Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Ilmenau präsentiert auf der Hannover Messe Technologie von morgen

19.04.2018

Die Technische Universität Ilmenau stellt auf der Hannover Messe, der nach eigenen Angaben weltweit wichtigsten Industriemesse, vom 23. bis 27. April Technologie von morgen vor. Die Projekte des Fachgebiets „Simulation und Optimale Prozesse“ und des Patentmanagements Thüringer Hochschulen werden auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ präsentiert, einer Initiative der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen der Bundesländer auf den Gebieten der Lehre, der Forschung und des Wissens- und Technologietransfers in die Wirtschaft stärken will. Der Stand A38 „Forschung für die Zukunft“ ist zu finden in Halle 2.

Im Mittelpunkt der Präsentation der TU Ilmenau steht das Thema autonomes Fahren. Ein Wissenschaftlerteam des Fachgebiets „Simulation und Optimale Prozesse“ um Professor Pu Li zeigt, wie Hightech-Modellautos mit Hilfe selbst lernender Algorithmen autonom, also ohne das Eingreifen von Menschen während der Fahrt, selbst schwierige Verkehrssituationen wie Abstand halten oder das plötzliche Erkennen von Hindernissen zuverlässig bewältigen.


Autonomes Fahren

© TU Ilmenau

Die online berechnete Strategie zur Bewältigung bestimmter Aufgaben ist sicherer und weniger störanfällig als konventionelle Verfahren. Um dies zu erreichen, entwickelten die Forscher ein Optimierungsverfahren, das die Umgebungsbedingungen ebenso berücksichtigt wie die Fahrzeugdynamik und die Wünsche von Fahrzeuginsassen.

Das Konzept kann leicht auf reale Fahrzeuge übertragen werden und ist daher für die Autoindustrie überaus interessant. Mit seiner Entwicklung gewann das Team der TU Ilmenau im vergangenen Jahr den Audi Autonomous Driving Cup, einen internationalen Wettbewerb, dessen Ziel die Realisierung vollautomatischer Fahrfunktionen und der dafür notwendigen Softwarearchitekturen ist.

Das Patentmanagement Thüringer Hochschulen (PATON-PTH) stellt eine Erfindung eines Teams um Professor Stefan Sinzinger, Leiter des Fachgebiets Technische Optik, vor: ein Verfahren zur Vermessung teilweise reflektierender Oberflächen.

Da alle optischen Elemente auf einer Achse liegen, findet keine Abschattung zwischen der Beleuchtung und der Messeinheit statt. Die kompakte Messeinrichtung lässt sich unter anderem in hochmoderne CNC-Werkzeugmaschinen integrieren, um sowohl reflektierende als auch durchlässige Oberflächen zu vermessen.

Die Hauptthemen der Hannover Messe, nach eigenen Angaben die weltweit wich-tigste Industriemesse, sind in diesem Jahr Energietechnik, Industrielle Zulieferung, Digitale Fabrik und Integrierte Automation. Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden sich im Bereich „Research & Technology“ in Halle 2.

Kontakt:
Sabine Jackisch
Leiterin Referat Marketing
Telefon: +49367769-1761
E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

Marco Frezzella | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-ilmenau.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics