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TU Kaiserslautern auf der Hannover Messe 2009: Schlaue Roboter und schnelle Rennwagen

06.04.2009
Vom 20. bis 24. April präsentiert sich die TU Kaiserslautern mit Top-Innovationen auf der Hannover Messe, der weltgrößten Industriemesse. Die Spanne der Exponate reicht von schlauen Robotern bis zu schnellen Rennwagen.

ROMAN und MARVIN - zwei nette und hilfreiche Roboter

In Filmen gibt es sie schon lange: menschliche Roboter. Die AG Robotersysteme der TU Kaiserslautern hat nun mit ROMAN, einen humanoiden Roboter entwickelt, der natürliches menschliches Verhalten ermöglicht. Die Lenkung basiert hierbei auf einer emotionalen verhaltens-basierten Steuerung. Durch eine so genannte dynamische Modellierung kann ROMAN sogar auf die Ereignisse in seiner Umgebung reagieren.

Auch MARVIN reagiert auf Veränderungen seiner Umwelt. Der Serviceroboter für Transport-, Überwachungs- oder Unterhaltungsaufgaben in Fertigungshallen, Büros oder Wohnungen kann sich somit kollisionsfrei ohne vorgeplante Route bewegen und so auch unbekannte Umgebungen für seine Transportaufgaben nutzen.

Schnell, schneller, Carbonyte

Das Racing Team KaRaT der TU Kaiserslautern hat sich in der Saison 2008 erstmals an der Formula Student beteiligt und hierfür einen Rennwagen konstruiert und realisiert. Carbonyte wurde bei der europäischen Rennserie in verschiedenen Disziplinen wie Beschleunigung, Ausdauer und Kosten getestet. Dort war der Rennwagen nicht nur erfolgreich, sondern es wurde auch bewiesen, dass die Theorie perfekt in die Wirklichkeit transformiert werden konnte.

Arzt-Sprechstunde per IP-TV

In ländlichen Räumen ist die medizinische Versorgung gefährdet. Neue IKT-Anwendungen können helfen, die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. "HelpNet" ist ein Netzwerk, das mittels internetgestütztem Fernsehen eine Kommunikation zwischen medizinischen Dienstleitern und den Nutzern ermöglicht. Mit der am Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung projektierten Plattform können auch Lern- & Präventionsmaßnahmen, Nachsorge & Reha-Übungen vermittelt werden.

INTUX - Produktanpassungen für Kulturräume

Weltweite Produkte müssen den jeweiligen Kulturräumen und örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Mit Hilfe des INTUX Frameworks der AG use können Produktlokalisierungen durch Usability-Spezialisten und deren Nutzeranalysen und Engineering realisiert werden. Dabei liegen die Schwerpunkte in Asien sowie im Maschinenbau und der Automobilindustrie.

Usability Academy - Praxisnahe Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung im Bereich Usability wird immer wichtiger. Mit der Usability-Academy bietet die TU Kaiserslautern ein innovatives Trainings- und modernes Ausbildungscenter an. Dabei ergänzen die Seminare die klassische Hochschulausbildung. Am Ende stehen die Abschlüsse Usability-Experte oder Usability-Manager.

Virtuelle Montageplanung durch IPS-fleXStructures

Die Software IPS unterstützt die virtuelle Montageplanung. In der Simulation kann die Bewegung des Fertigungsroboters interaktiv in Echtzeit gesteuert werden. Mit IPS-fleXStructures des Fraunhofer-Institut Techno- und Wirtschaftsmathematik können zum Beispiel Pneumatik- und Hydraulikschläuche sowie Kabel und Kabelbäume in ihrer Bewegung und Verformung simuliert werden und so die Programmierung von Fertigungsstraßen und -robotern optimiert werden.

Während der Hannover Messe wird die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) die Standbesucher über alle Fachgebiete und Institutionen der TU Kaiserslautern sowie über das umfangreiche Leistungsangebot der KIT informieren.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Klaus Dosch, Kontaktstelle für Information und Technologie
Tel.: 0631/205-3001
Fax: 0631/205-2198
E-mail: messe@kit.uni-kl.de
Während der Hannover Messe sind die TU-Aussteller und die KIT unter der Telefon-/Faxnummer 0511/89-597188 zu erreichen.

Thomas Jung | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-kl.de
http://www.kit.uni-kl.de/fileadmin/kit/HMI09/I09_pr_ges_lang.pdf

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