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Erfolgreiche Entwicklung: Osnabrücker FH-Studenten konstruieren Luftschiff

14.03.2008
Eine Premiere: Vier Studenten der Fachhochschule Osnabrück haben ein Luftschiff entwickelt und damit Platz 2 beim Wettbewerb autonomer Luftschiffe "WaL" belegt.

Dieser erstmalig durchgeführte Wettkampf fand im Rahmen der Messtechnik-Messe "measurement08" in Göttingen statt und erwies sich als Publikumsmagnet. Die Idee dazu ist im Niedersächsischen Forschungsnetzwerk "Bildgebende Sensortechnik" unter Mitwirkung der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der FH Osnabrück entstanden.

Mehrere Osnabrücker Studierende haben sich bereits in 2007 mit diesem Thema beschäftigt und erste Konzepte und Arbeiten durchgeführt. Als Trainingsgelände nutzten sie dabei die Turnhalle der Fachhochschule am Caprivi-Campus. In der kurzen - hektischen - Vorbereitungsphase haben schließlich vier Studenten das Luftschiff AIROS mit der dazugehörigen Sensorik, Mikrocontrollertechnik und Software entwickelt.

Damit haben der Team-Kapitän Holger Medrow, Bachelor-Student der Dentaltechnologie und Metallurgie, sowie seine Kommilitonen vom Master-Programm Mechatronik, Caspar Lovell, Boris Marx und Michael Rieken, schon den Grundstein ihres Erfolgs gelegt. Denn neben der Osnabrücker Mannschaft waren nur zwei Teams aus Wolfenbüttel und Göttingen in der Lage, am Wettbewerb zu starten. Sechs weitere angemeldete Teams waren nicht "flugbereit".

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Der Wettbewerb fand im Rahmen der Messe "measurement08" im stilgerechten Ambiente der Göttinger Lokhalle statt. Dabei boten LED-beleuchtete Pfeiler die Orientierung für die Navigation der Luftschiffe. "Viele Messebesucher verfolgten den spannenden Wettbewerb: Kein Wunder bei dem großen Unterhaltungswert", sagt Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, der zusammen mit Dipl.-Ing. (FH) Andreas Linz das Osnabrücker Team betreut hat.

Die Jury bewertete schließlich die drei Teams - sicher keine leichte Aufgabe! Die Osnabrücker belegten hinter der Studentengruppe aus Göttingen den zweiten Platz. Trotzdem haben die Studenten aus der Hasestadt allen Grund, auf ihre Entwicklungsarbeit stolz zu sein: denn die beiden anderen Teams haben kommerziell verfügbare Luftschiffe verwendet. Entsprechend groß war auch die Freude, zumal die vier Osnabrücker noch am Abend vorher überlegten, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen sollten.

Olga Suin de Boutemard | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-osnabrueck.de

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