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Weltneuheit: Siemens präsentiert Java-fähiges Funkmodul

19.02.2003


TC45 mit Java-Technologie


Mit dem TC45 stellt der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (Siemens mobile) das erste Dual-Band-Funkmodul vor, das in GSM/GPRS-Netzen arbeitet und Java 2 Micro Edition (J2ME) unterstützt.


Das TC45 mit Java-Technologie kann externe Daten verarbeiten und kundenspezifische Anwendungssoftware auf dem Modul ablaufen lassen. Durch die Nutzung der im Modul bereits integrierten Komponenten wie Speicher und Controller verringert sich der Entwicklungs- und Testaufwand für Hard- und Software erheblich. Kunden sparen dadurch Materialkosten und können ihre Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt bringen. TC45-Java-Module werden in den Bereichen Telemetrie und Telematik eingesetzt. Das Java-Funkmodul eignet sich besonders für Applikationen in Sicherheitssystemen und zur Fernmessung von Strom, Wasser oder Gas.

Mit dem TC45 hilft Siemens mobile Entwicklern bei der schnellen Umsetzung von Konzepten in marktreife Produkte. Dank der Java-Unterstützung bleiben die Modul-Aufgaben nicht auf die Kommunikation zwischen Maschinen beschränkt, sondern können auch eigenständig Funktionen der Anwendung steuern. Java verleiht der Anwendung eine Art „Eigen-Intelligenz“, dank der das Modul Daten auswerten und Befehle ausführen kann. Somit ist das Modul die Schaltzentrale der Applikation. „Mit dem TC45 erhalten unsere Kunden eine stabile und zuverlässige Plattform, die sie bei der Entwicklung ihrer Anwendungen optimal unterstützt“, so José Costa e Silva, Leiter des Geschäftsgebiets Wireless Modules des Bereichs Information and Communication Mobile.


Weitere Eigenschaften des TC45 mit Java-Technologie:

  • Siemens mobile stellt seinen Kunden eine kostenlose und lizenzfreie Entwicklungsumgebung für Java einschließlich einer PC-Debug-Umgebung zur Verfügung.

  • Im Leistungsumfang des TC45 enthalten ist weiterhin eine Java-Bibliothek, die Beispielroutinen für die GSM/GPRS-Kommunikation enthält. Mit Hilfe der Java-Bibliothek können Entwickler schnell und bequem ihre eigenen Anwendungen programmieren.

  • Ein höherer Integrationsgrad wird durch die gemeinsame Nutzung der im Modul vorhandenen Komponenten erreicht. Die Materialkosten für Speicher, Controller und Platine verringern sich erheblich. Da eine weitere Software-Plattform nicht mehr notwendig ist, wird auch der Aufwand für System- und Integrationstests bedeutend kleiner.

  • Erstmals kann das TCP/IP Netzwerkprotokoll des Moduls genutzt werden. Die Anwendung kann also ohne zusätzliche Komponenten direkt auf das Internet zugreifen.

  • Das TC45 mit Java-Technologie bietet alternativ zur zweiten seriellen Schnittstelle bzw. den digitalen Audioausgängen bis zu neun frei programmierbare I/O Ports an. Damit können zum Beispiel Daten von Sensoren im Modul weiterverarbeitet werden, bzw. kann das Modul Daten und Befehle an externe Systemeinheiten weiterleiten.

  • Das neue Funkmodul wiegt zehn Gramm und ist mit seinen Abmessungen 53x34x3,5 mm extrem kompakt und flach.

3GSM World Congress, Halle 1, Stand A8

Auf dem Kongress in Cannes zeigt Siemens mobile anhand einer Demobox, wie Entwickler auf Basis des TC45 mit Java-Technologie einfach und schnell Applikationen programmieren können. Darüber hinaus wird gezeigt, wie das Modul arbeitet und eine Applikation steuert.
Erste Funktionsmuster sind bereits verfügbar. Anfang Juni 2003 ist das TC45 in Serie erhältlich.

Java und J2ME sind von Sun Microsystems eingetragene Warenzeichen. J2ME ist ein von Sun Microsystems entwickelter, hardware-unabhängiger Java-Standard für mobile Endgeräte.



Yvonne Schmidt | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/wm

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