Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HANNOVER MESSE 2011 - Partnerland Frankreich: Französischer Maschinenbau auf Umweltkurs

21.01.2011
– Wachstum durch umweltschonende Produktionsverfahren
– Elektrotechnik-Konzern Schneider ist zurück
Ohne Wälzlager keine Windkraftanlage, ohne Turbine keine Hydraulik. Ohne saubere Technologien sind keine Verbesserungen für die Umwelt möglich. Frankreich hat als Partnerland der HANNOVER MESSE 2011 die Zeichen der Zeit erkannt und als Leitmotiv „Innovation für ein nachhaltiges Wachstum" gewählt. Damit wird deutlich, über welches technologische und industrielle Knowhow französische Unternehmen und Forschungsinstitute verfügen.

Eine Schlüsselrolle für die ökologischen Herausforderungen nimmt dabei der Maschinenbau ein. Mehr als jede andere Industrie ist dieser Industriezweig durch die Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung gekennzeichnet. Er steht im Schnittpunkt technischer Innovationen, die ein langfristiges Wachstum ermöglichen.

„Wachstum von morgen lässt sich nur durch Innovation und industrielle Entwicklung im Bereich der Spitzentechnologien sichern", sagt Oliver Frese, Bereichsleiter der HANNOVER MESSE. „Fortschritte bei der Reali-sierung sauberer Prozesse, umweltschonendere Produktionsverfahren und der Einsatz neuer Technologien für Städte stellen strategische Herausforderungen an die Innovationsfähigkeit der Unternehmen dar. Industrielle Partnerschaften, wie sie im Umfeld der HANNOVER MESSE mit Frankreich bestehen, sind für die Industrie von großer Bedeutung", so Frese weiter.

Frankreich gehört seit Jahren zu den wichtigsten Ausstellernationen auf der HANNOVER MESSE. Zahlreiche französische Unternehmen präsentieren in Hannover Innovationen. Darunter befinden sich der Technikkonzern ALSTOM, das Software-Entwicklungsunternehmen Dassault Systèmes und SOCOMEC als Spezialist für Niederspannungs-Energieversorgung.

Schneider Electric wieder Aussteller

Auf der HANNOVER MESSE 2011 ist der französische Konzern Schneider Electric der größte Aussteller des diesjährigen Partnerlandes. Der französische Konzern ist nach zwei Jahren Pause wieder Aussteller in Hannover. Mit seinen rund 100 000 Mitarbeitern gilt das Unternehmen weltweit als Spezialist für das Thema Energiemanagement mit Lösungen für Infrastruktur, Industrie, Rechenzentren, Gebäude und Wohngebäude. Mit dem ganzheitlichen Lösungsansatz EcoStructure bietet Schneider Electric in über 100 Ländern Konzepte an, die Energie sicher, zuverlässig, effizient und produktiv machen.

„Gerade in diesem Segment ist die HANNOVER MESSE 2011 für uns von besonderer Bedeutung," sagt Rada Rodriguez, Country Präsidentin von Schneider Electric in Deutschland. „In Hannover können wir mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen, um unser Knowhow als weltweiter Spezialist für Energiemanagementlösungen zu präsentieren", so Rodriguez weiter. Beispielsweise präsentiert Schneider Electric im Themenbereich Elektromobilität Ladestationen für Elektroautos. Weitere Ausstellungsschwerpunkte bilden die Themen Energiemanagement, Energiemesstechnik, Energieverteilung für die Mittel- und Niederspannung sowie die industrielle Automatisierungstechnik.

UBIFRANCE präsentiert sieben Gemeinschaftsstände

Rund 200 französische Aussteller präsentieren sich vom 4. bis zum 8. April auf der HANNOVER MESSE 2011, davon 120 unter dem Dach der Exortfördergesellschaft UBIFRANCE des französischen Außenhandels-ministeriums. Auf dem Messegelände wird es insgesamt sieben UBIFRANCE-Gemeinschaftsstände geben. Hinzu kommen drei Partnerschaftsprojekte mit 13 Wettbewerbsinitiativen und etwa 30 Mitgliedsunternehmen sowie deren Forschungspartner. Auf der Sonderfläche Partnerland Frankreich in Halle 13 zeigen Großunternehmen und Regionen, was industrielle Exzellenz und Forschung aus Frankreich zu bieten haben.

Deutsche Konzerne pflegen enge Kontakte zu Frankreich

Das Thema Partnerland spielt auch in umgekehrter Richtung eine Rolle. Auf der HANNOVER MESSE finden sich traditionell deutsche Unternehmen mit einem starken Bezug zu Frankreich wieder. Konzerne wie der Anbieter für Antriebs- und Steuerungstechnologien Bosch Rexroth, das Energieunternehmen Energie Baden-Württemberg (EnBW), der System- und Anlagenbauer Siemens sowie Phoenix Contact, führend in der Automatisierungstechnik, pflegen enge Kontakte nach Frankreich.

Über die HANNOVER MESSE

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 4. bis 8. April 2011 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2011 vereint 13 Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2011 sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Frankreich ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2011.
  
Ansprechpartner für die Redaktion:
Christian Riedel
Tel.: +49 511 89-31019
E-Mail: christian.riedel@messe.de

Christian Riedel | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie