Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe 2013: Siemens bereitet den Weg für Industrie 4.0

09.04.2013
• Grundlegender Wandel in der produzierenden Industrie führt zu stärkerer Digitalisierung und Vernetzung als Produktivitätshebel

• Sektor Industry mit 7.500 Software-Ingenieuren Trendsetter für die informationstechnische Verbindung von Produktentwicklung und Produktion

• Integriertes Siemens-Portfolio aus Hardware, Software und Services unterstreicht technologische Führungsposition

Siemens zeigt auf der Hannover Messe 2013, wie das Unternehmen mit seinen Kunden die aktuellen Herausforderungen bewältigen und ein neues Zeitalter der Produktion gestalten will.

„Noch nie hat sich die Fertigungswelt und Produktionstechnik so schnell und grundlegend verändert wie heute“, sagte Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry und Mitglied des Vorstands der Siemens AG auf der Hannover Messe.

Bis zur Realisierung von Industrie 4.0 sei es zwar noch ein weiter Weg, den Grundstein dafür lege das Unternehmen jedoch bereits heute. Eine entscheidende Rolle spielt dabei innovative Industriesoftware, welche die Integration der Produktentwicklung und der Produktion und damit die ganzheitliche Optimierung der Produktentwicklungs- und Produktionsprozesse ermöglicht.

„Die zunehmende IT-Durchdringung und wachsende Integration aller Technologien in der Industrie vollzieht sich aus heutiger Sicht in evolutionären Schritten. Rückblickend betrachtet, könnte sich aber die vollständig IT-basierte Interaktion zwischen Mensch, Produkt und Maschine als eine echte industrielle Revolution erweisen“, so Russwurm.

Der Markt für industrielle IT und Software soll in den kommenden Jahren mit
durchschnittlichen acht Prozent pro Jahr rund doppelt so schnell wachsen wie der
relevante Gesamtmarkt des Sektors Industry. Aus diesem Grund gilt bei Siemens dem Ausbau der Innovationsführerschaft bei industrieller IT und Software besondere Aufmerksamkeit. Insgesamt beschäftigt der Siemens-Sektor Industry heute 7.500 Software-Entwickler. „Mit dem Ziel, die virtuellen und realen Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu verknüpfen, haben wir seit 2007 mehr als 4 Milliarden Euro in Zukäufe investiert, um uns im Bereich industrielle IT und Industriesoftware weiter zu verstärken“, so Russwurm. Zuletzt hat Siemens mit der Übernahme der belgischen LMS sein Software-Portfolio auf den Feldern Prüfung und Simulation von mechatronischen Systemen erweitert. Damit können Siemens-Kunden ihre Produkte künftig mit einer durchgängigen Datenbasis simulieren, testen, optimieren und produzieren.
Schon heute ist für Industrieunternehmen die informationstechnische Verbindung
von virtueller Planung und realer Fertigung ein wesentlicher Produktivitätshebel im globalen Wettbewerb. Vor allem Unternehmen aus Leitbranchen wie dem Automobil-, Flugzeug- und Maschinenbau beginnen damit, ihre Wettbewerbsfähigkeit über die gesamte Wertschöpfung zu optimieren. „Siemens treibt wie kein anderer Anbieter moderne Produktionsmethoden mit der Digitalisierung der Produktentwicklung und Produktion voran. Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, belegen die jüngsten, langfristigen Verträge mit Daimler, BMW und Airbus sowie die rund 100 000 Besucher die wir in Hannover auf unserem Stand erwarten. Viele davon sind Vertreter mittelständischer Unternehmen“, sagte Russwurm.

Mit Totally Integrated Automation (TIA) und der „Digital Enterprise Platform“ ist Siemens schon seit Jahren Vorreiter auf dem Feld der informationstechnischen Integration. Auf der Hannover Messe zeigt das Unternehmen umfassende Lösungen zur Verknüpfung aller Planungs-, Engineering- und Produktionsprozesse sowie die entsprechenden elektrischen und mechanischen Systeme.

Die ausgestellten Schwerpunkte auf dem Siemens-Messestand sind die Version 12 der innovativen Engineering Plattform TIA Portal, die neue Controller-Generation Simatic S7-1500, das Konzept des „Integrated Drive System“ (IDS) für elektrische Antriebsaufgaben sowie IT-gestützte Services wie Condition Monitoring. Außerdem zeigt Siemens in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut und Volkswagen, wie sich durch virtuelle Produktionsplanung mit PLM-Software der Energieverbrauch von Roboterstraßen in der Automobilfertigung um bis zu 50 Prozent reduzieren lässt.

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Alexander Machowetz, Tel.: +49 9131 7-25562
E-Mail: alexander.machowetz@siemens.com
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press.

HINWEISE UND ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN
Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“, „vorhersagen“ oder ähnliche Begriffe. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements. Sie unterliegen daher einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den Angaben zu künftigen Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegeben oder aufgrund früherer Trends erwartet werden. Diese Faktoren beinhalten insbesondere Angelegenheiten, die in „Item 3: Key information – Risk Factors“ in unserem aktuellen als Form 20-F bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereichten Geschäftsbericht, in dem Abschnitt „Risiken“ in unserem aktuellen gemäß HGB erstellten Geschäftsbericht und in dem Abschnitt „Chancen- und Risikenbericht“ in unserem aktuellen Zwischenbericht beschrieben sind, sich aber nicht auf solche beschränken. Weitere Informationen über Siemens betreffende Risiken und Ungewissheiten sind dem aktuellen Geschäftsbericht, den aktuellen Zwischenberichten sowie unserer aktuellen Ergebnisveröffentlichung, die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com abrufbar sind, sowie unserem aktuellen Geschäftsbericht als Form 20-F und unseren anderen Einreichungen bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC, die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind, zu entnehmen. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, geschätzte oder projizierte Ergebnisse, Leistungen und Erfolge genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Berichten nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

Siemens AG
Wittelsbacher Platz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Industry Sector
Werner-von-Siemens-Str. 50
91052 Erlangen
Deutschland

Informationsnummer: I 201304.57 d wp

Stephan Heimbach | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Alternativer Entstehungsprozess für Blutkrebs entschlüsselt

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Beschichtung bei Industrieanlagen soll Emissionen senken

12.12.2017 | Materialwissenschaften

Zeigt her Eure Blätter - Gesundheitscheck für Stadtbäume

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie