Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Softnet PN-IO Linux : Siemens entwickelt PC-basierten Profinet-IO-Software-Controller für Linux-Systeme

03.06.2008
Mit dem Software-Controller „Softnet PN-IO Linux“ von Siemens lassen sich auf einer Standard-PC-Hardware offene Steuerungslösungen für eine Vielzahl von Einsatzfeldern aufbauen.

Am Controller können bis zu 64 IO-Devices betrieben werden – zusätzliche Kommunikations-Hardware ist nicht erforderlich. Damit steht Anwendern eine kostengünstige Anbindung von Feldgeräten an Industrial-Ethernet-Netzen zur Verfügung. Der Betrieb über Wireless LAN ist ebenfalls möglich.

Linux-Systeme finden in der industriellen Automatisierung zunehmend Verbreitung. Von besonderem Interesse für Maschinen- und Anlagenbetreiber sind dabei kostengünstige, PC-basierte Lösungen. Der von Siemens entwickelte Software-Controller Softnet PN-IO Linux bietet jetzt die Möglichkeit, mit Standard-PC-Hardware wie der „Simatic Microbox PC“ dezentrale Feldgeräte über Profinet (PN) zu steuern. Dabei fungiert der Rechner als PN-IO-Controller.

Bis zu 64 Devices können gleichzeitig betrieben werden, pro Device stehen im Ein- und Ausgangsbereich jeweils 1440 Byte zur Verfügung. Die Aktualisierungszeit im 100-Mbit-Vollduplexbetrieb beträgt zwischen acht Millisekunden bei 16 angeschlossenen Feldgeräten und 32 Millisekunden bei 64 zu steuernden Devices. Für über WLAN angebundene Geräte liegt die Aktualisierungszeit um etwa einen Faktor vier höher.

... mehr zu:
»PN-IO »Softnet

Die Projektierung der IO-Devices erfolgt mit den Standard-Tools STEP 7 oder NCM PC. Als Programmierschnittstelle dient PN-IO Base. Diese C/C++ Schnittstelle ist im Aufbau vergleichbar mit der Schnittstelle DP-Base, Bestandteil des Produkts Softnet Profibus DP. Dies vereinfacht die Portierung von bestehenden Profibus-DP-Master-Applikationen auf PN-IO-Controller-Applikationen erheblich. Softnet PN-IO Linux ist auf offenen PC-Architekturen lauffähig: Die Linux-Systeme sind daher auch für weitere Aufgaben, wie beispielsweise Webserver, Gateway, Visualisierung oder Datensammlung nutzbar.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 (30. September) einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert).

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industry Technologies (Erlangen, Deutschland) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus.

Dr. Rainer Schulze | Siemens Industry Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/industrial-services
http://www.industry.siemens.com/IT4Industry/de/support1
http://www.industry.siemens.com/data/presse/pics/04087015.jpg

Weitere Berichte zu: PN-IO Softnet

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Europäisches Konsortium baut effizientestes Rechenzentrum der Welt
22.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Geheime Datensammler auf dem Smartphone enttarnen
21.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung