Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VDI präsentiert Innovationen deutscher Unternehmen

26.03.2009
Streichelzoo für Werkstoffe und ein Herz fürs Herz

Unter dem Motto "Sachen machen" präsentiert der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) auf der HANNOVER MESSE 2009 vom 20. bis 24. April deutsche Unternehmen mit wegweisenden Zukunftsprodukten.

Dr. Willi Fuchs, Direktor und geschäftsführendes Mitglied des Präsidiums des VDI: "Wir sind seit Jahren zu Gast auf der HANNOVER MESSE. Für uns ist es die wichtigste Messe, um Vertreter der Industrie, unsere Mitglieder oder potenzielle neue Mitglieder zu treffen. Unsere Angebote während der weltgrößten Industrieschau werden jedes Jahr von mehr als 10 000 VDI-Mitgliedern wahrgenommen."

Auf Tuchfühlung mit heißen Hightech-Materialien

Kein Wunder, denn auch in diesem Jahr erleben Besucher in Halle 2, Stand D 36, Originelles. So präsentiert die Schunk-Gruppe einen "Streichelzoo für Werkstoffe". Hier gibt es für Messegäste die Möglichkeit, mit Hightech-Materialien Tuchfühlung aufzunehmen, die man zur Bearbeitung von Produkten bei Temperaturen von bis zu 3 000 Grad Celsius benötigt. Magie entfaltet sich bei einem "schwebenden Graphit" - ein weiteres Exponat. Mit Hammer und Nagel können kohlen­stofffaserverstärkte Werkstoffe bearbeitet werden - ohne dabei zu zerspringen. Tüftler machen nach diesen Erfahrungen im "Ingenieurparadies" gleich weiter und experimentieren virtuell auf der Internetplattform www.ingenieurparadies.de.

Roboterhand mit fünf sensiblen Fingern

Das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) präsentiert eine Roboterhand mit Multisensoren, die fünf modular aufgebaute Finger besitzt. Motoren und Sensoren sowie Leistungs- und Kommunikations­elektronik sind komplett in die Hand integriert. Am Stand beweist die Roboterhand, die gemeinsam mit dem HIT Harbin Institute of Technology, China, entwickelt wurde, wie feinfühlig, leistungsfähig und schnell sie mit ihren Fingern ist. Weiter zeigt das DLR das implantierbare Herz­unterstützungssystem DLR-VAD, das aus der Entwicklung innovativer Robotersysteme für die Raumfahrt entstand und jetzt auch für die Medizintechnik von Interesse ist. Ähnlich wie in der Raumfahrt gelten auch hier höchste Ansprüche wie Qualität, Zuverlässigkeit und Dauerbelastbarkeit. Die neue Technik, die herzförmig aussieht, könnte Patienten und Medizinern künftig eine Alternative zu Herztrans­plantationen bieten.

Bewerbungs-Service für Ingenieure

Ist mein Lebenslauf korrekt? Wie wirke ich beim Vorstellungsgespräch? Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Diese Fragen beantworten Personalprofis auf dem VDI-Stand. Die Endress+Hauser Gruppe, einer der führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für industrielle Verfahrenstechnik, bietet mit einem Soft Skill-Check angehenden Ingenieuren die Chance, sich auf Bewerbungsgespräche vorzubereiten.

Energie in der Zukunft: Vier Schlüsseltechnologien in der Diskussion

Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Der Energiekonzern E.ON veranschaulicht auf dem VDI-Stand mit Hilfe des "innovative.on Modells" vier Schlüsseltechnologien: das hocheffiziente Kraftwerk "50plus", Offshore-Windenergie, Biogas-Aufbereitung sowie die Abtrennung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid. An dem interaktiven Modell können Interessenten selber experimentieren. Am Messe-Montag (20. April) steht Dr. Markus Ewert, Vice President des E.ON-Bereichs New Technologies, für einen Business-Talk zur Verfügung.

FERCHAU verleiht Innovationspreis im Gesamtwert von 30 000 Euro

Die FERCHAU Engineering GmbH verleiht gemeinsam mit Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen, Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovationen, Wissenschaft, Forschung und Technologie in Nordrhein-Westfalen, Professor Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft e.V. München, sowie Dr. Ing. Willi Fuchs, Sprecher der VDI-Initiative "Sachen machen", auf der HANNOVER MESSE 2009 den FERCHAU-Innovationspreis. Die mit 30 000 Euro dotierte Auszeichnung, die unter dem Motto "Technik für Umwelt" steht, wird am ersten Messetag (20. April) um 15.30 Uhr auf der Bühne des VDI in Halle 2, Stand D36, zum zweiten Mal verliehen. Die Exponate der Finalisten sind während der HANNOVER MESSE 2009 ebenfalls auf dem VDI-Stand zu sehen. Hier gibt es auch aktuelle Jobangebote.

Die EMITEC Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH präsentiert metallische Katalysatorträger und Dieselpartikelfilter für die Abgas­nachbehandlung von Motoren. Audi bringt Personal- und Fachexperten mit, um Ingenieuren, die sich für eine Karriere in der Automobilbranche interessieren, Rede und Antwort zu stehen.

Weitere Aussteller: Dornbracht, VDI Technologiezentrum GmbH, VDI Wissensforum GmbH, VDI-Versicherungsdienst GmbH.

Marco Siebert | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie