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Modellfabrik im Kofferformat

07.04.2017

Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz demonstriert auf der Hannover Messe ihr Know-how im Bereich virtueller und erweiterter Realität

„Augmented Reality - also die computergestützte Erweiterung der Realität - verknüpft real vorhandene Objekte mit virtuellen Informationen und verschafft so ein besseres Verständnis für komplizierte Sachverhalte“, erläutert Dr. Philipp Klimant, Leiter der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz.


Das ist „Augmented Reality“: Hält der Betrachter ein Tablet über die Modellfabrik, werden auf dem Bildschirm automatisch weiterführende Informationen angezeigt. Schrittweise kann der Betrachter am Bildschirm in die reale Welt der Fabrik und der dort eingesetzten Technologien eintauchen. Foto: TU Chemnitz/René Apitzsch

„Nicht nur Konzerne wie Facebook, Microsoft und Google haben Augmented Reality als Megatrend für die Industrie und den Handel identifiziert. Auch immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen in Deutschland wollen Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen als Wettbewerbsvorteil nutzen“, versichert der Wissenschaftler.

Um die weitreichenden Kompetenzen der Chemnitzer Professur auf diesem Gebiet der breiten Öffentlichkeit anschaulich vorzustellen, hat er sich mit seinem Team eine messetaugliche Anwendung einfallen lassen: die „Modellfabrik im Kofferformat“.

Die Chemnitzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen sie vom 24. bis 28. April 2017 auf der Hannover Messe vor. „Da wir ja nicht unsere fußballfeldgroße Forschungshalle mit aufs Messegelände nehmen können, haben wir für unsere Modellfabrik verschiedene Miniaturausgaben von Werkzeugmaschinen im 3D-Druck gefertigt“, berichtet Klimant.

„Hält nun der Besucher unseres Messestandes einen Tablet-Computer in die Nähe der Maschinenmodelle, werden auf dem Bildschirm zusätzliche Informationen über die realen Modelle eingeblendet. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die laufenden Prozesse des hochpräzisen Wasserstrahlschneidens besser darstellen bzw. die Energieflüsse und -verbräuche an einzelnen Komponenten einer Werkzeugmaschine während der Bearbeitung ablesen.“

Darüber hinaus werden eine Intralogistik-Lösung mit fahrerlosen Transportsystemen, bei der die sichere und intuitive Mensch-Maschine-Interaktion im Mittelpunkt steht, sowie die Steuerung eines R  oboters mit redundanten Achsen am Modell anschaulich präsentiert.

Wer in die Chemnitzer „Modellfabrik im Kofferformat“ eintauchen möchte, kann dies auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ (Halle 2, Stand A38). Die gezeigten Anwendungsbeispiele sind sowohl für Kunden in Industriezweigen mit Großseriencharakter als auch für kleine und mittlere Unternehmen, die sich insbesondere mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen, interessant. 

Weitere Informationen erteilt Dr. Philipp Klimant, Telefon 0371 531-36911, E-Mail philipp.klimant@mb.tu-chemnitz.de

Hinweis für die Medien: In der Pressestelle können Sie honorarfrei zwei themenbezogene Fotos anfordern. Motiv 1: Jennifer Brade von der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz bereitet die Modellfabrik für ihren Messe-Einsatz vor. Foto: TU Chemnitz/Katja Klöden. Motiv 2: Das ist „Augmented Reality“: Hält der Betrachter ein Tablet über die Modellfabrik, werden auf dem Bildschirm automatisch weiterführende Informationen angezeigt. Schrittweise kann der Betrachter am Bildschirm in die reale Welt der Fabrik und der dort eingesetzten Technologien eintauchen. Foto: TU Chemnitz/René Apitzsch. Das Foto können Sie auch im Pressebildarchiv herunterladen: https://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/rubrik.php?id=4

Technische Universität Chemnitz
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Dipl.-Ing. Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz

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