Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens ebnet mit ganzheitlicher Integration den Weg in die Zukunft der Industrie

09.04.2014
  • Umfassende technologische Plattform als Basis für Industrie 4.0
  • Weitere Verschmelzung realer und virtueller Produktion
  • Partnerschaft mit McAfee für umfangreiche Sicherheitsangebote

Im Rahmen der Hannover Messe 2014 stellte Siemens seine Strategie für die nächsten Schritte auf dem Weg in die Zukunft der Industrie vor: Basierend auf seinem umfassend integrierten Produkt-Portfolio für industrielle Anwendungen wird das Unternehmen den Fokus in der Entwicklungsarbeit auf den Ausbau seines Manufacturing Operations Management (MOM) Systems legen.

Darüber hinaus wird die Entwicklung des Produktangebotes der Digital Enterprise Platform konsequent weiter vorangetrieben. Neue Automatisierungskomponenten werden so ausgelegt, dass sie gemäß der Philosophie "plug 'n' produce" noch einfacher in Automatisierungs- und Antriebslösungen integriert werden können.

Siemens zeigt auf der Hannover Messe 2014, wie das Unternehmen mit seinen Kunden die aktuellen Herausforderungen bewältigt und ein neues Zeitalter der Produktion mit gestaltet. "Rund um den Globus unternehmen Volkswirtschaften massive Anstrengungen, um die eigenen produzierenden Industrien zu stärken.

Die fortschreitende Digitalisierung bei Fertigungstechnologien eröffnet dabei neue Möglichkeiten, Industrieunternehmen fit für die Zukunft zu machen und in neu entstehenden globalen Fertigungsnetzwerken nachhaltig am prognostizierten globalen Wachstum zu partizipieren", sagte Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO des Sektors Industry, auf der Hannover Messe. Siemens sehe sich mit seinem umfassend integrierten Hard- und Software-Portfolio gut gerüstet, seine Kunden bei dieser Entwicklung zu begleiten.

Auf dem Weg in die sich weiter vernetzende globale Fertigungswelt wird der Markt für industrielle IT und Software in den kommenden Jahren mit durchschnittlich sieben Prozent pro Jahr rund doppelt so schnell wachsen wie der Gesamtmarkt für industrielle Automations- und Antriebstechnik. Siemens gibt hierzu die richtigen Antworten und wird weiterhin konsequent den Ausbau der Innovationsführerschaft bei industrieller IT und Software vorantreiben. Russwurm: "Mit Totally Integrated Automation (TIA), Integrated Drive Systems (IDS), PLM-Software und Data-Driven Services ist Siemens Vorreiter bei durchgängigen und integrierten Produktionstechnologien. Dies ist die Basis für eine ganzheitliche Optimierung der Produktentwicklungs- und Produktionsprozesse unserer Kunden, die sich mit uns zusammen auf den Weg in die Zukunft der Industrie machen."

Mit Siemens-Technologien sei damit bereits heute "Industrie 3.X" realisierbar, so Russwurm, was Siemens auch direkt am Stand der Hannover Messe in Halle 9 unter Beweis stellt. Unter anderem illustriert das Modell einer Produktionsstraße für die automatisierte Türmontage für den VW Golf 7, welche Vorteile die Verbindung  "intelligenter" Industriesoftware mit  leistungsstarker Produktions-Hardware bietet. Russwurm: "Auf Basis unserer Digital Enterprise Platform schaffen wir schon jetzt ein hohes Maß an Verschmelzung der virtuellen und realen Fertigung. Durch die Kombination von Hard- und Software lassen sich bereits heute komplexe, mehrstufige Fertigungsprozesse automatisieren." Mit Hilfe einer multimedialen Präsentation wird dort zudem demonstriert, wie diese Aufgabe in der Zukunft als Industrie 4.0-Lösung realisierbar sein wird.

Die Grundlagen für den Weg von Industrie 3.X zu 4.0 legt Siemens schon jetzt: Basierend auf einem leistungsfähigen Manufacturing Execution System (MES) und dem Produktangebot der Digital Enterprise Platform wird laut Russwurm der Sektor Industry den Kunden über ein Manufacturing Operations Management System globale und höchst flexible Wertschöpfungsnetzwerke ermöglichen. Ziel dieser Entwicklung ist es, Brücken zu schlagen - von den Anwendungen für das digitale Produkt-Lifecycle Management (PLM) und den Lösungen des Enterprise Ressource Planning (ERP) zur realen Produktion. Mittels eines durchgängigen Datenaustauschs zwischen den einzelnen Bereichen können so neue Produktivitätspotenziale erschlossen werden. Auf Feldebene will Siemens zudem die Integration aller Komponenten gemäß der Philosophie "plug 'n' produce" weiter vorantreiben, um seine Kunden bei der Umsetzung leistungsstarker Automatisierungs- und Antriebslösungen zu unterstützen.

Da die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Fertigung aber auch neue Sicherheitskonzepte fordere, wird Siemens auch auf diesem Feld noch weiter vorangehen. Russwurm gab daher auf der Hannover Messe eine Intensivierung der bereits bestehenden Partnerschaft mit McAfee (Tochter von Intel Security) zur Entwicklung gemeinsamer Sicherheitslösungen für Industrieunternehmen bekannt: "Das umfangreiche IT-Technologie-Portfolio von McAfee stellt eine ideale Basis für die Industrial Security Services von Siemens dar." Dies werde dazu beitragen, die Führungsposition von Siemens auf dem Gebiet der Automatisierungs- und Antriebstechnik durch ein erweitertes Angebot an Sicherheitslösungen und -dienstleistungen für Industriekunden weiter auszubauen. "Beide Firmen kombinieren mit der vereinbarten Zusammenarbeit ihre Expertise und langjährige Erfahrung in Automatisierung und Cybersicherheit, um den Weg in die Zukunft der Industrie für unsere Kunden mit einem Höchstmaß an Sicherheit zu gestalten", so Russwurm.

Siemens auf der Hannover Messe 2014: www.siemens.de/hannovermesse

 

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Antriebs- und Automatisierungstechnik, Industriesoftware sowie technologiebasierter Dienstleistungen. Das umfassende Angebots-Portfolio deckt die gesamte industrielle Wertschöpfungskette ab, von Produktdesign über Planung, Engineering und Produktion bis zu Services. Damit steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden in den unterschiedlichsten Branchen. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Reference Number: I2014042003d

Ansprechpartner

Herr Winfried Wittmann
Sektor Industry

Siemens AG
Werner-von-Siemens-Str. 50
91052  Erlangen
Tel: +49 (9131) 728016

Winfried Wittmann | Siemens Industry Sector

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics