Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe Industrie 2009: Hochgenaue und flexible Systeme für die Präzisions- und Mikrotechnik

15.04.2009
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen stellt vom 20. bis 24. April 2009 auf der Hannover Messe 2009 in Halle 6, Stand F16, aktuelle Highlights seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus: Am Gemeinschaftsstand des IVAM e.V. (Fachverband für Mikrotechnik) präsentiert das Fraunhofer IPT Entwicklungsarbeiten eines flexiblen Montagesystems für unterschiedlichste Positionier-, Justage- und Fügeoperationen.

Das Montagesystem kommt in einer Montagezelle aus mehreren kooperierenden Robotern zum Einsatz, die Handhabungs- und Fügetechnik mit der erforderlichen Sensorik flexibel kombiniert. Das hochflexible System kann sich selbstständig veränderlichen Randbedingungen anpassen und Prozesse ohne manuelle Eingriffe optimieren.

Außerdem stellt das Fraunhofer IPT Technologien zur Fertigung optisch funktionaler Oberflächen für energieeffiziente Beleuchtungssysteme vor, die im EU-Forschungsprojekt "FlexPAET" entwickelt wurden. Insgesamt 13 europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen erarbeiten in diesem Projekt eine fortschrittliche Prozesskette, um hochkomplexe, mikrostrukturierte, großflächige Oberflächen herzustellen.

Automatisierung der Präzisions- und Mikromontage

Funktionsintegration und Miniaturisierung bestimmen heute die Produktentwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnik, in der Produktion und in der Messtechnik. Gerade die optischen Technologien liefern hier den Schlüssel zu neuen Funktionen. Ein Großteil der Produktionskosten entfällt auf die hochgenaue Montage optischer Systeme. Gefragt sind deswegen flexible Automatisierungslösungen für Handhabung und Montage.

Im Exzellenzcluster "Integrative Produktionstechnologien für Hochlohnländer" entwickelt das Fraunhofer IPT einen Ansatz zur hochgenauen Montage optischer Systeme, der nicht nur die Kosten senkt, sondern auch den steigenden Qualitätsanforderungen gerecht wird und Positioniergenauigkeiten im Sub-Mikrometerbereich erreicht. Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Fraunhofer IPT mit seinen Forschungsaktivitäten zum Design und zur Entwicklung miniaturisierter, faserbasierter Abstandsmesssonden, die sich mit ihrer integrierten Strahlformung an unterschiedlichste Messaufgaben und Anwendungsfelder anpassen.

Flexible Fertigung komplexer Mikrostrukturen

Ziel des EU-Forschungsprojekts "FlexPAET" ist ein adaptiver, selbstoptimierender Produktionsprozess für die Massenproduktion optisch-funktionaler Elemente. Kunststoffoptiken lassen sich auf diese Weise besonders kostengünstig herstellen. Sie können in Kombination mit LEDs beispielsweise für energieeffiziente Beleuchtungssysteme, in der Displaytechnik oder in anderen Verbrauchsgütern eingesetzt werden.

Zur Herstellung der optischen Bauteile werden Mikrostrukturen anhand der "Step-and-repeat"-Methode in ein thermoplastisches Trägermaterial geprägt. Das Fraunhofer IPT entwickelt Optimierungsalgorithmen, die diesen Prozess stetig verbessern bis die optische Qualität des Master-Substrats mit den gewünschten Anforderungen an das Design übereinstimmt. Anschließend wird vom finalen funktionsfähigen Master durch galvanische Abformung eine Negativform gefertigt, die eine kosteneffiziente Massenreplikation der Struktur zulässt.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Christoph Baum
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-400
Fax +49 241 8904-6400
christoph.baum@ipt.fraunhofer.de

Susanne Krause | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de
http://www.ipt.fraunhofer.de/press/HannoverMesseIndustrie2009.jsp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht M12-Steckverbinder mit Anschlusstechnik für alle Applikationen
25.04.2017 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen