Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automaten von morgen bieten Service als Erlebnis

08.03.2010
Hersteller, Betreiber und Dienstleister von Automaten und Filialbetrieben konzipieren ab April 2010 unter Leitung des Fraunhofer IAO Visionen und Lösungen für den Automaten der Zukunft. Im Interaktionslabor des IAO werden diese prototypisch umgesetzt.

Vom Check-In am Flughafen über den Ticketkauf bis hin zur nächtlichen Tankfüllung: Automaten verheißen Zeitersparnis und sind oft Retter in der Not. Die Anforderungen und Erwartungen an die Benutzerschnittstelle zwischen Mensch und Maschine sind mit Fortschreiten der technischen Entwicklung sehr hoch, negative Erfahrungen haben entsprechend verheerende Auswirkungen auf die Unternehmens- und Markenwahrnehmung.

Mit dem Verbundprojekt "Erlebnis Automat", das im April 2010 beginnt, will das Fraunhofer IAO gemeinsam mit interessierten Partnern aus der Wirtschaft innovative Serviceangebote für Automaten entwickeln. Der Fokus liegt dabei stets auf einer intuitiven Mensch-Maschine-Interaktion. Auf Basis regelmäßiger Treffen werden die Netzwerkpartner aus Automatenherstellern, -betreibern und Technologielieferanten Trends, Potenziale und Einsatzszenarien für den Kundenkontakt der Zukunft erarbeiten. Unter Moderation des Fraunhofer IAO haben die Teilnehmer die Chance, ohne Wettbewerbsdruck neue Trends und Wege im Bereich des Automatenvertriebs voranzutreiben.

Schon jetzt verfügen Automaten und Self-Service-Terminals über immer breitere Produktpaletten und bieten immer komplexere Dienstleistungen an. Dabei können Automaten nicht nur den vielfältigen Anforderungen und Aufgaben des Vertriebs Rechnung tragen, sondern stellen auch für das Marketing und das Kundenbeziehungsmanagement eine vielversprechende Plattform dar. Die Einsatzbereiche von Automaten erstrecken sich über den gesamten Dienstleistungsbereich - von Geld- und Zahlungswesen über Personenbeförderung, Versand, Geldspiel sowie Lebensmittel bis hin zu Unterhaltung, Information und Verwaltung.

Welche Einsatzszenarien zukünftig denkbar sind und wie diese bei potenziellen Nutzern ankommen, testen die IAO-Experten im Rahmen des Projekts im Usability-und Interaktionslabor des Fraunhofer IAO. In der Forschungsphase 2010/2011 wird das Interaktionslabor dabei helfen, in den Forschungsfeldern entdeckte Trends anhand von realen Prototypen darzustellen und zu validieren. Aus diesen Trends werden Szenarien für Shop-Systeme der Zukunft abgeleitet, die den Einsatz von Automaten darstellen.

Interessierte Unternehmen können sich an dem Projekt beteiligen und ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen einbringen. Nähere Informationen zu den Inhalten und zur Teilnahme am Verbundprojekt sind im Internet unter http://www.iao.fraunhofer.de/geschaeftsfelder/431.html zu finden.

Ihre Ansprechpartnerin
Fraunhofer IAO
Elisabeth Cremers
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2380
Fax +49 711 970-2300
elisabeth.cremers@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de/geschaeftsfelder/431.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie