Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lasertechnologie der neuesten Generation auf der MicroTechnology

02.03.2009
Sonderschau: Laser für Mikromaterialbearbeitung und Mikroproduktion in Halle 6

Laser haben in den letzten Jahren ihre herausragende Rolle in der Mikrobearbeitung nicht nur bestätigt, sondern eindrucksvoll ausgebaut. Mit der Weiterentwicklung der Systeme in allen Bereichen hin zu kürzeren Wellenlängen und kürzeren Pulsen stehen diesen High Tech-Werkzeugen immer bessere Möglichkeiten zur Erzeugung von Mikrostrukturen in allen Produktionszweigen offen.

Die Sonderschau „Laser für die Mikromaterialbearbeitung und Mikroproduktion“ auf der MicroTechnology im Rahmen der HANNOVER MESSE 2009 (20. bis 24. April) zeigt innovative Methoden sowie Laseranwendungen für die Materialbearbeitung und hochpräzise Produktion.

Kompakte Laser-Markierlösungen
Die dauerhafte Beschriftung von Produkten und Materialien mit dem Laser dient beispielsweise der Rückverfolgbarkeit oder Teilekennzeichnung. Die Markierung erfolgt dabei präzise, berührungslos und ohne die Oberfläche des Materials zu beschädigen.

Die Rofin-Sinar Laser GmbH ist weltweit einer der Marktführer im Bereich Laserbeschriftung. Ob Keramik, Kunststoff oder Metall – ihrem Laser „Marking Technologien“ sind kaum Materialgrenzen gesetzt. Auf der MicroTechnology stellt das Unternehmen eine neue flexible Laserbeschriftungsstation vor. Der CombiLine Cube integriert verschiedene Beschriftungslaser zu kompakten und wirtschaftlichen Lasermarkierlösungen – als Einzelarbeitsplatz oder Teil einer Fertigungslinie. Zum Einsatz kommen die ROFIN-Laserstrahlquellen PowerLine E Air 10 und 25 sowie PowerLine F 20. Durch verschiedene Leistungsklassen und Strahleigenschaften decken sie breite Applikationsfelder bei niedrigen Betriebskosten ab.

Die über zehnjährige Erfolgsgeschichte der Vitro Laser Technologies AG repräsentiert die ultimative Kennzeichnung in transparenten Körpern durch Laserinnengravur auf höchstem Niveau. Vitro Laser entwickelt, baut und vertreibt Lasersysteme für industrielle Anwendungen in den Bereichen Pharma, Medizin, Gebäudetechnik, Photovoltaik und sonstigen industriellen Anwendungen sowie im Konsumbereich. Diese Technologie findet von der Makro- bis hin zur Mikromarkierung einen immer größer werdenden Einsatzbereich.

Hochleistungs-Diodenlaser
Die Hochleistungs-Diodenlaser der LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH eröffnen neue Anwendungsfelder in der Materialbearbeitung. Am Anwendungsbeispiel „Lasermarkieren“ wird deutlich, wie sich Kompaktheit, Energieeffizienz, einfache Integrierbarkeit, Servicefreundlichkeit sowie geringe Investitionskosten mit hohen Prozessgeschwindigkeiten und breiter Anwendbarkeit bei Laserfertigungsverfahren miteinander vereinbaren lassen. Weitere neue Anwendungsbereiche sind Schweiß- und Schneidanwendungen im Mikro-Bereich.

Lasersysteme zur Mikromaterialbearbeitung Die LPKF Laser & Electronics AG entwickelt System- und Prozesslösungen für anspruchsvolle Aufgaben rund um die Leiterplattentechnologie und Mikroelektronik. Diese Lösungen kommen in der Elektronikfertigung, Medizin- und Automobilindustrie sowie bei der Herstellung von Solarzellen zum Einsatz.

He-Ne-Laser für Präzisions-Lasermesstechnik Die SIOS Meßtechnik GmbH ist Hersteller von Messsystemen für die Längen-, Winkel- und Schwingungsmessung. Eines der herausragenden Produkte sind die stabilisierten He-Ne-Laser, die als Lichtquelle in der laserinterferometrischen Messtechnik eingesetzt werden. Die Wellenlänge von etwa 633nm wird als hochstabile natürliche Maßverkörperung und Frequenznormal genutzt.

Mikrobearbeitung mit dem Laser – klein und präzise Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt auf der MicroTechnology neueste Forschungsergebnisse aus der Lasertechnik von der Nanotechnologie über die Mikrotechnik bis hin zur Bearbeitung von Makroteilen. Ein Highlight ist das Rapid-Prototyping im Mikrobereich. Mit einer Auflösung von circa 10 µm sind feinste Strukturen aus Polymer möglich. Auch die präzise Mikrostrukturierung oder -beschriftung von Material lässt sich mit diesem Laser umsetzen.

Löten und Schweißen mit Laser
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert den Besuchern der Sonderschau Lasertechnik die neuesten Entwicklungen im Bereich des Laserstrahllötens und Schweißens mit Laser im Mikrobereich. Diese innovativen Verfahren zur Verbindung von Gehäusen, Elektronik, Sensorik und anderen Bauelementen spielen in der industriellen Verarbeitung von Mikrosystemen eine immer größere Schlüsselrolle.
Auftragsfertiger und Technologieberater
Als „Laser-Dienstleister“ schneidet, schweißt, bohrt und beschriftet LaserJob mit hochfokussierten Lasern mikroexakt, wo geringster Verzug und Materialschonung gefordert werden. Diese Laser kommen in Luft- und Raumfahrt, Automotive, Medizin-, Umwelt- sowie Messtechnik und im gehobenen Konsumgütersegment zum Einsatz. LaserMicronics bietet Dienstleistungen im Bereich der industriellen Laser-Mikromaterialbearbeitung, MID sowie Laser-Kunststoffschweißen für Prozessentwicklung, Prototypen- und Serienfertigung. Die Micreon GmbH zählt weltweit zu den renommiertesten Auftragsfertigern und Technologieberatern für die Mikrobearbeitung mit Femtosekundenlasern.
Über die MicroTechnology
Die MicroTechnology ist inmitten der HANNOVER MESSE 2009 ideal positioniert, und zwar in direkter Nachbarschaft zur Oberflächentechnik (in Halle 6), Zulieferindustrie (Hallen 3 bis 5) und industriellen Prozesstechnik (Hallen 7 bis 9 und 11). Von Engineering über Materialien bis zu Produktionsprozessen und Schnittstellenbewältigung – die neuesten marktfähigen Entwicklungen und praxisorientierten Anwendungen in der Mikro- und Nanotechnologie werden zusammen mit der Lasertechnologie auf der Leitmesse MicroTechnology gezeigt. Auf dem Forum Innovations for Industry tauschen sich Anbieter und Anwender über die neuesten Innovationen mikrotechnischer Produkte aus; Referenten aus Wissenschaft und Industrie diskutieren die Trends der Mikro- und Nanotechnologie.
Über die HANNOVER MESSE 2009
Das weltweit wichtigste Technologieereignis findet vom 20. bis 24. April 2009 in Hannover statt. Dabei präsentieren sich folgende Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Automation, Motion, Drive & Automation, Digital Factory, Subcontracting, Energy, Wind, Power Plant Technology, MicroTechnology, SurfaceTechnology, ComVac sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2009 sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Die Republik Korea ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2009.

Tanja Gerhardt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie