Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lernfähiger Roboterarm greift und montiert vor Publikum

04.04.2013
Universität Bielefeld präsentiert Forschungsschwerpunkt Interaktive Intelligente Systeme auf Hannover Messe

Wie können Industriearbeiter einem Roboterarm einfach und schnell neue Bewegungen beibringen? Darum geht es in dem Projekt FlexIRob (Flexibles Interaktives Robotik-System) der Universität Bielefeld.


Mühelos zu programmieren: Die Universität Bielefeld präsentiert einen lernfähigen Roboterarm auf der Hannover Messe.
Universität Bielefeld

Ergebnisse aus dem Projekt präsentieren die Universität Bielefeld und ihre Einrichtungen CITEC (Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie) und CoR-Lab (Forschungsinstitut für Kognition und Robotik) von Montag bis Freitag, 8. bis 12. April, auf der Hannover Messe 2013.

Auf der Messe stellt die Universität zum bereits fünften Mal ihren Forschungsschwerpunkt Interaktive Intelligente Systeme vor. Die Präsentation ist Teil des Gemeinschaftsstands OstWestfalenLippe (Stand A04 in Halle 16). Der gemeinsame Messeauftritt steht auch in diesem Jahr im Zeichen des Spitzenclusters it's owl (Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe) und der Vernetzung exzellenter Forschung zur Mensch-Maschine Interaktion mit industriellen Partnern aus der Region.

An dem Stand wird das Projekt FlexIRob vorgestellt. Das Ziel des Projekts: ein Roboterarm, den Menschen als dritte Hand durch direkten Kontakt steuern können. Die Bielefelder Forscherinnen und Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich der FlexIRob schnell an unterschiedliche Umgebungen und Aufgaben anpassen lässt – etwa für Kleinserienfertigungen. Die Plattform des FlexIRob ist der Leichtbau-Roboterarm der KUKA Roboter GmbH.

Ihr neues Verfahren haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Studie mit rund 40 Arbeitern in dem ostwestfälischen Technologieunternehmen Harting untersucht – als Teil des EU-finanzierten ECHORD-Projekts „MoFTaG – Model-free flexible trajectory generation“ (Flexible Erzeugung von Bewegungsbahnen ohne Modellierung). ECHORD unterstützt die Zusammenarbeit von Forschung und Industrie in der Robotik. Auf der Messe werden das Verfahren sowie Ergebnisse des Projekts MoFTaG vorgestellt.

Kontakt:
Alicia Weirich, Universität Bielefeld
Forschungsinstitut für Kognition und Robotik (CoR-Lab)
Telefon: 0521 106-67108
E-Mail: aweirich@cor-lab.uni-bielefeld.de

Jörg Heeren, Universität Bielefeld
Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC)
Telefon: 0521 106-6562
E-Mail: jheeren@cit-ec.uni-bielefeld.de

Ingo Lohuis | idw
Weitere Informationen:
http://www.cor-lab.de/flexirob

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften