Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vorzertifizierte Schiffsmotoren ermöglichen schnelle Planung und Abnahmen

02.04.2015
  • Leistungsspektrum der Motor-Ausführungen von 0,18 bis 200 Kilowatt (kW)
  • Große Energieeinsparungen möglich durch wählbare Effizienz von IE1 bis IE4
  • In Kombination mit Umrichter als Integrated Drive System (IDS) einsetzbar

Siemens bietet mit Simotics DP auf Basis der bewährten Plattform 1LE1 Schiffsmotoren für den Unterdeckbetrieb. Mit Aluminium- oder Graugussgehäuse, als Standardausführung oder speziell für explosionsgefährdete Bereiche stehen die Motoren mit unterschiedlichen Leistungen von 0,18 bis 200 kW zur Verfügung. Die Netzmotoren können auch bis 500 Volt (V) am Umrichter betrieben werden und bilden damit ein integriertes Antriebssystem, was die Effizienz des Antriebsstrangs erhöht.

Schiffsmotoren unterliegen nicht der europäischen Motorenverordnung 640/2009, die die derzeit gültigen Richtlinien für den umweltgerechten Elektromotoreneinsatz in industriellen Anwendungen definiert. Mit dem Portfolio der Simotics DP Schiffsmotoren und durch die Wahl der Effizienzklasse von IE1 bis IE4 bietet Siemens den Anwendern dennoch sehr große Energieeinsparmöglichkeiten.

Zwischen den Effizienzklassen IE1 und IE4 und den unterschiedlichen Leistungsklassen gibt es keine Achshöhensprünge, was das Upgrade bzw. die Modernisierung der gesamten Anlage erleichtert. Dadurch wird die Investition in die Antriebstechnik langfristig und auf hohem Niveau gesichert.

Das durchgängige Produktspektrum der Simotics DP Motoren mit Leistungen von 0,18 bis 200 kW basiert auf der bekannten Plattform 1LE1 und beinhaltet auch Motoren für den explosionsgefährdeten Bereich (ATEX-Motoren). Verfügbar sind die Motoren mit Aluminium- oder Graugussgehäuse. Das Leistungsspektrum variiert je nach Version: mit Aluminiumgehäuse von 0,37 bis 45 kW, mit Graugussgehäuse von 0,18 bis 200 kW und als Ex-Motor für Zone 2/21/22 von 0,37 bis 200 kW.

Alle Ausführungen sind für den Einsatz unter Deck durch die Schiffsklassifikations- und Schiffszertifizierungsgesellschaften DNV, GL, BV, LRS, RS, KR, ABS, RINA vorzertifiziert. Das bedeutet Zeitersparnis für den Kunden vor allem bei der Planung und der Gesamtschiffabnahme. Mit Blick auf die Planung und deren Flexibilität profitiert der Anwender auch davon, dass die Motoren sowohl als Netzvarianten als auch für den Betrieb am Umrichter einsetzbar sind.

In Kombination mit einem Sinamics Frequenzumrichter bildet der Simotics DP Motor ein integriertes Antriebssystem (IDS), womit sich die Energieeffizienz des Antriebs unabhängig von der Energieeffizienzklasse des Motors zusätzlich steigern lässt.

Zum Einsatz kommen die Motoren vor allem im Schiffbau, bei Schiffskompressoren, Förderpumpen und Winden. Außerdem werden sie bei Hafenkränen und auf Plattformen montierten Hydraulikpumpen eingesetzt.

Mit den vorzertifizierten Simotics DP Schiffsmotoren können Kunden durch die Wahl der Effizienzklassen von IE1 bis IE4 ein großes Energie-Einsparpotential nutzen. Die verschiedenen Ausführungen und Leistungsspektren werden ganz unterschiedlichen Anforderungen gerecht.

Weitere Informationen zum Thema Simotics unter www.siemens.de/simotics-dp


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015040163PDDE


Ansprechpartner
Herr Stefan Rauscher
Division Process Industries and Drives
Siemens AG

Tel: +49 (911) 895-7952

stefan.rauscher​@siemens.com

Stefan Rauscher | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Key Enabling Technologies auf der HANNOVER MESSE 2017
08.03.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Digitale Nachrüstung für bestehende Maschinen und Anlagen
01.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie