Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue 3D-Vision-Technologien auf der HANNOVER MESSE 2009

18.03.2009
3D-Vision wird am Markt immer wichtiger, speziell für die Robotik. Die Bildverarbeitungs-Software HALCON von MVTec (München) bot bisher bereits viele 3D-Technologien: Auf der HANNOVER MESSE präsentiert die MVTec Software GmbH (München) nun weitere 3D-Methoden von HALCON.

Folgende neue 3D-Vision-Technologien bietet die kürzlich veröffentlichte Version 9.0:

Methoden für perspektivisches Matching:
Das deskriptorbasierte Matching erkennt perspektivisch verzerrte Objekte. Dazu werden bestimmte Punkte detektiert, deren Grauwerte sich deutlich von ihrer benachbarten Umgebung unterscheiden (durch Helligkeit, Krümmung, Ecken und Flecken). Planare Objekte wie Druckbilder mit Textur können mit deskriptorbasiertem Matching extrem schnell in beliebiger Rotation und Kippung lokalisiert werden.

Das perspektivische, deformierbare Matching hingegen erkennt kantenbasiert perspektivisch verzerrte Objekte. Werkteile mit ausgeprägten kanten- und flächenbetonten Elementen wie beispielsweise eine Autotür sind mit dieser Methode in hoher Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit erkennbar.

Mehrgitter-Stereo:
Bei Stereobildern tritt oft das Problem auf, dass ganze Bereiche keine Textur aufweisen. Um diese Informationslücke zu überbrücken, wurde bei MVTec das Mehrgitter-Stereo umgesetzt. Mit diesem Mehrgitter-Verfahren werden diese Nachteile des konventionellen Stereo-Verfahrens beseitigt. Die Bereiche ohne Information erscheinen im Mehrgitter-Verfahren als saubere Kanten und Strukturen. Texturlücken in Stereobildern können also überbrückt werden. Dieses Verfahren liefert hochgenaue Ergebnisse.
Lichtschnittverfahren:
HALCON 9.0 bietet weiterhin neue Operatoren zur 3D-Vermessung von Höhenprofilen mittels eines Linien-Laserprojektors im Lichtschnittverfahren. Diese speziellen Algorithmen können Lichtlinien extrahieren, aus denen dann ein 2 1/2 D Modell generiert wird.
3D-Kamerakalibrierung:
HALCON verfügt über eine einzigartige 3D-Kamera-Kalibrierung. Mithilfe dieser Kalibrierung werden äußere und innere Kameraparameter bestimmt. Damit können Pixelkoordinaten einfach, schnell und hochgenau in Weltkoordinaten umgerechnet werden, was die Robotersteuerung und -referenzierung erheblich vereinfacht. Das zugrundeliegende Kameramodell für diese 3D-Kalibrierung wurde in HALCON 9.0 dergestalt erweitert, dass auch komplexe Verzeichnungen sowie Verkippungen der optischen Achse rechnerisch eliminiert werden können. Damit wird die Genauigkeit der Ergebnisse von 3D-Algorithmen wie beispielsweise 3D-Matching oder Stereo erheblich gesteigert.

Fazit: HALCON 9.0 verfügt über ein umfangreiches 3D-Vision-Paket, mit dem 3D-Aufgaben schnell und sicher gelöst werden können.

MVTec auf der HANNOVER MESSE 2009: Halle 17, Stand C34

Ansprechpartner:
Dr. Lutz Kreutzer
Manager PR & Marketing
MVTec Software GmbH
Neherstr.1
D-81675 München
Tel. +49 89 457695-0
Fax +49 89 457695-55
press@mvtec.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.halcon.de
http://www.mvtec.com/presse/
http://www.mvtec.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie