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Elektrische Motoren effizienter designen

25.03.2010
In Zeiten des Klimawandels und drohender Ressourcenknappheit spielen Hybridmotoren und auch komplett elektrisch angetriebene Fahrzeuge eine immer größere Rolle. Insofern ist die Auswahl des „richtigen“ Elektromotors für die Automobilbauer immer eine Herausforderung. Unterstützung erhalten sie dabei vom Institut für Elektrische Maschinen (IEM) der RWTH Aachen. Die Domstädter beraten im Rahmen des Technologie-Transfers die Autohersteller und Unternehmen ,die sich mit der Motorenentwicklung beschäftigen, für die optimalen Auslegung solcher Aggregate.

Die Forscher bestimmen mittels problemspezifischer Anpassungen hauseigener Software sehr genau die optimale Auslegung elektrischer Motoren und Generatoren. So kann selbst bei geringem Einbauplatz eine kundenspezifische Lösung gefunden werden, die alle Anforderungen erfüllt. Beim Design des jeweils passenden Motorentyps hilft die hauseigene Software ProMOTOR, mit der sich elektromagnetische Felder im Inneren des Motors automatisiert simulieren und interpretieren lassen. Um versteckte Optimierungs-potenziale, wie zum Beispiel eine weitere Reduktion der Maschinengröße, zu erkennen, werden alle Simulationsdaten grafisch aufbereitet und so eine intuitive Weiterverarbeitung ermöglicht. Deshalb entwickeln die Aachener das „Entwicklungsbüro der Zukunft für elektrische Maschinen“, um alle Aspekte in einer virtuellen Entwurfsumgebung zu vereinigen. So lassen sich Schwachstellen eines späteren Produkts schon in der Entwurfsphase vermeiden. Auf der diesjährigen HANNOVER MESSE präsentieren die Wissenschaftler den aktuellen Stand des Entwicklungsbüros im Rahmen der Initiative tech transfer - Gateway2Innovation in Halle 2, Stand D 12.

Zu sehen gibt es unter anderem eine spektakuläre 3D-Projektion, die interessierten Unternehmen die Möglichkeiten der genutzten Software anschaulich vor Augen führt. Die Aachener arbeiten interdisziplinär und bündeln somit sowohl Kompetenzen aus der 3D-Visualisierungstechnik als auch aus der Maschinenphysik. Dies gewährleistet neben einer akkuraten Darstellung auch eine exakte Interpretation der Daten.

Eine Forschungskooperation zur Visualisierung und interaktiven Auswertung elektromagnetischer Felder zwischen dem Aachener Institut für Elektrische Maschinen, dem Forschungszentrum Jülich und der Virtual Reality Group der RWTH wird seit Februar dieses Jahres durch die Jülich Aachen Research Alliance (JARA), einem Partnerschaftsmodell zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung, gefördert.
Weitere Informationen:
tech transfer - Gateway2Innovation
Angela Gehrke
Messegelände
30521 Hannover
Tel: ++49 (0)511/89 3 13 19
Fax:++49 (0)511/89 3 24 17
angela.gehrke@messe.de
Pressekontakt:
TEMA Technologie Marketing AG
Angelika Backes
Theaterstr. 74
52066 Aachen
Tel: ++49 (0)241/88970 37
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backes@tema.de

Angela Gehrke | tech transfer - Gateway2Innovati
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