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Ursprünglich wurden Chipkarten für die Übertragung von relativ geringen Datenmengen und somit für eine geringe Übertragungsrate konzipiert.
Dabei handelte es sich hauptsächlich um Anwendungen zur Benutzererkennung: Kreditkarten, Zugangsberechtigungen, Transportausweise, usw. Im Hinblick auf die Entwicklung neuer Anwendungen, wie z.B. das Herunterladen von Multimedia-Dateien, gehört die Optimierung der Übertragungsraten zur Schlüsselaufgabe.
Das CEA-Leti hat sich dieser technologischen Herausforderung gestellt und konnte nun einen Prototyp vorstellen. Grundlegend für diese neue Technologie war die Erkenntnis, dass durch Phasenmodulation viel bessere spektrale Eigenschaften erzielt werden können als durch die gängige Amplitudenmodulation.
Somit konnte die heutige Obergrenze zur Datenübertragung von 848 Kbit/s deutlich übertroffen werden. Im Rahmen des MEDEA + Onom@topic Projektes entwickelte das CEA-Leti einen Prototypen, um die Leistungsfähigkeit und die Robustheit des gesamten Systems zu testen. Derzeit erreichen die Übertragungsraten 6,8 Mbit/s.
Nach weiteren Optimierungsarbeiten an der Signalverarbeitung sollen sogar 10 Mbit/s möglich werden.
Diese Technologie ist das Ergebnis einer siebenjährigen Forschungsarbeit. Die über die Jahre erreichten Ergebnisse wurden regelmäßig mit Preisen geehrt: 2006 mit dem Jean-Pierre Noblanc Preis - vergeben von MEDEA; 2007 mit dem Isabelle Attali Preis während der e-Smart Konferenz, für die innovativste wissenschaftliche Kommunikation; 2009 mit dem Sésame für die beste materielle Innovation im Rahmen der Cartes Messe; und schließlich mit dem Preis des besten EUREKA-Projekts während des EUREKA Innovation Awards 2010 (unter 4000 Konkurrenten).
[1] CEA-Leti: Labor für Elektronik und Informationstechnologien des französischen Zentrums für Atomenergie
[2] RFID: Radio Frequency Identification Quelle: "Bientôt une nouvelle technologie de communication sans contact dix fois plus rapide", Technosciences. net - 01.09.2010 http://www.techno-science.net/?onglet=news&news=8164
Redakteur: Sebastian Ritter, sebastian.ritter@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 189 vom 08.09.2010) Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Sebastian Ritter | Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen: www.wissenschaft-frankreich.de
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