Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Allianz Embedded Systems bündelt Know-how für die Smart Factory

10.04.2015

Produzierende Unternehmen folgen immer mehr dem Trend hin zur kundenindividuellen Massenproduktion. Deren Anforderungen erfüllt die Smart Factory, die gekennzeichnet ist durch eine hohe Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz sowie eine intuitive Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Herzstück dieser intelligenten Fabrik der Zukunft sind eingebettete Systeme. Was diese für die Smart Factory leisten, zeigen Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Embedded Systems auf der Hannover Messe vom 13. bis 17. April.

Die automatisierte Produktionstechnik muss sich in einem anspruchsvollen Umfeld beweisen: Schwankende Nachfrage und Rohstoffpreise, eine hohe Komplexität der Produkte, steigender Kostendruck und kurze Produktlebenszyklen – all diese Faktoren können zum Zeitpunkt der Konstruktion einer Maschine oder Anlage nicht vollständig vorgedacht werden. Hinzu kommt ein wachsendes Umweltbewusstsein in wichtigen Abnehmerländern des Maschinen- und Anlagenbaus.

Ein Lösungsansatz in der Hightech-Strategie der Bundesregierung ist die Smart Factory. In diesem Konzept werden die wichtigsten Handlungsfelder einer intelligenten Fabrik der Zukunft wie Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und die intuitive Mensch-Maschine-Interaktion berücksichtigt. Hierbei spielen intelligente technische Systeme eine herausragende Rolle.

Auf der Basis von vernetzten eingebetteten Systemen, die zum Teil bis in die Produkte integriert sind, wird eine umfassende Situationsanalyse und Entscheidungsfindung in Prozessechtzeit ermöglicht.

In Verbindung mit maschinellen Lernverfahren und wissensbasierten Algorithmen erhalten Maschinen und Anlagen künftig die Fähigkeit, sich nach dem Plug-and-Play-Prinzip selbst zu konfigurieren oder etwa den Energieverbrauch selbständig zu optimieren.

Ein Beispiel: Durch den Einsatz von erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) kann beispielsweise die manuelle Montage von Produkten mit kleiner Losgröße und hoher Variantenvielfalt für die Werker besser unterstützt werden. Über eine vernetzte Datenbrille wird die passende Montageanleitung in das Gesichtsfeld des Werkers eingeblendet.

Mobile Bediengeräte können auch Fehler im Produktionsablauf anzeigen: Die in die Produktionsanlagen eingebauten Sensoren und Embedded Systems senden die entsprechenden Informationen an das Bediengerät, sodass die Fehlerquelle sichtbar wird.

In der Fraunhofer-Allianz Embedded Systems sind die notwendigen Kompetenzen gebündelt, um die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in die Automation zu bewerkstelligen und damit den Weg zur Smart Factory zu gestalten. Welchen Beitrag die Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Embedded Systems leisten, ist auf der Hannover Messe (13. bis 17. April) zu sehen:

Fraunhofer AISEC, Halle 8, Stand D08
Fraunhofer IFF, Halle 17, Stand F14 und am Stand des TÜV Nord: Halle 27, Stand 41
Fraunhofer IGD, Halle 7, Stand B10 sowie Halle 13, Stand E30
Fraunhofer IIS, Halle 8, Stand D37
Fraunhofer IOSB, Halle 2, Stand C16
Fraunhofer-Anwendungszentrum IOSB_INA, Halle 16, Stand A04
Fraunhofer IPT, Halle 17, Stand F14

Weitere Informationen:

http://www.embedded.fraunhofer.de

Presse Institute | Fraunhofer-Gesellschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was einen guten Katalysator ausmacht

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Superkondensatoren aus Holzbestandteilen

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Schaltschrank-Plattform für die Energiewelt

24.05.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics