Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue IT- Labore eingeweiht

27.05.2008
Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig hat sechs High-Tech-Computerlabore eröffnet. Mit der geballten Rechnerkapazität forschen die Wissenschaftler für die Optimierung von Geschäftsprozessen und Logistik in mittelständischen Unternehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert in das Projekt insgesamt über zwei Millionen Euro, 850.000 Euro entfallen davon auf die Einrichtung der Labore.
Prof. Bogdan Franczyk, Professor für Informationsmanagement und einer der Projektbeteiligten erklärte dazu: "Mit den neuen Laboratorien komplettieren wir unsere technische Ausstattung für eine erfolgreiche und innovative

Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die Universität Leipzig festigt damit ihre Stellung als führender Kompetenzträger im Bereich Logistik-IT-Systeme."

Das Virtual Reality-Labor umfasst eine immersive Virtual Reality Umgebung mit drei Wänden, sowie mehrere Virtual Reality-Arbeitsplätze für Wissenschaftler und Studierende.

... mehr zu:
»IT »Labor
Hier können beliebige Objekte dreidimensional dargestellt werden. Virtual Reality kann dazu beitragen, Produkte, Artefakte, Strukturen und Prozesse in der Software-Entwicklung intuitiv und optisch wahrnehmbar und navigierbar zu gestalten. Softwareentwicklung, Wartung und Projektüberwachung könnten dadurch vereinfacht und gestützt werden.

Im LSB (Logistik Services Bus)-RFID-Labor beispielsweise können Szenarien und Anwendungen der RFID-Technik in der Logistik sowie deren Einsatzmöglichkeiten demonstriert und erforscht werden. RFID ist ein Verfahren zur Identifizierung von Gegenständen mittels elektromagnetischer Wellen und zur automatischen Datenerfassung und Speicherung. Damit könnte zukünftig der Weg der beförderten Waren sehr viel unkomplizierter und fehlerfreier verfolgt werden. Eine transparente Lieferkette wäre beispielsweise in der Nahrungsmittelbranche bei verderblichen Lebensmitteln von großem Vorteil für Hersteller, Transporteure und Verbraucher.

Im LSB-High-Performance-Computing-Labor (HPC-Labor) geht es um hochkom-plexe Anwendungen, die nur durch Bündelung von Hochleistungsrechnern beherrscht werden können. So besitzt das Labor allein 166 Hauptprozessoren und 932 GByte Arbeitsspeicher. Im Mittelpunkt der Forschung stehen hier kosteneffiziente, serviceorientierte Software- und Hardwarestrukturen, Kommunikationsmiddleware (Grid-Computing) sowie große Datenverwaltungssysteme.

Im Demo-Labor hingegen, können logistik-bezogene Anwendungssysteme wie Transportmanagement, Modellierungsumgebungen und SOA-Infrastrukturen getestet werden. Außerdem wird das Labor für Schulungen und Veranstaltungen genutzt.

Die zwei weiteren Labore beschäftigen sich mit Moving-Ambient-Services, Vernetzung von CRM-Systemen, Einsatz von Business-Intelligence-Werkzeugen sowie mit der Nutzung von Open Source-Technologien.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ing. Bogdan Franczyk
Telefon: 0341 97-33720
E-Mail: franczyk@wifa.uni-leipzig.de

Sandra Hasse | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/wifa/iwi
http://www.uni-leipzig.de/aktuell/index.php?pmnummer=2008114

Weitere Berichte zu: IT Labor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung
18.05.2018 | Universität Zürich

nachricht Hochautomatisiertes Sehen auf dem Prüfstand
17.05.2018 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics