Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrial Smart Grids - Intelligentes Energiemanagement für die SmartFactory

21.02.2013
Eine nachhaltige Industrieproduktion erfordert einen effizienten Umgang mit Ressourcen und Energie.

Der Verbrauch elektrischer Energie in industriellen Produktionsprozessen lag 2011 bei 46% des gesamten Verbrauchs deutschlandweit (Quelle: BMWI). Die Erfassung, Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs stellen die ingenieurtechnische Grundlage für neue Lösungen im Anlagen- und Maschinenbau dar.

Fraunhofer IOSB auf der Hannovermesse in Halle 2, Stand D 18 Fraunhofer-Gesellschaft

Industrial Smart Grids helfen nach dem Vorbild der intelligenten Energienetze dem Betreiber von technischen Systemen dabei, die Anlagenleistung und Effizienz kontinuierlich zu analysieren, zu verbessern und einen möglichst optimalen Arbeitspunkt anzustreben. Hierzu ist eine intelligente Vernetzung der Verbraucher, Erzeuger und Energiespeicher von grundlegender Bedeutung. So kann das Industrial Smart Grid sowohl für einen gleichmäßigeren Energieverbrauch durch ein aktives Lastmanagement in Prozessechtzeit, als auch für eine Verbesserung der Netzqualität durch Verringerung von Oberwellen sorgen. Das reduziert Energiekosten und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer der in der Produktion eingesetzten elektronischen Geräte.

Der auf der Hannover Messe ausgestellte Industrial Smart Grid-Demonstrator des Lemgoer Fraunhofer-Anwendungszentrums Industrial Automation (IOSB-INA) macht die Abhängigkeiten von konkurrierenden Optimierungszielen bezüglich der Prozessführung und des Energieverbrauchs erlebbar und zeigt unter welchen Rahmenbedingungen ein Echtzeit-Energiemanagement ermöglicht werden kann. Die Demonstration besteht aus einem einfachen technischen Prozess mit entsprechendem Automatisierungssystem, der durch den Benutzer manuell gesteuert und optimiert werden kann.

Weiterhin ist die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) des Demonstrators in der Lage den Prozessverlauf selbständig energetisch zu optimieren. Mit einer neu entwickelten Toolbox für die Datenerfassung, Auswertung und Optimierung von technischen Prozessen wollen die Fraunhofer-Forscher produzierenden Unternehmen bei der Energieoptimierung ihrer Maschinen und Anlagen helfen.

Das IOSB fasst alle seine automatisierungstechnischen Kompetenzen im Geschäftsfeld Automatisierung zusammen, so dass industrielle Kunden und öffentliche Auftraggeber aus einer Hand bedient werden können. Mit seinem gebündelten Leistungsspektrum für die komplette Automatisierungspyramide bietet das Fraunhofer IOSB zukunftsweisende Lösungen für produzierende Unternehmen aus Fertigungs- und Prozessindustrie, für Systemintegratoren und Automatisierungsanbieter.

Gemeinsam mit dem inIT – Institut Industrial IT – der Hochschule OWL untersuchen, erproben und demonstrieren wir in unserer Lemgoer Modellfabrik neue Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Automatisierung. Beispielweise können Sie bei uns schon heute wandlungsfähige und energieeffiziente Produktionssysteme im Betrieb sehen und erleben. So wird die durchgängige IKT von der Feldebene bis zur Leitebene, mit den Möglichkeiten der Visualisierung in einer echten Leitwarte oder die zuverlässige Fernsteuerung/-wartung von entfernten Anlagen via Internet und Mobilkommunikation unmittelbar verständlich.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Jürgen Jasperneite
Fraunhofer IOSB-INA
Anwendungszentrum Industrial Automation INA
Langenbruch 6
32657 Lemgo
Telefon +49 5261 702-572
juergen.jasperneite@iosb-ina.fraunhofer.de
Fax +49 5261 702-137
Weitere Informationen und einen Film finden Sie hier:
http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/34620/

Sibylle Wirth | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/34620/
http://www.hs-owl.de/init/research/lemgoer-modellfabrik.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht M12-Steckverbinder mit Anschlusstechnik für alle Applikationen
25.04.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen