Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens optimiert UHF-Reader für den Einsatz in der industriellen Produktion

14.03.2012
Eine neue Generation von RFID-Readern des UHF-Systems RF600 der Siemens-Division Industry Automation wurde mit neuen Funktionen für den Einsatz in der industriellen Produktion optimiert.

Die neuen Funktionen stellen einen robusten Betrieb sicher, auch wenn mehrere RFID-Reader dicht nebeneinander eingesetzt werden. Aufgrund neuer Algorithmen können die Reader zudem Datenträger selbst in einem funktechnisch schwierigen Umfeld gezielt erfassen sowie zuverlässig auslesen und beschreiben. Damit wird das UHF-System von Siemens den besonderen Herausforderungen gerecht, vor die das Fertigungsumfeld funkbasierte Systeme mit hohen Reichweiten stellt.


Die Siemens-Division Industry Automation stellt für die industrielle Produktion überarbeitete Ausführungen seiner UHF-Reader Simatic RF620R und RF630R vor. In der neuen Generation verfügen die Geräte über Funktionen, die eigens für die hohen Anforderungen im Produktionsumfeld entwickelt wurden. Industrielle Produktionsanlagen stellen für funkbasierte Systeme aus mehreren Gründen eine besondere Herausforderung dar: Die Lesegeräte stehen teilweise sehr eng zusammen und können sich gegenseitig beeinflussen. Ebenso ist der Abstand zwischen den Werkstückträgern und somit den einzelnen zu erfassenden Transpondern gering. Metallische Oberflächen reflektieren die von den Readern ausgesendeten Signale, was dazu führt, dass sich die Funkwellen überlagern und so Funklöcher entstehen. Neben Reflektionen können erhöhte Sendeleistungen zu Überreichweiten führen, sodass sich die Lesebereiche der einzelnen Reader überlappen oder falsche Datenträger ausgelesen werden.

Auf diese Herausforderungen hin hat Siemens für die neuen Simatic-RF600-Reader Funktionen entwickelt. Die Prozesssicherheit wird durch eine adaptive Sendeleistung sowie durch intelligente Filterung der Leseergebnisse deutlich erhöht. Die adaptive Sendeleistung stellt eine hohe Erkennungsrate sicher, indem der Reader seine Leistung automatisch solange erhöht, bis er mindestens einen Transponder klar im Funkfeld erkennt. Dadurch werden Funkstörungen reduziert und zugleich Funklöcher ausgeglichen.

Das von Siemens konzipierte mehrstufige Filterkonzept sorgt wiederum dafür, dass anhand der Funkeigenschaften stets der richtige Transponder innerhalb des Funkfelds eines Readers ausgelesen beziehungsweise beschrieben wird. Die automatische Auswahl des jeweils passenden Datenträgers erfolgt durch verschiedene Indikatoren wie z.B. die Auswertung des RSSI-Werts (Radio Signal Strength Indicator) der Lesehäufigkeit oder der notwendigen Sendeleistung.

Je nach Anforderungen lassen sich verschiedene Mechanismen aktivieren. Der Inventory-Threshold-Filter sorgt dafür, dass die in Reichweite befindlichen Transponder vor der Identifikation zunächst für eine kurze Zeitspanne beobachtet werden. Bereits bearbeitete Transponder können in einer "Blacklist" im Reader hinterlegt und dadurch direkt herausgefiltert werden. Mit der Funktion "Tag Hold" wird die Kommunikation zwischen einem ausgewählten Transponder und dem Reader unter Ausnutzung der maximalen Sendeleistung aufrecht erhalten. Auf diese Weise wird ein Datenaustausch zwischen Lesegerät und Datenträger auch unter schwierigen Funkbedingungen sichergestellt.

Die neuen Geräte RF620R und RF630R werden jeweils in den drei Hardwarevarianten für Europa gemäß ETSI, für USA/Kanada gemäß FCC und für China gemäß CMIIT erscheinen. Zukünftige Firmware-Updates können über die Programmiersoftware Step7 erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.siemens.com/ident

Leseranfragen bitte unter Stichwort "IA 2911" an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: +49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2012032911d

Ansprechpartner
Herr Peter Jefimiec
Division Industry Automation
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: +49 (911) 895-7975
peter.jefimiec@siemens.com

Peter Jefimiec | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/presse/Ident

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie