Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Axus Technology gibt Vertrag mit Fraunhofer über 300-mm-CMP-Entwicklung und Foundry-Services bekannt

20.03.2012
Axus Technology, ein in Arizona ansässiger Anbieter von Ent-wicklungs- und Serviceleistungen auf dem Gebiet des Chemical Mechanical Polish, Wafer Thin-ning und Wafer Polish für Halbleiter, MEMS und substratbasierte Anwendungen, hat einen Vertrag mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und dem Fraunhofer-Center für Nanoelektronische Technologien (CNT) in Dresden bekanntgegeben, in dessen Rahmen jetzt auch 300mm-Prozessentwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Kunden in Nordamerika erbracht werden sollen.

Schwerpunkte dieses Exklusivvertrages sind derzeit Prozess- und Metrologieservices für CMP, Wafer Thinning und verwandte Prozesstechnologien für 300mm-Wafer, wobei in Zukunft noch weitere Prozesse angeboten werden sollen.Im Rahmen des Vertrages erbringt Axus Technology lokalen Prozesssupport für nordamerikanische Kunden einschließlich der zu leistenden Foundry- und/oder Entwicklungsarbeiten und arbeitet direkt mit den Fraunhofer-Ingenieuren zur Erweiterung des Prozessportfolios zusammen.

Die Fraunhofer-Institute zeichnen sich durch die Verfügbarkeit von hochmodernen Ausrüstungen sowie herausragendem technologischem Know-how aus. Dank des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) sowie des Fraunhofer-Centers für Nanoelektronische Technologien (CNT) stehen Kunden von 300mm-Wafern in Nordamerika nunmehr diese technologischen Möglichkeiten sowie das Know-how dieser Fraunhofer-Standorte zur Verfügung.

Die Prozessservices reichen von Prozessentwicklungsleistungen, über das Prototyping kleiner Chargen von 300mm-Wafern bis hin zu Foundry-Leistungen für Produktionschargen im industriellen Maßstab. Schichtdickenmessungen, Defektanalysen sowie detaillierte physikalische Fehleranalysen mittels diverser Mikroskopie-, Spektroskopie- und Röntgenanalyse-Tools werden dazu begleitend an den Fraunhofer-Standorten eingesetzt. „Dieser Vertrag ist das Ergebnis unserer verstärkten Zusammenarbeit bei CMP- und Wafer-Abdünnungstechnologien“, sagte Barrie VanDevender, Vice President of Sales & Marketing bei Axus Technology. „Die Technologiefachleute am Fraunhofer IZM sowie am Fraunhofer CNT verfügen über ein in der Industrie führendes Know-how bei den von ihnen geleiteten Projekten. In Verbindung mit den Erfahrungen und Kenntnissen der Ingenieure von Axus Technology ist dies für uns eine äußerst reizvolle Chance zur Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Kunden.“

Über Axus Technology
Axus Technology ist der Industrieexperte für die Lieferung von CMP-Dienstleistungen einschließlich der entsprechenden Materialverarbeitung, von prozesstechnischen Ausrüstungen, Ersatzteilen sowie von kundenspezifischen Tool-Upgrades. Damit liefert dieses Unternehmen wegweisende Lösungen auf dem Gebiet des CMP und Waferdünnens für Halbleiter, MEMS und substratbasierte Anwendungen. Mit Sitz in Chandler, Arizona, betreibt Axus Technology einen voll ausgerüsteten Entwicklungsreinraum der Klasse 100. Mit einem Team aus Entwicklungsingenieuren mit langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Halbleiterfertigung bietet Axus Technology vielfältige Entwicklungs-, Konstruktions-, und Fertigungsdienstleistungen an. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Unternehmens unter: www.AxusTech.com
Über die Fraunhofer-Gesellschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine der führenden Einrichtungen für angewandte Forschung in Europa und führt Auftragsforschungsarbeiten für die Industrie, den Dienstleistungssektor und staatliche Auftraggeber durch. Die Organisation unterhält derzeit über 80 Forschungseinrichtungen in Deutschland, darunter 60 Fraunhofer-Institute. Die Mehrzahl der über 20.000 Mitarbeiter sind hochqualifizierte Wissenschaftler und Ingenieure, denen ein jährlicher Forschungshaushalt von 1,8 Milliarden € zur Verfügung steht.

- Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) ist eine weltweit führende Forschungseinrichtung im Bereich der Mikroelektronik- und Mikrosys-tem-Packaging-Entwicklung. Die Einrichtung des IZM-ASSID (All Silicon System Integration Dresden) umfasst eine maschinell und personell voll ausgestattete Prozesslinie für die 3D-Wafer-Level-Systemintegration und das 3D-Wafer-Level-Packaging. www.izm.fraunhofer.de/assid

- Das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (CNT) entwickelt wegwei-sende 300mm-Prozesstechnologien für Front-End- und Back-End-of-Line-Anwendungen auf hochmodernen Prozess- und Analyseausrüstungen. Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung von 300mm Produktionsprozessen, innovativen Materialien und deren Integration in Systeme (SoC/SiP) sowie das Nano-Patterning mittels E-Beam-Fotolithography. www.cnt.fraunhofer.de

Peter Felten
Marketing & Public Relations
Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (CNT)
Königsbrücker Straße 180, 01099 Dresden
Telefon +49 (0) 351 / 2607 3046
Fax +49 (0) 351 / 2607 3005
peter.felten@cnt.fraunhofer.de

Peter Felten | Fraunhofer CNT
Weitere Informationen:
http://www.cnt.fraunhofer.de
http://www.izm.fraunhofer.de/assid
http://www.AxusTech.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Lemgoer Forscher entwickeln Intelligente Assistenzsysteme für mobile Anwendungen in der Industrie
25.07.2017 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

nachricht Neue Anwendungsszenarien für Industrie 4.0 entwickelt
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops