Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dolby-Technologie verhindert lästige Lautstärkeschwankungen

19.12.2007
Chip für TV-Geräte sichert kontinuierliche Tonausgabe von verschiedenen Quellen

Der US-Elektronikhersteller Cirrus Logic hat einen Audio-Chip vorgestellt, der auftretende Unterschiede im Lautstärkepegel automatisch ausgleicht. Der Chip ist für digitale Fernsehgeräte konstruiert, wo nun erstmals die Dolby-Volume-Klangabgleichtechnologie umgesetzt wird. Mit dieser Technik lässt sich die Lautstärke stufenlos regeln, vor allem sorgt sie für eine gleichbleibend laute Audioausgabe. Anwender kommen mit störenden Pegelunterschieden zumeist bei Werbeunterbrechungen in Kontakt. Die Werbespots sind dabei zumeist lauter als der Film, dasselbe Problem tritt oft beim Wechsel des TV-Kanals auf.

Beim vorgestellten Chip kommen zwei Hauptkomponenten zum Einsatz, der Modeler und der Leveler. Der Leveler ist dafür zuständig, kontinuierlich die subjektive Lautstärke zu messen und gegebenenfalls Änderungen durchzuführen. Somit werden Audioinhalte von verschiedenen Quellen mit der gleichen Lautstärke wiedergegeben. Dem menschlichen Gehör gehen zudem viele Feinheiten des Audio-Inhalts bei der Wiedergabe mit niedriger Lautstärke verloren. Das Problem soll der Modeler lösen. Die Komponente führt laufend eine Analyse des Audiosignals auf der Grundlage der Lautstärke von Content und Wiedergabe durch und verändert sie entsprechend. Damit wird für eine verbesserte Verständlichkeit und Hörbarkeit des Tons selbst bei geringer Lautstärke gesorgt.

"Mit dem neuen Chip können TV-Hersteller diese Technologie einfach und mit minimalem Kostenaufwand in ihren Geräten umsetzen", meint Terry Ritchie, DSP Marketing Director, Cirrus Logic. "Laut Analysten verschafft die Integration der Dolby-Volume-Technologie in digitalen TV-Produkten den Herstellern einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung. Denn die Technologie löst ein Problem, das oft zu einigen Frustrationen bei Endkunden geführt hat", so Ritchie. Der CS48DV2 ist ab sofort für Geräteentwickler in hohen Stückzahlen in einem 48-poligen QFP-Gehäuse verfügbar.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.cirrus.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften