der Benutzer beispielsweise nach einem Job als Steward, so werden ihm automatisch auch die offenen Stellen als Flugbegleiter angezeigt, ohne dass das System vorher trainiert werden muss", so Prof. Dr. Andreas Dengel, Wissenschaftlicher Direktor am DFKI. "Wenn wir die Zahlen der BA zugrunde legen", so Prof. Dengel weiter, "und die durchschnittliche Dauer der Erwerbslosigkeit aller Arbeitnehmer um nur einen Tag verringern, so spart die BA ca. 160 Millionen Euro pro Jahr."

"Noch im laufenden Jahr soll ein Jobportal mit leistungsfähigen Suchmechanismen für Arbeitgeber, Arbeitsuchende und Mitarbeiter der BA installiert werden, das unter Verwendung von Faktoren der Künstlichen Intelligenz die Suche nach passgenauen Stellen und Bewerbern signifikant verbessert", erläutert Accenture-Geschäftsführer Stefan Schneider.

Wesentliche Neuerung dieses "Jobportals für Jedermann" ist die Integration der Angebote kommerzieller Jobbörsen, die den "Virtuellen Arbeitsmarkt" zur größten europäischen Job-Datenbank machen.


Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Dengel
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Erwin-Schrödinger-Straße (Bau 57)
D-67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631 205-4531
Fax: 0631 205-3472
E-Mail: andreas.dengel@dfki.de

Reinhard Karger M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de http://www.accenture.de

Weitere Berichte zu: Accenture DFKI Künstlich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften