Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens bietet Schutz vor Überspannungsschäden

08.03.2013
Hannover Messe 2013, Halle 27, Stand F38

Mit fünf neuen Gerätetypen erweitert Siemens sein Portfolio für den Überspannungsschutz in Gebäuden und Windenergieanlagen. Die Geräte schützen elektrische Verbraucher vor Schäden durch transiente, also kurzzeitige Überspannungen. Diese entstehen beispielsweise durch Blitzeinschläge oder Spannungsschwankungen im Netz. Die Schutzgeräte in neuen Ausführungen erfüllen zusätzliche Schutzklassen und Anwendungen. Siemens bietet jetzt beispielsweise einen Rundumschutz für Wohngebäude und verbessert in Windenergieanlagen den Schutz von Generatoren.


Schutz garantiert: Der dreipolige steckbare Typ 2-Ableiter 5SD7 483-5 schützt 4-Leiter-Netzen (IT-/TN-C-Systeme) vor Überspannung.

Die Basisausführung der Schutzgeräte ist besonders für Wohngebäude geeignet, die Kompaktausführung schützt Kommunikationsleitungen und die leistungsstarken Ableiter sind besonders für den Einsatz in Windenergieanlagen ausgelegt. Überspannungen im Stromnetz können zu erheblichen Sachschäden an elektrischen Verbrauchern und Anlagen führen: zerstörte Leitungen, defekte Fernseher und Computer – im schlimmsten Fall kommt es zum Gebäudebrand. Allein in Deutschland gehen jährlich mehr als eine Million Blitze nieder; die Sachschäden liegen in Millionenhöhe. Besonders anfällig für Blitzeinschläge sind aufgrund ihrer exponierten Lage Windenergieanlagen.

Die neuen Gerätetypen im Überblick

Der einpolige, leckstromfreie Blitzstromableiter 5SD7 411-2 ist für eine Nennspannung von 690V AC sowie eine maximale Dauerspannung von UC = 800V ausgelegt. Das Gerät verfügt über ein Ableitvermögen von bis zu 35 kA ((10/350) µs) und eignet sich damit auch für den Überspannungsschutz von Windenergieanlagen. Ein integriertes Überwachungsmodul meldet frühzeitig, wenn der Ableiter ausgetauscht werden sollte.

Der einpolige, steckbare Typ 2-Ableiter 5SD7 481-1 zeichnet sich durch eine hohe Isolationsfestigkeit aus. Er eignet sich für den Schutz von TT- und TN-Netzen mit einer Nennspannung von 400/690V AC sowie zum Schutz von IT-Netzen mit einer Nennspannung von 690V AC. Die maximale Dauerspannung beträgt UC = 800V AC; das maximale Ableitvermögen liegt bei 30 kA ((8/20) µs). Die Reihenschaltung eines Varistors und einer Funkenstrecke garantiert die Leckstromfreiheit des Überspannungsableiters. Er kann somit zur Absicherung von Generatoren in Windenergieanlagen eingesetzt werden.

Ebenfalls neu im Portfolio ist der dreipolige steckbare Typ 2-Ableiter 5SD7 483-5 zum Schutz von 4-Leiter-Netzen (IT-/TN-C-Systeme) mit einer maximalen Dauerspannung von Uc = 750V AC und einem Ableitvermögen von bis zu 30 kA ((8/20) µs).

Die neuen zweipoligen Blitzstromableiter 5SD7 412-2 und 5SD7 412-3 ergänzen die bereits verfügbaren dreipoligen und vierpoligen Ausführungen dieser Bauform. Ihr Ableitvermögen liegt bei 12,5 kA/Pol ((10/350) µs), die maximale Dauerspannung bei UC=335V. Die Geräte entsprechen den Anforderungen der Blitzschutzklassen III und IV und können als Typ 1- und Typ 2-Ableiter eingesetzt werden. Damit bieten sie einen preiswerten Rundumschutz speziell für den Wohnbau.

Für Gebäude- und Raumanwendungen in den Bereichen Messen, Steuern und Regeln führt Siemens die kompakten Ableiter der Reihe 5SD7 581 ein. Diese können beispielsweise zwischen eine DSL-Leitung geschaltet werden, ohne dass die vorhandenen Stecker entfernt werden müssen.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung entnehmen Sie bitte dem angehängten PDF.

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Heiko Jahr, Tel.:+49 9131 7 29 575
E-Mail: heiko.jahr@siemens.com

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Rail Systems und Smart Grid zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities
Die Siemens-Division Low and Medium Voltage (Erlangen) bedient das komplette Produkt-, System- und Lösungsgeschäft für die zuverlässige Energieverteilung und -versorgung auf der Niederspannungs- und Mittelspannungsebene. Das Portfolio umfasst Schaltanlagen und Schienenverteiler-Systeme, Stromversorgungslösungen, Installationsverteiler, Schutz-, Schalt-, Mess- und Überwachungsgeräte sowie Energiespeicher für die Integration erneuerbarer Energien in das Netz. Kommunikationsfähige Softwaretools, die die Energieverteilungsanlagen an die Gebäude- oder Industrieautomation anbinden, ergänzen die Systeme. Low and Medium Voltage sichert die effiziente Energieversorgung für Stromnetze, Infrastruktur, Gebäude und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/powerdistribution

Siemens AG
Wittelsbacher Platz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Infrastructure & Cities Sector
Low and Medium Voltage Division
Freyeslebenstraße 1, 91058 Erlangen

Informationsnummer: ICLMV201303.02d

Stephan Heimbach | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/lowvoltage
http://www.twitter.com/siemens_press

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie