Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leichtbau ein Thema der Hannovermesse

19.04.2010
Mit "Sphäroguss" und seiner Werkstoffsicherheit zum Leichtbau

Mit Zunahme der Bedeutung energieträchtiger Windenergieanlagen rückt der duktile Werkstoff "Sphäroguss" immer deutlicher in den Fokus der Konstrukteure. Höhere Windausbeute infolge dauerhafter, starker Windleistung erfordert ebenso dauerhafte Sicherung der Werkstoffeigenschaften.

Diese Werkstoffeigenschaften gewährleistet der Werkstoff EN-GJS-400-18U-LT sowie EN-GJS-350-22U-LT, optimiert im Sphäroguss "Ferrocast".

Der Nachweis erfolgt am angegossenen Probestück mit einer Dicke von 40 mm im unteren und 70 mm im oberen Wanddickenbereich.

Diese Bewertung nach den physikalischen Eigenschaften Zugfestigkeit, 0,2 % Dehngrenze, Bruchdehnung und Kerbschlagarbeit sind für den Konstrukteur wichtige Berechnungsgrößen.

In der Gesamtwirkung räumt dieser kaltzähe Werkstoff mit der althergebrachten Meinung "Guss ist hart, spröde und nicht schweißbar" gehörig auf.

Visuell verdeutlicht werden diese Eigenschaften in einem "Festigkeits-Torsions-Dehnungsnachweis". Aus einem Gussblock herausgeschnittene Gussstäbe aus EN-GJS-400-18U-LT in den Abmessungen 7 x 15 x 250 mm werden mittels gesteuerter Drehbank erst um 360o und dann gesteigert bis 540o, also um das 1 ½ - fache um sich selbst gedreht.

Im Ergebnis ist festzustellen, dass der Gusswerkstoff EN-GJS-400-18U-LT nicht nur mindestens 18 % Dehnung, sondern auch entsprechend gute Verformungs- und Torsionseigenschaften (360 N/mm²) infolge der hohen Kaltzähigkeit aufweist.
Besonders bei dauerhaften stark schwankenden Windgeschwindigkeiten sowie bei stürmischem Windwechsel eine geniale Eigenschaft des Werkstoffes "Ferrocast".

Diese nachgewiesenen Eigenschaften ermöglichen zu dem exakte Festigkeitsberechnungen ohne bisher übliche Sicherheitszuschläge, welche sich in Wanddickenaufweitungen auswiesen.

Damit verbindet sich serienmäßige Werkstoffsicherheit zu gesicherten Berechnungsmodellen. Ein Erfordernis, um den Leichtbau bei hoch beanspruchten Gusskomponenten durchzusetzen.

Hiermit ist festzustellen, dass Gusseisen mit Kugelgraphit ( GJS ) ein moderner immer stärker zum Einsatz kommender Werkstoff für die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten im heutigen Konstruktionsalltag ist. Besonders im Hinblick auf konsequenten Leichtbau und dem immer mehr in den Fokus rückenden Ansatz der Ressourcenschonung erweist er sich als zukunftsorientierter Konstruktionswerkstoff.

So ließ sich durch enge Zusammenarbeit zwischen der Konstruktionsabteilung und der Arbeitsvorbereitung der Gießerei, ein ständiger Abgleich des neuesten Entwicklungsstandes mit gießereispezifischen Erstarrungssimulationen und entsprechender Rückkoppelung erreichen, der in Verbindung mit einer an die Kraftflusslinien angepassten Gestalt des Bauteiles zu einem gewichtsoptimierten Gussteil führte.

Weiter unterstützt werden kann dieser Prozess durch die volle Ausschöpfung des Eigenschaftspotentials des Werkstoffes "Ferrocast", im Hinblick auf die Gewährleistung von über die einschlägigen DIN-Normen hinausgehenden Werkstoffkennwerten.

Bilder unter: www.meuselwitz-guss.de Bereich: Presse zum download oder unter: werner.sonntag@meuselwitz-guss.de per e-mail

Kontakt:

Meuselwitz Guss Eisengiesserei GmbH
Industriepark Nord
04610 Meuselwitz
Tel.: 03448 82 100
Fax: 03448 82 202
www.meuselwitz-guss.de
info@meuselwitz-guss.de

| Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Silizium als neues Speichermaterial für die Akkus der Zukunft
25.04.2018 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Impfstoff-Kandidat gegen Malaria erfolgreich in erster klinischer Studie untersucht

25.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Erkheimer Ökohaus-Pionier eröffnet neues Musterhaus „Heimat 4.0“

25.04.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

25.04.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics