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Dioden-Chips für UV-Messung, Lichtbogenspritzen, Roboter zur Munitionsbergung

25.03.2011
Zur Hannover Messe 2011 vom 4. bis 8. April präsentiert die Technische Hochschule Wildau auf dem »Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg« (Halle 2/A 30) Projekte aus den Lehr- und Forschungsbereichen Photonik und Verkehrslogistik.

Die Arbeitsgruppe für Photonik, Laser und Plasmatechnologien unter Leitung von Prof. Dr. Sigurd Schrader und der Praxispartner sglux SolGel Technologies GmbH, Berlin, zeigen neuartige, selektive Photodioden-Chips für den ultravioletten Spektralbereich mit großer aktiver Fläche.

Solche elektronischen Bauelemente eignen sich z. B. für die Flammenüberwachung in Heizungsanlagen oder für die Kontrolle der UV-Licht-basierten Wasserentkeimung. Darüber hinaus können sie Mobiltelefone in UV-Messgeräte für »Sonnenhungrige« verwandeln, um die individuelle Bestimmung der zulässigen Dosis beim Sonnenbaden und somit eine effektive Prävention gegen Hautkrebs zu ermöglichen.

Zudem arbeitet das Team für Photonik, Laser und Plasmatechnologien an der Verbesserung des Wirkungsgrades, der Lebensdauer und der Qualität moderner Flugzeugtriebwerke sowie stationärer Turbinen geforscht. Gemeinsam mit dem Industriepartner Krauss GmbH Aviation Technologies, Ludwigsfelde, stellen die Wissenschaftler ein modifiziertes und weiterentwickeltes Verfahren zum Lichtbogenspritzen vor, mit dem ausgewählte Schichtsysteme bei gleicher Qualität zu deutlich geringeren Kosten hergestellt werden können.

Die Forschungsgruppe Verkehrslogistik unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag, das Brandenburger Kompetenzzentrum Holzlogistik und das Ingenieurbüro B-engineer, Gosen/Neu Zittau, präsentieren das Projekt »AuRoWa – Holzlogistikoptimierung und Holzmobilisierung durch Munitionsbergung« .

Ausgestellt wird das funktionsfähige Labormodell eines autonomen Roboters, der in der Lage ist, selbstständig ein definiertes Gebiet abzusuchen und Metallfunde zu signalisieren. Ziel ist es, monotone, zeitaufwendige oder gefährliche Arbeiten des Menschen durch Maschinen zu substituieren. Ein Anwendungsbereich ist die Munitionssuche und -bergung in belasteten Waldgebieten.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de

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