Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Damit keine Energie auf der Förder-Strecke bleibt

28.03.2013
Professur Fördertechnik der TU Chemnitz präsentiert vom 8. bis 12. April 2013 auf der Hannover Messe ein energiesparendes Antriebssystem für Förderbänder

30 bis 40 Prozent weniger Energie sollen Fördersysteme benötigen, die beispielsweise in der Lebensmittel- und Verpackungs- sowie in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen - dieses Ziel verfolgt die Professur Fördertechnik der Technischen Universität Chemnitz.

Entwickelt haben die Wissenschaftler dafür ein modulares Direktantriebskonzept für Transportsysteme. Dieses präsentieren sie vom 8. bis 12. April 2013 auf der Hannover Messe (Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft", Halle 2, Stand A38).

"Der innovative Kern unseres Direktantriebskonzepts zeichnet sich durch eine flexible Anordnung im Förderlayout, die Reduzierung der Kettenbelastung an kritischen Stellen wie Kurven oder Steigungen und die Verminderung des Polygoneffektes aus", fasst Prof. Dr. Klaus Nendel, Inhaber der Professur Fördertechnik, zusammen. Insgesamt würden längere Förderstrecken möglich. Ihrem Layout - also der Länge des Förderbandes und der Anzahl der Kurven - seien nahezu keine Grenzen gesetzt.

Für den Antrieb sorgen Zahnriemen, die mit Permanentmagneten versehen sind. Die Magneten klemmen dafür an den Förderketten angebrachte Mitnehmer zwischen den Riemenpaaren ein. Die Anzahl der Magnete und der Antriebseinheiten sowie die Breite der Riemen kann je nach Anforderung variiert werden. Dadurch ist eine Leistung von bis zu 750 Newton pro Direktantrieb möglich. Das reicht aus, um eine Last von etwa 40 Kilogramm pro Meter Förderband zu transportieren. Durch diesen Einsatz von Magneten müssen die Förderketten nicht mehr durch den bisher üblichen Kopfantrieb bewegt werden. "Dadurch können Kettenmaterial sowie Rohstoffe eingespart werden", betont Nendel und ergänzt: "Außerdem wird die Prozesssicherheit der gesamten Förderanlagen erhöht."

Auf der Hannover Messe möchten die Chemnitzer Wissenschaftler Kontakte knüpfen mit Anwendern und Herstellern von Kettenfördertechnik, beispielsweise aus der Lebensmittel-, Elektrogeräte- und Automobilindustrie.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat das Forschungsprojekt bis November 2011 für zwei Jahren gefördert. Projektpartner der Chemnitzer Fördertechniker war die Henning + Beil Maschinen- und Metallbau GmbH in Vacha/Rhön.

Weitere Informationen erteilt Florian Drechsler, Telefon 0371 531-38545, E-Mail florian.drechsler@mb.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Key Enabling Technologies auf der HANNOVER MESSE 2017
08.03.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Digitale Nachrüstung für bestehende Maschinen und Anlagen
01.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen