Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe: TU Ilmenau zeigt Nano-Exponate

03.04.2014

Auf der Hannover Messe stellen das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN MacroNano®) und das Institut für Prozessmess- und Sensortechnik der Technischen Universität Ilmenau vom 7. bis 11. April am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Erstmals nimmt auch das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) als Aussteller an der bedeutendsten Industriemesse der Welt teil.

Das IMN MacroNano® präsentiert Exponate aus den Bereichen Life Science, Energieeffizienz und Photonik.


Die Nanopositionier- und Nanomessmaschinen aus Ilmenau sind die genauesten Präzisionsgeräte ihrer Art weltweit. Foto: TU Ilmenau

„Im Wesentlichen geht es bei uns darum, Nanotechnologien in Mikrosysteme zu integrieren, um sie dort effektiv nutzen zu können“, so Institutsdirektor Professor Jens Müller.

Mit Hilfe von Technologien, die am IMN entwickelt wurden, ist es zum Beispiel möglich, Blutuntersuchungen mit nur wenigen Mikrolitern Blut durchzuführen. Dies ist besonders bei Neugeborenen wichtig, um ihnen möglichst wenig Blut entnehmen zu müssen.

Ein anderes Einsatzgebiet der Nanotechnologien ist die Photovoltaik. Die weltweit effizienteste Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,7 Prozent entstand unter Beteiligung des Fachgebietes Photovoltaik der TU Ilmenau und wird ebenfalls bei der Messe gezeigt.

Auch das Kompetenzzentrum Nanopositionier- und Nanomessmaschinen der TU Ilmenau präsentiert sich auf der Hannover Messe mit dem in Ilmenau entwickelten weltweit genauesten Messgerät seiner Art. Mit der Maschine können Präzisionsteile, beispielsweise Mikrolinsen, untersucht werden.

Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau zeigt Exponate der fünf Zentrumspartner aus den Bereichen Prozess- und Präzisionstechnologien, Werkstoff- und Beschichtungstechnik, Powertools und –moulds und Qualitätssicherung.

Die Hannover Messe gilt als die weltweit wichtigste Industriemesse. Zentrale Themen in diesem Jahr sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.

Die Initiative „Forschung für die Zukunft“ wurde im Jahr 2000 von den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen der drei Bundesländer in der Lehre, der Forschung und dem Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft zu stärken.

Kontakt:
Theresia Lichtlein
Referat Marketing
Tel.: 03677 69-1732
E-Mail: theresia.lichtlein@tu-ilmenau.de

Bettina Wegner | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-ilmenau.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

15.12.2017 | Medizin Gesundheit

Moos verdoppelte mehrmals sein Genom

15.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neues Epidemie-Management-System bekämpft Affenpocken-Ausbruch in Nigeria

15.12.2017 | Informationstechnologie