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Das zeigt ein Entwicklungsprojekt der Helmut-Schmidt-Universität. Die Ergebnisse werden am Freitag, dem 15.Mai 2009, in einem Workshop mit Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, präsentiert.
Die neue Technik dürfte der Schlüssel für eine wirklich freie Fahrt in Bussen und Bahnen für alle sehbehinderten Menschen werden. Möglich macht dies das RFID-Verfahren (Kurzform von "Radio Frequency Identification", engl. etwa für Funkerkennung). Professor Dr.-Ing. Alexander Fay vom Institut für Automatisierungstechnik der Helmut-Schmidt-Universität hat das Verfahren und die dafür notwendige Technik mit seinem Team auf die Bedürfnisse sehbehinderter Fahrgäste zugeschnitten.
Die neue Hilfe ist denkbar einfach. Sehgeschädigte Menschen tragen einen kleinen Sender bei sich, der leicht und handlich wie ein Schlüssel ist. Kommen sie damit in die Nähe einer Haltestelle, wird ein Computerprogramm aktiviert. Es sagt laut und verständlich, wo sie sich gerade befinden, welche Bus- und Bahnlinien hier verkehren und welche Linie als nächstes fährt.
"Dies System ist geeignet, sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern. Mit Hilfe der Technik können sie den öffentlichen Nahverkehr unabhängiger und sicherer nutzen. Das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit", sagt der Staatsrat der Stadtentwicklungsbehörde Dr. Stephan Hugo Winters.
Das Projekt "Bus-ID" Barrierefreier Zugang Blinder und sehbehinderter Menschen zum öffentlichen Nahverkehr ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V., dem Büro d*ING und dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV).
Die Ergebnisse werden präsentiert
Am: Freitag, 15. Mai 2009
Ab: 10:30 Uhr
Im: Thomas-Ellwein-Saal (Mensagebäude)
Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg,
Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg
Für Fotografen besteht die Möglichkeit, die neue Technik um 10:30 Uhr an der universitätseigenen Forschungs-Bushaltestelle im Beisein von Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters sowie Vertretern des Gemeinschaftsprojektes abzulichten.
Medienvertreter werden gebeten, sich bis Donnerstag, 14. Mai 2009, 16 Uhr, per E-Mail unter pressestelle@hsu-hh.de anzumelden.
Für Rücksprachen:
Pressestelle
Susanne Hansen
Tel. 040/6541-2524
pressestelle@hsu-hh.de
Dietmar Strey | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.hsu-hh.de
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