Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Harzer Forscher auf der Hannover Messe

02.04.2014

Neue Ansätze auf den Gebieten der Luftreinhaltung, der carbonfaserverstärkten Kunststoffe sowie der Energieforschung zeigen Harzer Forscher vom 7. bis zum 11. April auf der Hannover Messe. Das weltweit größte Technologieereignis beschäftigt sich in 2014 als übergeordnetes Thema mit den nächsten Schritten in Richtung intelligente, sich selbst organisierende Fabrik.

Mit einem innovativen Baustein zur Stoffrückgewinnung in der Druckindustrie ist das Institut für Umweltwissenschaften der TU Clausthal auf dem Gemeinschaftsstand Niedersachsen (Halle 2, Stand A08) vertreten.


Professor Otto Carlowitz (Institut für Umweltwissenschaften) erläutert die Planskizze der eSorb-Anlage. Das innovative Projekt wird auf der Hannover Messe ausgestellt. Foto: TU Clausthal

Die Clausthaler Wissenschaftler um Professor Otto Carlowitz präsentieren ihre eSorb-Anlage. Worum geht es dabei? Beim Bedrucken hochwertiger Verpackungen entstehen Abgase, die nicht in die Umgebungsluft gelangen dürfen. Bisher werden diese Gase durch Nachverbrennungsanlagen behandelt.

Das neue Modul eSorb ermöglicht dagegen eine Rückgewinnung der eingesetzten organischen Lösungsmittel und liefert damit sowohl eine wirtschaftliche als auch ökologische Alternative zu Nachverbrennung.

„Schnellladung von Elektrofahrzeugen“: Dieses Projekt wird in Hannover vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen der TU Clausthal und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Goslar, vorgestellt. Zu sehen ist es auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand zum Thema Energie (Halle 27, Stand E50).

Daneben sind die Harzer Forscher am Vorhaben „Batterie-Elektrische Schwerlastfahrzeuge im intelligenten Containerterminalbetrieb“ beteiligt, das am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums (Halle 27, H51) ausgestellt wird.

Wie im Vorjahr ist auch die Niedersächsische Technische Hochschule mit einem eigenen Stand (Halle 2, Stand C08) auf der Messe präsent. Die Universitäts-Allianz der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover stellt nach dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ die Bereiche Biomedizintechnik, Materialtechnik und Nanotechnologie vor.

Eines der drei Exponate thematisiert „Schweißen von duromeren Faserverbunden“. Nieten und Kleben gehören in der Luftfahrt- und Automobilindustrie zu den etablierten Verfahren, um Bauteile aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) zu verbinden. Diese Verfahren weisen einige Nachteile auf, weshalb die Wissenschaftler alternative Verbindungstechnologien erforschen, wie das neuartige Widerstandsschweißen von CFK-Strukturen.

Das Clausthaler Umwelttechnik-Institut zählt ebenfalls zu den insgesamt mehr als 5000 Ausstellern auf der Hannover Messe. Die Forscher, zu deren Projektpartnern etwa das TU-Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme gehört, zeigen SOFC-Brennstoffzellen-Systeme (Halle 27, Stand E50).

Brennstoffzellen ermöglichen die direkte Umwandlung chemischer Energie in elektrische Energie: hocheffizient, sauber und skalierbar. Die Hochtemperatur-Brennstoffzelle SOFC (Solid Oxide Fuel Cell) bietet hier große Potenziale.

Christian Ernst | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-clausthal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten

Wie Proteine zueinander finden

21.02.2017 | Biowissenschaften Chemie