Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jülich stellt Nanopositionierer und Weltrekord-Brennstoffzellen vor

19.04.2010
Über 20 000 Stunden Betriebszeit für Jülicher Brennstoffzelle / Positionierer arbeitet nanometergenau und rüttelfrei

Brennstoffzellen erzeugen effizient und klimaschonend Strom für Auto und Haus. Dank der Jülicher Forschung sind sie in Zukunft auch besonders langlebig: Auf der Hannover Messe (19. - 23. April, Halle 27 Stand H61) wird eine Technologie vorgestellt, die Laufzeiten von über 20.000 Stunden, also fast drei Jahren, ermöglichen soll. Daneben zeigt das Forschungszentrum Jülich (in Halle 2, Stand C38) einen Nanopositionierer, der dank eines neuartigen Antriebs Objekte in Nanometerdimensionen rüttelfrei bewegt.

Brennstoffzellen: Ein weiterer Schritt zur Marktreife

"Unsere Brennstoffzelle liefert im Schnitt eine Leistung von 0,4 Watt pro Quadratzentimeter Elektrolytfläche, etwa das Doppelte, was heute in kommerziellen Systemen vorgesehen ist", sagt Dr. Robert Steinberger-Wilckens, Leiter des Projekts "Brennstoffzelle" am Forschungszentrum. Für den Einsatz in Fahrzeugen reichen bereits 5.000 bis 10.000 Stunden aus, für eine stationäre Stromversorgung sind aber Betriebszeiten von über 40.000 Stunden notwendig. "Wir sind dem Ziel, solche Betriebszeiten zu realisieren, wieder ein gutes Stück nähergekommen", freut sich Steinberger-Wilckens.

Die ausführliche Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.fz-juelich.de/portal/lw_resource/datapool/pdfs/2010-04-16_Hannover_FC.pdf

Links zur Brennstoffzelle:

Portal zur Jülicher Brennstoffzellenforschung:
http://www.fuelcells.de
http://www.fz-juelich.de/ief/ief-3
Nanometergenau und rüttelfrei auf Position
Der Jülicher Nanopositionierer kann auf Bruchteile eines Atoms genau arbeiten, also zum Beispiel die Spitze eines Rastersondenmikroskops auf 0,1 Nanometer (10 Millionstel Millimeter) genau steuern. Gleichzeitig kann er eine Strecke von mehreren Millimetern abfahren. Diese beiden Eigenschaften ermöglichen es auf einer großen Fläche präzise zu arbeiten. Im Gegensatz zur bisherigen Technik, der Trägheitstranslation, ist er jedoch komplett rüttelfrei und nicht anfällig für Schwingungen mit hohen Frequenzen. Seine kompakte Bauweise von rund einem Kubikzentimeter macht ihn stabil und er ist weitreichend einsetzbar, etwa im Vakuum, bei tiefen Temperaturen oder bei hohen Magnetfeldern. Mögliche Einsatzgebiete für den Jülicher Nanopositionierer sind die Kontaktierung von Nanoobjekten oder das Justieren von Linsen, Spiegeln und Blenden in optischen Versuchen.
Die ausführliche Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.fz-juelich.de/portal/lw_resource/datapool/pdfs/2010-04-16_Hannover_nano.pdf

Links zum Nanopositionierer:

Portal zum Jülicher Nanopositionierer mit Bildern und Videos:
www.fz-juelich.de/ibn/nanopositioner
Pressekontakt:
Kosta Schinarakis, Tel. 02461 61-4771, E-Mail: k.schinarakis@fz-juelich.de
Das Forschungszentrum Jülich...
... betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete technologische Anwendungen. Mit rund 4 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den größten Forschungszentren Europas.

Kosta Schinarakis | FZ Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik