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Produkte und Innovationen der HANNOVER MESSE 2009 online abrufbar

10.03.2009
Zur HANNOVER MESSE 2009 zeigen die Aussteller ihre neu­esten Entwicklungen, Themen und Trends der Industrie. Eine Redaktion wissenschaftlicher Experten hat sechs Wochen vor Beginn der HANNOVER MESSE 2009 Informationen von Ausstellern zusammengetragen, bewer­tet und redaktionell bearbeitet. Der Service ist im Internet unter www.hannovermesse.de/presseservice abrufbar.

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Bei den nachfolgenden Highlights handelt es sich um eine kleine Auswahl aus "Produkte und Innovationen" zur HANNOVER MESSE 2009:


INTERKAMA+

Hochauflösender miniaturisierter Magnetfeldsensor

Mit dem neu entwickelten Magnetfeldsensor der Baureihe AFF bietet Sensitec einen hochempfindlichen Sensor, der auf der magnetoresistiven (MR) Technologie basiert und eine Auflösung von 2 nT (nano Tesla) bietet. Er eignet sich vor allem dafür, schwache Magnetfelder einschließlich des Erdmagnetfeldes zu erkennen, so der Hersteller. Der AFF755 Sensor ist lie­ferbar im S08-Package, andere Lieferformen seien auf Anfrage erhältlich. Als besondere Vorteile gegenüber bisher am Markt verfügbaren Magnet­feldsensoren hebt das Unternehmen die geringe Stromaufnahme, die hohe Genauigkeit sowie die miniaturisierte Baugröße des Sensors hervor. Der Flipstrom liegt bei lediglich 100 mA, was etwa 80 Prozent weniger Stromaufnahme gegenüber marktüblichen geflippten MR-Magnetfeld­sensoren entspricht. Laut Hersteller weisen die Sensoren zudem eine ex­trem kleine Hysterese auf, was eine sehr hohe Genauigkeit zur Folge hat. Dank der geringen Abmessungen - der Sensorchip hat eine Fläche von nur 0,6 qmm - eignet sich der Sensor unter anderem für die Integration in den elektronischen Kompass mobiler Navigationssysteme. Als weitere An­wendungen nennt der Hersteller die Fahrzeugdetektion, um Staus zu vermeiden, die zerstörungsfreie Prüfung zur Kontrolle verborgener Fehler in Materialien und Bauteilen sowie die Medizintechnik bei neuen Metho­den zur Früherkennung von Krebs.

Weitere Informationen:

Sensitec GmbH
Georg-Ohm-Straße 11, D-35633 Lahnau
Ansprechpartnerin: Ellen Slatter
Tel. +49 6441 9788-16, Fax +49 6441 9788-17
E-Mail: ellen.slatter@sensitec.com, Internet: www.sensitec.com
Halle 6, Stand G14/1

Montagesimulation mit haptischem Feedback

Livingsolids Design 4 Assembly ist eine interaktive 3D-Software zur kraft­rückgekoppelten Simulation von Montagevorgängen. Dank hochpräziser Echtzeit-Kollisionskontrolle mit Durchdringungsverhinderung sowie der Einbindung haptischer 3D-Eingabegeräte macht sie virtuelle Objekte phy­sisch erfassbar, erläutert der Hersteller. Auf diesem Weg können Kon­strukteure und Produktions­planer noch während der Entwicklungsphase Ein- und Ausbauvorgänge realitätsnah, schnell und intuitiv simulieren. Sehr frühzeitig und ohne den Einsatz realer Bauteile oder Werkzeuge lässt sich so realistisch prüfen, ob etwa ein Bauteil verbaut werden kann oder nicht. Das beschleunigt den Entwicklungsprozess, reduziert das Risiko von Konstruktionsfehlern und senkt vor allem die Herstellungskosten, betont das Magdeburger Unternehmen. Die Messe-Neuheit arbeitet in Echtzeit und ist skalierbar, von der mobilen Anwendung bis hin zu stereo­skopischen Mehrseitenprojektionen in begehbaren Räumen.

Weitere Informationen:

LIVINGSOLIDS GmbH
Schilfbreite 3, D-39120 Magdeburg
Ansprechpartner: René Maresch
Tel. +49 391 2519234, Fax +49 391 2519211
E-Mail: rene.maresch@livingsolids.de, Internet: www.livingsolids.de
Halle 17, Stand E66

Erstes Funkmodem mit Internetzugriff und Linux-Plattform

Mit dem Satellar-Digitalsystem stellt Satel ein, wie es heißt, smartes Funkmodem vor, das IP-Funktionalitäten, eine Linux-Plattform für kun­denspezifische Anwendungen und eine vielseitige modulare Struktur in sich vereint. Im Gegensatz zu Funkmodems, die normalerweise für die einfache Datenübertragung verwendet werden und im Grunde nur ein Kabel zu abgelegenen Standorten ersetzen, hat das neue System mehr zu bieten. Die Zentraleinheit ist ein Computer mit ausreichend Rechen­leistung und Speicher, um hochwertige Softwareanwendungen zusätzlich zu dem Betriebssystem, dem IP-Router und dem Web-Konfigurationsser­ver auszuführen. Vor Ort seien dadurch weniger Einheiten erforderlich, was Kosten und Komplexität reduzieren soll, ohne Kompromisse bei der Funktionalität eingehen zu müssen. In einem Windenergiepark zum Bei­spiel könne ein Satellar-Netzwerk alle Windräder kontrollieren und dem Betreiber ermöglichen, die notwendigen Einstellungen von seinem Büro aus vorzunehmen. Ein anderer Aspekt des neuen Digitalsystems ist seine Modularität. Die verschiedenen Einheiten des Systems lassen sich mitein­ander kombinieren, um ein Funkmodem für eine spezielle Aufgabe und einen speziellen Standort zusammenzustellen.

Weitere Informationen:

SATEL Oy
Meriniitynkatu 17, FI-24101 Salo
Ansprechpartnerin: Arja Vainio

Tel. +358 2777 7882, Fax +358 2777 7810
E-Mail: arja.vainio@satel.com, Internet: www.satel.com
Halle 9/7, Stand G06/ B46

Intelligenter Sensor optimiert Energieeffizienz

Danfoss Ixa Sensor Technologies hat eine neue Technologie entwickelt, um kontinuierlich und simultan verschiedene Schlüsselparameter in der Klimasteuerung und zur Charakterisierung des Energieverbrauchs zu messen. Dazu gehören etwa Temperatur, Feuchtigkeit, CO2 und andere Gase. Wie das dänische Unternehmen erläutert, ermöglicht eine exakte Kenntnis dieser Parameter deutliche Energieeinsparungen sowie eine Steigerung der Umweltfreundlichkeit und Produktivität in einer Vielzahl von Anwendungsgebieten, angefangen von der Landwirtschaft bis hin zu Schifffahrt und Lebensmittelhandel. Der neue Sensor kombiniert neue und patentierte Messtechnik mit dem Einsatz von Nanomaterialien. Er ermöglicht eine Bandbreite von Messungen mit ein und demselben System. Als besondere Eigenschaft hebt der Hersteller Robustheit und Haltbarkeit hervor. Dadurch könne der Sensor in aggressiven und schwer verunreinigten industriellen Umgebungen arbeiten, wo andere Sensoren versagen. Als Wireless Sensor System ist er fähig, näher an der Quelle zu messen und arbeitet dabei äußerst wartungsarm, heißt es.

Weitere Informationen:

Danfoss IXA Sensor Technologies
Ulvehavevej 61, DK-7100 Vejle
Ansprechpartner: Henrik Gedde Moos
Tel. +45 74888590, Fax +45 21159106
E-Mail: hgm@danfoss.com, Internet: www.danfoss.com

Halle 9, Stand D68

Elektrische Energie über die Luft übertragen

Das Inpud-CAN 120 (Induktive Power- und Datenübertragung für CAN Bus) ist ein modulares System zur berührungslosen Übertragung elektrischer Energie. Es dient der Versorgung von Sensoren, Aktoren und sonstigen Verbrauchern auf rotierenden Wellen, Achsen oder Paletten. Wie Mesa Systemtechnik dazu erläutert, werden die CAN-Bus Informa­tionen bidirektional über einen Luftspalt übertragen. Das neue System ar­beitet dabei als CAN-Repeater unabhängig von der Drehzahl. Die Übertra­gung erfolgt selbst unter härtesten Umgebungs­bedingungen in Staub, Wasser oder Öl zuverlässig, betont der Hersteller. Die Standard-Ausführung ist ein zylindrisches Gehäuse, wobei Stator und Rotor axial angeordnet sind. Optional ist auch eine Ring-zu-Ring-Variante erhältlich. Ohne mechanisch berührende Teile arbeitet das System völlig ohne War­tung, heißt es. Wegen der CAN Bus Schnittstelle ist es vorzugsweise für den Einsatz in Fahrzeugen, im Maschinenbau, in Verpackungsmaschinen und in Robotern gedacht. Auch als berührungsloser Stecker (Smart Connector) kann es überall dort eingesetzt werden, wo Einrichtungen au­tomatisch gewechselt werden und gleichzeitig elektrische Energie und Daten auf der Wechseleinrichtung notwendig sind. Als Datenschnittstelle steht außerdem ein RS485 Interface zur Verfügung.

Weitere Informationen:

MESA Systemtechnik GmbH
August-Borsig-Straße 20, D-78467 Konstanz
Ansprechpartner: Heinrich Bercher
Tel. +49 7531 9371-13, Fax +49 7531 9371-71
E-Mail: h.bercher@mesa-systemtechnik.de, Internet: www.mesa-systemtechnik.de
Halle 7, Stand A49

Kontaktfreie Drehmomentmessung auf engstem Raum

Sensor Technology kündigt als Messe-Neuheit die Reihe Torq-Sense RWT330/340 an. Wie andere Einheiten der Produktgruppe führt der Sen­sor kontaktfreie Drehmomentmes-ungen und Geschwindigkeits-, Leistungs- und Positions­messungen von rotierenden Welllen durch. Der­artige Messungen werden auf Maschinenantrieben, Antriebswellen für Pumpen oder Ventilatoren eingesetzt sowie in den wichtigen Achsen von Prüfanlagen. Das neue Produkt wurde jedoch speziell für Anwendungen entwickelt, in denen besonders enge Platzverhältnisse herrschen. Das Entwicklungsteam trennte dafür den Sensorkopf von der elektronischen Steuerung. Beide zusammen bilden eine zweiteilige Einheit. Der Kopf ist sehr kompakt und passt in die engsten Stellen, während die Elektronik an einem bequemeren Ort, entfernt von der zu prüfenden Welle unterge­bracht werden kann. Das System verwendet kleine piezokeramische Kämme, die an der Welle des Messumformers montiert werden und sich sofort proportional zum Drehmoment krümmen. Daraus entsteht ein Da­tensignal, das über eine kontaktfreie Hochfrequenzverbindung übertra­gen wird, anstatt über herkömmliche und schwerfällige Schleifringe oder hoch träge Drehtransformatoren. Das Datensignal wird an die Steuerein­heit übermittelt. Dort kann es auf einer alpha-numerischen Anzeige ab­gelesen oder an einen PC zum Speichern oder Analysieren mit der Torq-View Software übertragen werden.

Weitere Informationen:

Sensor Technology Ltd.
68 Heyford Park, Upper Heyford, GB-OX25 5HD Bicester
Ansprechpartner: Mark Ingham
Tel. +44 1869 238400, Fax +44 1869 238401
E-Mail: mwi@sensors.co.uk, Internet: www.sensors.co.uk
Halle 8, Stand F35/G31

Höchste Messgenauigkeit bei 2 000-facher Interpolation

Zurzeit sind auf dem Gebiet der Interpolationselektronik nach Erfah­rungen der Gemac Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung zwei ge­genläufige Trends zu beobachten. Zum einen gibt es sehr kleine, kosten­günstige aber dennoch robuste Interpolations-Schaltkreise. Zum anderen sind es Geräte, die eine Mess­genauigkeit bis zur Grenze des physikalisch Machbaren ausreizen und hochdynamisch in geschlossenen Regelkreisen arbeiten. Beides verbinden soll der neue Interpolations-Schaltkreis GC-IP2000. Die Messe-Neuheit ist klein und schnell bei garantierter sehr hoher Mess­genauigkeit, erläutert der Chemnitzer Hersteller. Das er­leichtere zum Beispiel die Arbeit der Entwickler aus dem Maschinenbau oder der Steuerungstechnik. Der Schaltkreis stellt ihnen die grundlegen­den Messwerte Länge und Winkel in Echtzeit zur Verfügung. Er bietet bei einer sehr hohen Eingangsfrequenz von 260kHz eine Interpolationsrate von bis zu 2 048. Mit seiner sehr geringen Verzögerungszeit von lediglich 6,5 Mikrosekunden für alle Auflösungen und einer schnellen Datenrate von 500 000 Messwerten pro Sekunde arbeitet der Interpolations IC (Integrated Circuit) ideal in geschlossenen Regelkreisen, heißt es.

Weitere Informationen:

GEMAC - Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH
Zwickauer Straße 227, D-09116 Chemnitz
Ansprechpartnerin: Antje Brabandt
Tel. +49 371 3377554, Fax +49 371 3377272
E-Mail: brabandt@gemac-chemnitz.de, Internet: www.gemac-chemnitz.de
Halle 9, Stand H28

Ortsbestimmung im Funknetzwerk

Agilion hat das erste Funk­lokalisierungs­system auf der Basis von Nano LOC auf den Markt gebracht. Das Wireless Location System soll Ortsinformationen zu beweglichen Objekten ermöglichen, etwa Mitarbei­ter des externen Baubetriebs auf dem Flughafen oder Aufträge in der Werkstattfertigung ausfindig machen, zugleich hohe Prozesssicherheit für logistische Prozesse dort bieten, wo RFID und GPS versagen. Wie der Hersteller erläutert, basiert das System auf dem Nano LOC TRX Transceiver der Firma Nanotron Technologies. Dabei handelt es sich um eine robuste Chip-Funktechnologie im 2,4 GHz-Band. Sie besitzt neben Funktionen zur Datenübertragung gleichzeitig auch Funktionen zur hoch­präzisen signal­laufzeit­basierten Distanzmessung zwischen Funksyste­men. Das drahtlose Lokalisierungs­system besteht aus verschiedenen mo­bilen Tags, deren Positionen im Netzwerk auf 50 cm bestimmt werden können. Tags für Objekte warten mit einer Batterielebensdauer von über 2 Jahren auf. Fahrzeuge indes werden für hohe Präzision mit bis zu 20 Hz Abtastrate verfolgt. Ankerknoten und Gateways bilden die festen Refe­renzpunkte eines solchen Systems. Die Funkreichweite und somit der An­kerabstand kann bis zu 500 m mit Sichtverbindung im Freien betragen. Im Innenbereich sind Fixpunkte im Raster von 20 m bis 50 m üblich. Eine Ethernetschnittstelle lässt eine nahtlose Integration in bestehende Infra­strukturen und Geschäftsabläufe zu.

Weitere Informationen:

Agilion GmbH
Blankenauer Straße 74, D-09113 Chemnitz
Ansprechpartner: Holger Hiemann
Tel. +49 371 450048-30, Fax +49 371 450048-11
E-Mail: h.hiemann@agilion.de, Internet: www.agilion.de
Halle 8, Stand F35/D30

Erstes Embedded SPS-Modul für Siemens Step7

Als leistungsfähig, klein und einfach zu integrieren beschreibt Profichip die Eigenschaften des neuen Sodimm-SPS Moduls. Es ist ausgestattet mit einer Vielzahl von I/O Funktionen und Kommunikationsschnittstellen, lässt sich in Step7 von Siemens programmieren und mit bis zu 1 MByte SPS-Speicher aufrüsten. Damit sei dieses Modul die ideale Ergänzung für alle Anwendungen, die eine schnelle, deterministische und zuverlässige Hard-SPS in einem kleinen Formfaktor erfordern, betont der Hersteller. Besonders profitieren von den neuen Steuerungsmöglichkeiten und den integrierten I/O- und Kom­munika­tions­funktionen sollen vor allem Board Controller, HMIs und eine breite Palette von Anwendungen im Maschi­nenbau. Das zentrale Element des Moduls bildet der SPS-Prozessor PLC 7001 des Herzogenauracher Unternehmens. Er bietet erweiterte I/O-Funktionen mit bis zu 32 digitalen Ein- und 24 digitalen Ausgängen direkt auf dem Chip. Das I/O-Interface ist konfigurierbar und unterstützt zahl­reiche Anwenderfunktionen wie zum Beispiel verschiedene Hardware Zählermodi. Für ein Höchstmaß an Flexibilität und die einfache Adaption ist das Modul mit einer 16 Bit SRAM Schnittstelle zu einem externen FPGA (Field Programmable Gate Array) oder Dual-Port-RAM ausgestattet. Ein Adressraum von maximal 1.024 Bytes wird in den SPS I/O-Bereich einge­blendet und kann zum einfachen Datenaustausch zwischen externen Kommunikations­schnittstellen wie etwa CAN oder Profibus Master und dem integrierten SPS-Speicher genutzt werden. Zudem gibt es derzeit drei serielle Schnitt­stellen und einen Ethernet-Port.

Weitere Informationen:

Profichip GmbH
Einsteinstraße 6, D-91074 Herzogenaurach
Ansprechpartnerin: Yvonne Köhler (Agentur)
Tel. +49 8532 923084, Fax +49 8532 923243
E-Mail: info@profichip.com, Internet: www.profichip.de
Halle 9, Stand C40

Factory Automation

3D-Bildverarbeitung für autonome Roboter

3D-Prompt ist eine von der Profactor Gruppe entwickelte Produktfamilie für vielfältige Aufgaben der dreidimensionalen Bildverarbeitung in der In­dustrie. Wie der Hersteller betont, kann das System schnell in bestehende Prozesse integriert werden und akzeptiert neue Hardware nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Trotz steigender Variantenvielfalt und geringerer Los­größe werden damit Still­stands­kosten verringert. Die neue Produktfamilie steht für dynamische, dreidimensionale Erfassung der Arbeitsumgebung und der Werkstücke mit einer autonomen Interpretation der Situation. Das ermöglicht einem Roboter die Interpretation von nicht exakt definier­ten Umgebungen oder einer nicht exakt standardisierten Lage der Teile. Die Produktfamilie wurde in verschiedenen Industrieprojekten erprobt und wird jetzt für Anwendungen wie etwa der Kundenspezifischen Senso­rik und der automatischen Werkstückerkennung eingesetzt. 3D-Sensoren erfassen und erkennen dabei Objekte innerhalb von Sekundenbruch­teilen. Ebenso wird die Lösung für die automatische Werkstücklageer­kennung, das heißt die gezielte Manipulation von Objekten, oder für die automatische Werkstückverfolgung eingesetzt, also die Rückverfolgung von Teilen im Produktionsablauf mittels 3D-Bildverarbeitung. Auch in der automatischen Gut/Schlechtteil-Kontrolle lässt sich das System einsetzen.

Weitere Informationen:

PROFACTOR GmbH
Im Stadtgut A2, AT-4407 Steyr-Gleink
Ansprechpartnerin: Kathrin Riedlecker
Tel. +43 7252 885141, Fax +43 7252 885101
E-Mail: katrin.riedlecker@profactor.at, Internet: www.profactor.at
Halle 17, Stand B24

Umfangreiche 3D-Vision hilft Robotik und Inspektion

3D-Vision wird nach Erfahrungen von MV Tec Software am Markt immer wichtiger. Mit seiner Bildverarbeitungs-Software Halcon bot das Unter­nehmen bereits bisher 3D-Technologien wie 3D-Objekterkennung, 3D-Kamerakalibrierung, binokulare Stereorekonstruktion oder Depth from Focus. Mit Version 9.0 kommt jetzt eine Reihe weiterer Methoden. So er­kennt das deskriptorbasierte Matching perspektivisch verzerrte planare Objekte mit Textur, wie etwa Druckbilder, extrem schnell in beliebiger Ro­tation und Kippung. Darüber hinaus erkennt das perspektivische, defor­mierbare Matching Werkteile mit ausgeprägten kanten- und flächenbe­tonten Elementen. Häufig auftretende Informationslücken in Stereobil­dern erscheinen durch das Mehrgitter-Verfahren der Software als saubere Kanten und Strukturen. Texturlücken in Stereobildern können also über­brückt werden, betont der Hersteller. Die Software bietet neue Operato­ren zur Vermessung von Höhenprofilen im Lichtschnittverfahren. Diese speziellen Algorithmen können mit Hilfe von Laserlinien ein 2 1/2 D Mo­dell generieren. Mit der 3D-Kamera­kalibrierung können Pixelkoordinaten hochgenau in Weltkoordinaten umgerechnet werden, was die Roboter­referenzierung erheblich vereinfacht, heißt es. Sogar komplexe Linsenver­zeichnungen und Verkippungen der optischen Achse werden rechnerisch eliminiert. Damit wird die Genauigkeit des 3D-Matchings sowie Stereo erheblich gesteigert.

Weitere Informationen:

MVTec Software GmbH
Neherstraße 1, D-81675 München
Ansprechpartner: Dr. Lutz Kreutzer
Tel. +49 89 457695-0, Fax +49 89 457695-55
E-Mail: press@mvtec.com, Internet: www.halcon.de
Halle 17, Stand C34

Stand-alone Browser für X3D-Autorenprogramm

Mit dem professionellen Stand-alone Browser Calypso lassen sich Simula­tionsszenen, die in der X3D-Autorenumgebung Dione 1.3 erstellt wurden, an jedem PC uneingeschränkt darstellen und interaktiv bedienen. Zusätz­lich zur kostenfreien Variante Encaladus unterstützt das Programm die neuen Dione Professional Features 3D-Stereoskopie, Motion Tracking und Cluster Computing. Mit dem System werde die Bedienung virtueller Pro­dukte zum Erlebnis, verspricht der Hersteller, die Firma Dirk Schulz Soft­ware Development. Per Head-Mounted Display (HMD) und Datenhand­schuh (Finger Tracking) bewegt sich der Anwender frei im virtuellen Raum und steuert mit Hilfe integrierter Ray-Sensoren virtuelle Produkte per Fin­gertipp. Die Messe-Neuheit macht virtuelle Produkte somit erlebbar, heißt es. Als Systemanforderungen nennt der Hersteller Windows XP/Vista und Linux jeweils 32-und 64-Bit. Eine Version für Mac OS X ist in Vorbereitung.

Weitere Informationen:

Dirk Schulz Software Development
Olvenstedter Weg 17, D-39108 Magdeburg
Ansprechpartner: Dirk Schulz
Tel. +49 391 5318570, Fax +49 391 5318569
E-Mail: ds@dssd-42.com, Internet: www.dssd-42.com
Halle 17, Stand E66

Schnelles und kompaktes Quotientenpyrometer

Die Firma Dias Infrared erweitert ihre Pyrometerserie Pyrospot Serie 10 um das Quotientenpyrometer Pyrospot DSR 10N. Die Besonderheit liegt laut Hersteller in der Funktionsweise des Pyrometers. Es misst die Strah­lung bei zwei verschiedenen Wellenlängen, bildet aus diesen Signalen den Quotienten und berechnet daraus die Temperatur. Als Vorteil wird die in weiten Bereichen emissions­grad­unabhängige berührungs­lose Tempera­turmessung an den Messobjekten hervorgehoben. Da das neue Quotientenpyrometer in einem robusten Industriegehäuse integriert ist, kann es auch unter rauen Umgebungs­bedingungen eingesetzt werden. Zudem hat es eine besonders kurze Einstellzeit von nur 10 ms und ist damit für Messungen an schnell beweglichen Objekten geeignet. Durch Tasten am Gehäuse lässt sich direkt am Gerät die Quotientenkorrektur einstellen. Andere Parameter werden über die mitgelieferte Software Pyrosoft Spot eingestellt. Wie andere Pyrometer der Serie verfügt das neue Produkt über eine galvanisch getrennte RS 485 Schnittstelle und ist somit bus­fähig. Eingesetzt werden die Quotientenpyrometer laut Hersteller unter anderem in der Stahlindustrie, im Ofenbau, beim Härten und Schweißen von Metallen und in Forschung und Entwicklung.

Weitere Informationen:

DIAS Infrared GmbH
Gostritzer Straße 63, D-01217 Dresden
Ansprechpartnerin: Katrin Hofmann
Tel. +49 351 8717252, Fax +49 351 8717230
E-Mail: k.hofmann@dias-infrared.de, Internet: www.dias-infrared.de
Halle 8, Stand A27

Kosten optimieren bei Verarbeitung von Bahnwaren

Das LSV-1000 repräsentiert die neue, kompakte Velocimeter-Generation von Polytec für die berührungslose Längen- und Geschwindigkeitsmes­sung von Bahnwaren. Schnell, lasergenau und zuverlässig soll das Mess­gerät Längen- und Geschwindigkeitswerte für Kontroll- und Zuschnitt­aufgaben zur Verfügung stellen. Wie der Hersteller dazu erläutert, ist die genaue Kenntnis der Bahnlänge und der momentanen Geschwindigkeit bei der Produktion und Verarbeitung von Bahnwaren ein wichtiger Faktor für die Kosten- und Prozessoptimierung. Bei der Messtechnik spielen, ne­ben der Genauigkeit, Aspekte wie Ro­bustheit und Ausfallsicherheit sowie Integrations- und Wartungsfreundlichkeit eine wichtige Rolle, heißt es. Optimiert auf die Kernaufgaben soll die Messe-Neuheit dem Anwender einen sehr guten ROI (Return of Investment) bieten. Unabhängig davon, ob die Messaufgabe Stahl, glänzendes Aluminium, ölbehaftetes Blech, Draht, Kabel oder nichtmetallische Materialien wie Holz, Pappe, Baustoffe und Textilien umfasst, misst das neue System auf nahezu jeder Ober­fläche. Als weitere Vorzüge nennt der Hersteller unter anderem die ein­fache Prozess­ Umgebungs­bedingungen­integration, die robuste Sensor-Technologie für sichere Funktion auch unter rauen Bedingungen sowie die Schutzklasse IP 66 und IP 67 des Gehäuses.

Weitere Informationen:

POLYTEC GmbH
Polytec Platz-1-7, D-76337 Waldborn
Ansprechpartnerin: Christina Petzhold
Tel. +49 7243 604-368, Fax +49 7243 69944
E-Mail: c.petzhold@polytec.de, Internet: www.polytec.de
Halle 8, Stand F35/F22

Industrial Buildung Automation

Vernetztes Überwachungssystem für harte Bedingungen

Watch-Dog pro ist ein modulares und industrietaugliches Überwachungs­system, das die klassischen Überwachungs- und Zeitfunktionen mit den Kom­munikations­möglich­keiten von Feldbussen, SMS und E-Mail vereint. Wie es bei Tele Haase dazu heißt, verbindet das System als Problemlöser für stationäre und mobile Anwendungen in der Maschinen-, Anlagen- und Gebäudetechnik die Flexibilität einer SPS mit robuster Überwachungs­technik für den industriellen Einsatz unter besonders harten Be­dingungen. Die Überwachungsfunktionen für Strom, Spannung, Phasen­folge, Phasenausfall, Wirkleistung und Temperatur wurden unter dem System­gedanken zu einem modularen Überwachungs- oder Automatisie­rungssystem vereint. Damit steht die Neuheit über der Geräteklasse der klassischen Zeit- und Über­wachungs­relais, betont der Hersteller. Anlagen- und Systemdaten können auf einer Speicherkarte protokolliert werden. Die Schnittstellen wie Feldbusse, Webserver oder SMS sind Teil eines effi­zienten Wartungsmanagements und ermöglichen einfache Fernwartung und eine Integration in ein umfassenderes Leitsystem. Die Parametrie­rung erfolgt über eine Windows basierende Programmier­oberfläche.

Weitere Informationen:

TELE Haase Steuergeräte Ges.m.b.H
Vorarlberger Allee 38, AT-1230 Vienna
Ansprechpartner: Stefan Diem
Tel. +43 1 61474-0, Fax +43 1 61474-100
E-Mail: stefan.diem@tele-consult.at, Internet: www.tele-online.com
Halle 11, Stand E13

Energy

Supraleitender Kurzschlussstrombegrenzer

Betreiber von elektrischen Netzen stehen vor der Herausforderung, ihre Netze mit großem Aufwand für die auftretenden hohen Kurzschluss­ströme auszulegen, erläutert Nexans Superconductors. In konventioneller Technik gebe es keine oder zumindest keine zufrieden stellende Lösung für eine wirksame Kurz­schluss­strom­begrenzung. Nur mit Hilfe von Sup­raleitern gelingt es, ein scheinbares Paradoxon zu lösen: Im Normalbetrieb supraleitend, weisen Supraleitende Kurzschluss­strombegrenzer (SSB) einen sehr geringen Widerstand auf, das heißt sie sind aus elektrischer Sicht im Netz quasi unsichtbar. Erst wenn es darauf ankommt, also im Fehlerfall, entfalten sie von selbst ihre begrenzende Wirkung. Da dies auf Material­eigenschaften des Supraleiters beruht, gelten SSB vor allem als eigensicher. Dies sei eine der wichtigsten Anforderun­gen der Netzbetreiber. Das Hürther Unter­nehmen hat hierfür ein modulares Konzept entwickelt, das sich für wechselnde Anforderungen anpassen lässt. Ein erstes vorkommerzielles Gerät für Mittel­spannungs­anwendungen ist an den Kunden geliefert worden und wird momentan in das elektrische Netz integriert. Neben Anwendungen in Sammel­schienenkupplungen sind SSB interessant für den Netzanschluss großer KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)-Anlagen und für die Optimierung von Anlagenkonzepten im Kraftwerkseigenbedarf, heißt es. Zahlreiche andere Anwendungen werden derzeit untersucht.

Weitere Informationen:

Nexans SuperConductors GmbH
Chemiepark Knapsack, Gebäude 2703, D-50351 Hürth
Ansprechpartner: Dr. Joachim Bock
Tel. +49 2233 486597, Fax +49 2233 486847
E-Mail: joachim.bock@nexans.com, Internet: www.nexans.de
Halle 13, Stand C69

Naturgraphit für reflektierende Gipskartonplatten

Im Vergleich zu herkömmlichen Gipskartonplatten weist Climafit eine deutlich höhere Wärme­leitfähigkeit sowie eine nahezu vollständige elektro­magnetische Abschirmwirkung auf. Möglich wird dies durch den Einsatz eines Graphit-Baustoffs aus expandiertem Naturgraphit, der von SGL Technologies entwickelt wurde. Das Ecophit Graphitmahlgut er-möglicht in Kombination mit Gips die Reflexion und Absorption elektro­mag­netischer Wellen. Wie der Hersteller hervorhebt, ist die Neu­entwick­lung damit der weltweit erste Baustoff, mit dem sich elektro­magnetische Strahlen über einen breiten Frequenzbereich ab­schirmen lassen. Die graphitmodifizierten Gips­kartonplatten sollen sich vor allem für Anwendungen in der Gebäudetechnik eignen, da sie die Effi­zienz von Flächenheiz- und Kühl­systemen deutlich verbessern können. Sowohl Material- als auch Energiekosten lassen sich dadurch senken. Ein­gesetzt im Trockenbau bedeutet dies für den Anwender laut Hersteller eine Reduktion der elektromagnetischen Strahlung von über 50 dB, das heißt von mehr als 99,999 Prozent, etwa bei der Climafit Protekto.

Weitere Informationen:

SGL TECHNOLOGIES GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 18, D-86405 Meitingen
Ansprechpartnerin: Katja Feinauer
Tel. +49 8271 83-1495, Fax +49 8271 83-101495
E-Mail: Katja.Feinauer@sglcarbon.de, Internet: www.sglcarbon.de
Halle 13, Stand E71

Kleine ORC-Systeme mit 7,5 bis 120 kWel Leistung

Ziel von LTi Adaturb ist es, bisher nicht genutzte Wärme wie Abgas- oder Motorabwärme oder auch die Abwärme aus industriellen Prozessen zu nutzen, um Strom, Kälte und Wärme zu erzeugen. Wie es dazu heißt, wurden bisher nur große Anlagen mit Leistungen im Megawatt-Bereich konzipiert. Das Unter­nehmen aus Unna entwickelt und produziert erst­mals ORC (Organic Rankine Cycle)-Systeme im Leistungsbereich zwischen 7,5 und 120 kWel (Kilowatt elektrisch). Diese Maschinen bieten den Betreibern von kleinen Biogas-Strom­erzeugungs­anlagen die Möglichkeit, den elektrischen Wirkungsgrad der Biogasmotoren von etwa 40 Prozent auf 45,2 bis 48 Prozent zu steigern oder Solarwärme mit bis zu 18 Prozent Wirkungs­grad zu verstromen. Zum technischen Hintergrund erläutert der Hersteller, dass ORC-Systeme bislang mit mechanisch gelagerten Turbi­nen betrieben wurden. Jetzt wird mit einer elektromagnetisch gelagerten Turbinen­generator­welle gearbeitet. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, wartungs­bedürftige Gleit- oder Kugellager einsetzen zu müssen. Die Amortisationszeit der Anlagen liegt je nach Ausführungsform zwischen 4 und 6 Jahren. Eine 60 kW ORC-Anlage erwirtschaftet je nach Einsatzland in der europäischen Union im Jahr bis zu 85 000 Euro, heißt es.

Weitere Informationen:

LTi ADATURB GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 18, D-59423 Unna
Ansprechpartnerin: Sina Falker
Tel. +49 231 97424140, Fax +49 231 9742868
E-Mail: falker@adaturb.de, Internet: www.adaturb.de
Halle 27, Stand G16

Digital Factory

Kalkulationssoftware jetzt mit Kapitalwertanalyse

Die Firma Facton präsentiert eine neue Entwicklung ihrer gleichnamigen Kalkulationssoftware. Mit dem Zusatzmodul "Capital Efficiency Analysis" lassen sich jetzt per Knopfdruck auch Kennzahlen für Kapital­wert­analyse und Wirtschaft­lichkeits­rechnung im Unternehmen aufrufen. Der Anwen­der kann so schneller Aussagen über unternehmenskritische Kapitalkenn­zahlen und Rendite­aussichten machen. Für Industrieunternehmen sei das eine entscheidende Hilfe, um auf die aktuelle Wirtschaftskrise zu reagie­ren, betont der Hersteller. Die Product-Lifecycle-Costing-Lösung Facton ist, wie betont wird, die einzige datenbank-basierte Software, mit der die Produktkosten frühzeitig über alle Phasen des Produkt­entstehungspro­zesses kalkuliert werden können. Die Software ist seit Jahren bei renom­mierten Auto­mobil­unter­nehmen wie Behr, Mann und Hummel sowie Hammerstein im Einsatz.

Weitere Informationen:

Facton GmbH
August-Bebel-Straße 88, D-14482 Potsdam
Ansprechpartnerin: Katrin Becker
Tel. +49 331 97992-402, Fax +49 331 97992-401
E-Mail: katrin.becker@facton.com, Internet: www.facton.com
Halle 17, Stand D50

Subcontracting

Semi-solides Gießen von hochwertigen Al-Teilen

Magnesium and Aluminum Technologies, eine Tochterfirma der Light Alloys Group, erklärt die Vorzüge des Rheocasting anhand einer vom schwedischen Hersteller Rheometal entwickelten Rapid Slurry Forming (RSF)-Anlage. Unter­nehmens­angaben zufolge reduziert das Rheocasting-Verfahren beispielsweise die Porosität in industriellen Komponenten aus Aluminium­legierungen. Die vorgestellte Maschine, die eine der Technologien der Rheo-casting-Familie benutzt, bearbeitet Aluminium­legierungen in einem halbfesten Zustand für die Produktion von hochwertigen Gussteilen. Wie der Aussteller erläutert, unterscheidet sich der Prozess von anderen so genannten Thixoverfahren dadurch, dass während der Bearbeitung keine Temperaturkontrolle notwendig ist. Außerdem soll schnell eine große Menge von Gießschlicker mit dem erforderlichen Feststoffanteil hergestellt werden können. Die Einfachheit des Verfahrens hat zu beachtlichem kommerziellem Interesse geführt, heißt es.

Weitere Informationen:

Mag&Al Technologies SA
Rue de Waremme 123, BE-4530 Villers-le-Bouillet
Ansprechpartner: Pascale Maquet
Tel. +32 85 273376, Fax +32 85 235010
E-Mail: info@magal.be, Internet: www.magal.be
Halle 3, Stand D40

ComVac

Durchflussmessung in gesättigter Luft

Der VP Flow Scope Delta-p von Van Putten Instruments wird als erster Eintauch-Massendurchflussmesser angekündigt, der in gesättigter und verschmutzter Luft messen kann. Wie das Unternehmen dazu erläutert, sind Durch­fluss­mes­sungen direkt hinter einem Kompressor oder in einem System ohne Trockner bisher schwierig und teuer gewesen. Die neue Lö­sung stellt ein leistungsfähiges Werk­zeug für die Durchflussmessung von gesättigter Druckluft dar. Sie basiert auf dem Differenzdruckprinzip und zeigt Massenfluss, Druck und Temperatur an. Drei kombinierte Sensoren liefern direkte Massenflussanzeigen. Sie sollen Messgeräten ähnlich sein, die gemäß ISO 1217 spezifiziert sind. Die Konstruktion der Sensor­spitze sorgt in Verbindung mit einer patentierten, Wasser abweisenden Schicht für besondere Widerstands­fähigkeit gegen Ver­schmut­zung. Integriert in das Instrument sind ein Display mit kleiner Tastatur für die Daten­konfigu­ration und ein Datenlogger. Die An­wen­dung zeichnet sich laut Hersteller durch einfache Handhabung, eine große Bandbreite möglicher Anwen­dungen und die Kompatibilität mit den übrigen Produkten der Reihe aus.

Weitere Informationen:

Van Putten Instruments BV
Buitenwatersloot 335, NL-2614 GS Delft
Ansprechpartnerin: Cynthia Kuiper
Tel. +31 15 2131580, Fax +31 15 2130669
E-Mail: cynthia@vpinstruments.com, Internet: www.vpinstruments.com
Halle 26, Stand D70

Micro Technology

Beidseitiges Messen absoluter Dickenvariationen

Der FRT Micro-Prof TTV (Total Thickness Variation) von FRT Fries Research & Technology misst absolute Dickenvariationen bei Wafern oder ähn­lichen Produkten. Dabei werden Ober- und Unterseite gleichzeitig abge­tastet. Laut Hersteller können Teile bis zu einem maximalen Durchmesser von 300 mm mit einer Auflösung von 10 Mikrometern für die Dickenmes­sung erfasst werden. Die Messung von Rauheit und Strukturen erfolgt mit zwei Sensoren, die jeweils ober- und unterhalb eines in Rahmenbauweise ausgeführten Rahmentisches angeordnet sind. Nach einmaliger Einstel­lung bleibt der untere Sensor fixiert. In Kombination mit der Vorrichtung für die Teilehalterung lässt sich die richtige Messentfernung festlegen. Der obere Sensor hingegen wird wie in Standard-Messsystemen herange­führt und zurückgefahren. Als besondere Merkmale nennt der Hersteller den zerstörungsfreien, optischen TTV-Messvorgang, die automatisierba­ren Messabläufe, die eingebauten Mustererkennungsroutinen und die Multi­sensor­fähigkeit einschließlich AFM (Rasterkraftmikroskopie) und Folien­dicken­bestimmung. Darüber hinaus werden die sehr gute Wiederhol- und Vergleichspräzision sowie der umfangreiche Lieferumfang hervorge­hoben.

Weitere Informationen:

FRT Fries Research & Technology GmbH
Friedrich-Ebert-Straße, D-51429 Bergisch Gladbach
Ansprechpartner: Dr. Thomas Fries
+49 2204 842430, Fax +49 2204 842431
E-Mail: info@frt-gmbh.com, Internet: www.frt-gmbh.com
Halle 6, Stand E16/ F3

Research & Technology

Gentelligente Sinterbauteile

Das Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) der Leibniz Universität Hannover stellt eine Methode zur eindeutigen und si­cheren Identifikation von Bauteilen vor. Wie das Institut dazu erläutert, werden während des Herstellungsprozesses von Sinterbauteilen mit Hilfe definiert im Pulver eingelagerter Fremdpartikel kodierte Informations­daten in das Bauteil eingebracht. Anzahl und Anordnung der Fremdparti­kel stellen eine binär kodierte Informationsmatrix dar. Die Informations­matrix soll die abgelegten Daten im Inneren des Werkstückes wie etwa die Werkstückidentifikationsnummer wiedergeben. Die in das Bauteil ge­pressten Fremdpartikel werden durch das Sintern fest mit dem Grund­werkstoff verbunden. Da sich die Fremdpartikel hinsichtlich der Material­eigenschaften vom Grundwerkstoff unterscheiden, lässt sich diese Matrix mit Hilfe etwa von Röntgenstrahlen oder Ultraschalltechnik auslesen. Die im Bauteil abgelegten Informationen können nachträglich nicht mehr entfernt oder manipuliert werden und führen somit zur eindeutigen und sicheren Identifikation des Bauteils.

Weitere Informationen:

Leibniz Universität Hannover, IFUM
An der Universität 2, D-30823 Garbsen
Ansprechpartner: Edin Gastan
Tel. +49 511 762-2428, Fax +49 511 762-3007
E-Mail: gastan@ifum.uni-hannover.de, Internet: www.ifum.uni-hannover.de
Halle 2, Stand C10

Tanja Gerhardt | Quelle: Deutsche Messe AG
Weitere Informationen: www.hannovermesse.de

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