Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Windows 7 kommt mit Multitouch-Interface

28.05.2008
Start des Betriebssystems erfolgt möglicherweise schon 2009

Microsoft hat gestern, Dienstag, auf der All Things Digitial D6 Konferenz einen kurzen Blick auf Windows 7 gewährt. Demonstriert wurde speziell das User Interface (UI) mit Multitouch-Technologie, die laut Microsoft integraler Bestandteil der nächsten Betriebssystem-Version sein wird. Microsoft-CEO Steve Ballmer sprach davon, dass Windows 7 schon Ende 2009 an die Kunden verschickt werden solle. Schon vor der Vorführung hatte Chris Flores, Director Windows Client Communications, verraten, dass Windows 7 eine Weiterentwicklung des Vista-Kernels nutzen werde. Mit konkreten Informationen zu einzelnen Features wolle Microsoft aber vorsichtiger sein als bei Vista.

Bei der D6-Demonstration zeigte Julie Larson-Green, Corporate Vice President Windows Experience Program Management, die Multitouch-Fähigkeiten von Windows 7. Auf einem Dell Latitude XT demonstrierte sie unter anderem das Zeichnen mit mehreren Fingern gleichzeitig in Microsoft Paint. Ebenfalls Teil der Vorführung war der Umgang mit digitalen Fotos per Touch-Interface, der von US-Beobachtern als ähnlich jenem auf dem iPhone bezeichnet wird. Systemen mit Multitouch-Fähigkeit werden in Zukunft verbreitet sein, so Microsofts Einschätzung. "Multitouch ist ein wichtiger Punkt im Bereich User Experience", erklärt Robert Lampl, Windows-Produktmanager bei Microsoft Österreich, gegenüber pressetext. Die in Microsofts Touch-Computer "Surface" erprobte Technologie solle mit Windows 7 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Allerdings sei es nicht das Ziel, dass die Touch-Bedienung die Maus komplett ersetzt, so Larson-Green.

Schon vor der Demonstration wurde von Flores betont, dass Microsoft Windows 7 als großen Release sieht. Er betonte, dass Microsoft in der Kommunikation von Details zu Windows 7 vorsichtiger sein werde als bei Vista, da die Weitergabe von Information signifikanten Einfluss auf Partner und Kunden haben könne. Viele US-Analysten zeigen dafür Verständnis. "Ich würde lieber weniger Details wissen, als falsche Information im Umlauf zu haben", wird beispielsweise Michael Cherry, Analyst bei Directions on Microsoft, von der Computerworld zitiert. Vorab-Informationen über Features, die im finalen Release nicht enthalten waren, seien ein Problem von Vista gewesen, so das Credo. Eine grundlegende Information teilte Flores dennoch mit. Entgegen anders lautenden Gerüchten werde Windows 7 nicht mit einem völlig neuen Kernel aufwarten, sondern eine Weiterentwicklung des Kernels von Vista verwenden. Ein Entwicklungsziel sei ein einfacher Kompatibilitäts-Übergang von Vista zu Windows 7, wie auch Lampl bestätigt.

... mehr zu:
»Window

Relativ viele Aussagen gibt es zum Startzeitpunkt von Windows 7. Auf der D6 sprach Ballmer von einem Release 2009, nachdem Microsofts Windows-Chef erst kurz zuvor gegenüber CNET von Januar 2010 gesprochen hatte. "Der Release-Zeitrahmen liegt nach wie vor bei etwa drei Jahren nach der generellen Verfügbarkeit von Vista", meint dazu Lampl. Es herrsche Zuversicht vor, dass dieser Zeitrahmen eingehalten werden kann - also Ende 2009 bis Anfang 2010.Um sich auf einen genauen Termin festzulegen, sei es aber noch zu früh in der Entwicklungsphase.

Thomas Pichler | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://allthingsd.com/d
http://www.directionsonmicrosoft.com

Weitere Berichte zu: Window

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten