Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens und Festo gewinnen Optima als Pilotkunden für innovatives Transportsystem

30.03.2015

Hannover Messe 2015, Halle 9, Stand D35

  • Maschinenbauer Optima setzt Multi-Carrier-System in seinen neuen Maschinen ein
  • Transportsystem von Festo und Siemens erhöht Flexibilität von Produktionsprozessen
  • Gemeinsame Präsentation einer Maschine am Siemens-Stand auf der Hannover Messe 2015

Die Optima consumer GmbH ist der erste Pilotkunde für das von Siemens und

Festo gemeinschaftlich entwickelte Multi-Carrier-System. Das hochflexible

Transportsystem lässt sich einfach in die vorhandene Intralogistik integrieren und

ermöglicht es Fertigungslinien und Maschinen schnell an unterschiedliche Formate,

Größen und Produktarten sowie saisonale Anforderungen anzupassen.

Die Optima consumer GmbH ist der erste Pilotkunde für das von Siemens und Festo gemeinschaftlich entwickelte Multi-Carrier-System. Das hochflexible Transportsystem lässt sich einfach und exakt in die vorhandene Intralogistik integrieren.

Maschinenbauer und produzierende Unternehmen können mithilfe des neuen Transportsystems ihre Fertigungslinien und Maschinen schnell an unterschiedliche Formate, Größen und Produktarten sowie saisonale Anforderungen anpassen. Siemens unterstützt Anwender zudem bereits in der Design- und Konstruktionsphase durch Industriesoftware für die Modellierung und Simulationen des funktionellen Maschinendesigns.

Das ermöglicht die Realisierung einer durchgängigen digitalen Prozesskette, angefangen beim Produkt- und Maschinendesign über das Engineering bis hin zur Produktionsautomatisierung. Optima setzt als Pilotkunde das Multi-Carrier-System in seinen Abfüll- und Verpackungsmaschinen ein. Der Maschinenbauer brachte dabei seine langjährige Erfahrung und sein Know-how in die Entwicklung dieses innovativen Maschinenkonzepts ein. Mit dem Einsatz des Multi-Carrier-Systems will Optima die Fertigungs-Flexibilität seiner Kunden aus Branchen wie Food, Non-Food, Kosmetik und Pharma erhöhen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Optima einen der weltweit führenden Maschinenbauer als Kunden für unser Multi-Carrier-System gewinnen konnten“, sagt Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Factory Automation bei der Siemens AG. „Die zunehmende Individualisierung industriell hergestellter Produkte erfordert modulare Maschinenkonzepte, die minimale Losgrößen bei höchster Geschwindigkeit und maximaler Flexibilität ermöglichen. Produzierende Unternehmen sowie Anlagen- und Maschinenbauer suchen daher nach Lösungen, um die Flexibilität in der Fertigung zu erhöhen. Das gemeinsam mit Festo entwickelte Multi-Carrier-System ist ein wesentlicher Beitrag dazu.“

Auf der Hannover Messe 2015 stellt Siemens die Vorteile des Multi-Carrier-Systems an einer realen Maschine von Optima im Digitalisierungsforum auf seinem Messestand vor. Das Highlight-Exponat zeigt den Besuchern, wie sich das Multi-Carrier-System im Zusammenspiel mit Industriesoftware von Siemens schnell und flexibel an unterschiedliche Anforderungen in der Fertigung anpassen lässt.

So können Maschinenbauer individuelle Lösungen oder modulare Maschinenkonzepte durch 3D Modellierungen und Simulationen überprüfen und damit die Inbetriebnahme ihrer Maschinen beschleunigen. Das Multi-Carrier-System ermöglicht es, die Transportwagen gemäß der Simulation völlig frei und unabhängig voneinander zu bewegen und zu positionieren. Zudem können Wagen flexibel in das System ein- und ausgeschleust sowie in die vorhandene Intralogistik eingebunden werden. Im Resultat lassen sich so unterschiedliche Produktformate auf einer Fertigungslinie herstellen.

Technische Basis des Multi-Carrier-Systems sind Linearmotoren von Festo für die Bewegung und genaue Positionierung der Transportwagen. Siemens hat sein umfangreiches Know-how im Bereich Automatisierung in die Entwicklung des Transportsystems eingebracht: Mit einem ganzheitlichen Engineeringansatz und einer integrierten Motion Control-Funktionalität lassen sich die Transportbewegungen präzise steuern und unterschiedliche Maschinenmodule in einem System koordinieren.

Diese Presseinformation finden Sie unter
www.siemens.com/press/PR2015030168DFDE

Weitere Informationen zum Thema Multi-Carrier-System unter www.siemens.de/mcs

Ansprechpartner für Journalisten:
Peter Jefimiec
Tel.:+49 911 895-7975; E-Mail: peter.jefimiec@siemens.com


Folgen Sie uns in Social Media:
Twitter: www.twitter.com/siemens_press und www.twitter.com/SiemensIndustry
Blog: https://blogs.siemens.com/mediaservice-industries-de

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com 

Siemens AG
Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Wittelsbacherplatz 2
80333 München
Deutschland

Informationsnummer: PR2015030168DFDE

Peter Jefimiec | Siemens AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics