Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Qualitätsoffensive für Sprachapplikationen fortgesetzt

13.03.2008
In einem breit angelegten Verbundprojekt war das Fraunhofer IAO an der Entwicklung eines offenen Qualitätsstandard für Sprachapplikationen beteiligt. In einer zweiten Projektphase sollen jetzt weitere Forschungslücken geschlossen und die Anwendbarkeit für die Praxis erhöht werden.

Im Rahmen eines breit angelegten Verbundprojekts unter der Leitung des Fraunhofer IAO und mind Business Consultants, ist ein offener Qualitätsstandard für Sprachapplikationen erarbeitet worden. In verschiedenen Workshops ist es dem 22-köpfigen interdisziplinären Expertenteam gelungen, Qualitätskriterien sowie entsprechende Maße und Verfahren zur Erhebung und Optimierung der Qualität von Sprachapplikationen zu definieren. Die zehn eruierten Kriterien greifen alle aus Expertensicht relevanten Aspekte einer hochwertigen Sprachapplikation auf.

Um bestehende Forschungslücken zu schließen und den Nutzwert des Projekts für die Praxis weiter zu erhöhen, haben sich die Projektbeteiligten entschieden, ihr Vorhaben 2008 weiter voranzubringen. Bei ihrem diesjährigen Kick-off Treffen im Rahmen der Leitmesse CallCenterWorld vor zwei Wochen in Berlin, haben sich die Experten auf die thematischen Schwerpunkte der zweiten Forschungsphase geeinigt. Das Projekt versteht sich als logische Weiterführung der Ergebnisse aus dem Vorjahr. Die erarbeiteten Inhalte sollen nun als "Kochbuch" weitergeführt werden und einen erfolgreichen Prozess zur Erstellung von Sprachapplikationen gewährleisten. Die bereits erarbeiteten Maße und Verfahren werden dazu priorisiert und je nach Applikationstyp individuell ausgewählt. Unterscheidungen bei den Applikationen erfolgen dabei nach Zweck und Komplexität, um in Anschluss maßgeschneiderte Checklisten für die verschiedenen Sprachapplikationen erstellen zu können.

Wie bereits im vergangenen Jahr bitten die Projektverantwortlichen zahlreiche Experten in einem Call-for-Papers um ihre Unterstützung. Ziel ist es, das Projekt unter Beteiligung eines möglichst breit aufgestellten Expertenkreises zu realisieren, um die Akzeptanz in der Praxis zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine Neuauflage des erschienen Leitfadens "Qualitätskriterien, Maße und Verfahren für Sprachapplikationen" geplant, der bereits die Ergebnisse der ersten Projektphase eindrucksvoll dokumentiert hat. Der Leitfaden ist kostenlos über unten stehenden Link erhältlich.

... mehr zu:
»Sprachapplikation

Interessierte, die sich als Sponsoren oder Fachexperten an der zweiten Projektphase beteiligen möchten, werden gebeten sich an unten stehenden Kontakt zu wenden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Cornelia Hipp
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2314, Fax +49 711 970-????
cornelia.hipp@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.hci.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Sprachapplikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Vom Gehirn zur Robotik: Algorithmen verarbeiten Sensordaten wie das Gehirn
25.09.2017 | Universität Ulm

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

“Lasers in Composites Symposium” in Aachen – from Science to Application

19.09.2017 | Event News

I-ESA 2018 – Call for Papers

12.09.2017 | Event News

EMBO at Basel Life, a new conference on current and emerging life science research

06.09.2017 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

eTRANSAFE – ein Forschungsprojekt für mehr Sicherheit bei der Arzneimittelentwicklung

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

26.09.2017 | Physik Astronomie