Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ComVac: Energieeffizienz im Blick

01.12.2010
HANNOVER MESSE 2011 (4. bis 8. April):
ComVac Eco-Park bietet Besuchern besseren Zugang zur Drucklufttechnik

Die ComVac als internationale Leitmesse für die Druckluft- und Vakuumtechnik erhält einen neuen zentralen Anlaufpunkt: den Eco-Park. Dieses gemeinsame Pilotprojekt der Deutschen Messe AG und des Ver­bandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) wertet die ComVac weiter auf.

Vom 4. bis 8. April zeigt die ComVac im Rahmen der HANNOVER MESSE 2011 Trends und Highlights von der Erzeugung, Auf­bereitung und Ver­teilung bis hin zur Anwendung in Maschinen und Systemen im Bereich der Druckluft- und Vakuumtechnik. „Wer sich ei­nen Über­blick über die aktuellen Themen der Drucklufttechnik verschaf­fen will, wird auf diese Weise schneller ins Thema einstei­gen können“, sagt Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe AG. Mit Hilfe eines elektronisch gesteuerten „interakti­ven Tisches“ werden dem Be­sucher die Kernbotschaf­ten der Druckluft- und Vakuum­technik anschaulich vermittelt. Der ComVac Eco-Park wird von VDMA-Mitarbeitern betreut.

Die Drucklufttechnik ist eine der wenigen Technologien, die in fast allen Industriebranchen zu Hause ist. Entsprechend breitgefächert sind die In­teressen der ComVac-Besucher: „Die Besucherbefragungen der vergange­nen Jahre haben gezeigt, dass die meisten Gäste Entscheidungs­träger sind, die sich auf der HANNOVER MESSE über zahlreiche Themen und Techno­logien informieren wollen“, erläutert Frese.
Weil die Technologien immer weiter zusammenwachsen, sei auch die Vernetzung der einzel­nen Messen unter­einander für Besucher und Aussteller immer wichtiger. Folglich will der Veranstalter nicht nur Spezialisten ein passen­des Umfeld bieten, son­dern vor allem auch Generalisten ein geeignetes Informations­angebot unterbreiten. „Ihnen können wir auf der Fläche des Eco-Parks alle Themen der ComVac in kürzester Zeit nahebringen“, betont Frese.

„Die Resonanz im Markt auf das Konzept der ComVac zeigt, dass wir sie in den vergangenen Jahren exakt an den Anforderungen des Marktes ent­wickelt haben“, sagt Frese. Fünf Monate vor Messebeginn ist die Halle 26 nahezu ausgebucht. „Sowohl Ausstellerbe­teiligung als auch Flächenbele­gung werden für eine positive Stimmung auf der Veranstaltung sorgen. Wir spüren den Optimismus in der Bran­che und blicken zuversichtlich auf die kom­mende HANNOVER MESSE.“ Branchengrößen wie Atlas Copco oder Gardner Denver kehren auf die HANNOVER MESSE zurück. Weitere marktführende Unternehmen wie Kaeser Kompressoren haben größere Flächen gebucht.

Einen Einstieg sollen die Besucher in alle Fragen finden, die im Zuge einer Neuanschaffung oder Modernisierung der Druckluftversorgung von Inte­resse sind: von den Kosten und möglichen Finanzierungs­formen einer Anlage über Bauarten von Kompressoren und ihre jeweili­gen Anwen­dungsgebiete, die Rolle der Druckluftqualität sowie Systeme zur Aufbe­reitung und Verteilung der Druckluft bis hin zur Steuerung der ganzen Anlage – auch per Fernwartung. Ergänzend werden Wartungs- und Ser­vicemöglichkeiten thematisiert, hinzu kommen die Auditierung und Eva­lu­ierung von Druckluftanlagen sowie Gesetzgebung und Vorschriften, die Betreiber zu beachten haben.

Der ComVac Eco-Park bietet einen Überblick und Einstieg in die Thematik. Kon­krete Problemlösungen sowie nachhaltige Detailinformationen finden Besucher weiterhin auf den Messeständen der Aus­steller. Als wichtigstes Thema werde die Energieeffizienz alles umspan­nen, sagt Frese. Druckluft ist ein teurer Energieträger. Er ist zwar in den meisten Werkshallen vor­handen, aber das Einsparpotenzial wird oft verkannt. In vielen Fällen lohnt sich anlässlich einer geplanten Neu- oder Ersatzinvestition der Blick auf die energetische Effizienz von Maschinen und Geräten. Daher sollten be­stehende Anlagen regelmäßig einem Effizienz-Check unterzogen werden. So bietet in­zwischen jeder namhafte Hersteller so genannte Druckluft-Au­dits an. Da­mit werden Leckagen identifiziert, falsch dimensionierte Lei­tungen er­kannt oder eine nicht bedarfsgerechte Erzeu­gung ermittelt. Amortisationsrechnungen für Nachrüstungen sind in der Branche längst üblich und sollten von Kunden ebenso eingefordert werden wie voraus­sichtliche Einsparpotenziale bei der Stromrechnung.

Die ComVac bietet Interessierten eine ideale Plattform, um sich beim Messerundgang von namhaften Herstellern die jeweiligen Lösungen und Argumente „pro Energieeffizienz“ umfassend vorstellen zu lassen. So sind kon­struk­tive Verbesserungen bei den Antrieben oder intelligente, auch über­geord­nete Regelungen der Kompressoren bei vielen Ausstellern ein zentrales Thema. Zu­nehmend wichtiger wird die Möglichkeit der Wärme­rück­gewinnung, die auf bestehende Anlagen nachgerüstet oder bei neuen Kompressoren gleich mitbestellt werden kann. Sofern ein Betrieb die Wärme, die jeder Kompressor kostenlos bereitstellt, sinnvoll nutzen kann, rechnet sich eine solche Investition in der Regel nach kurzer Zeit. Wer kontinuierlich Pro­zesswärme benötigt, die er über einen Wärmetauscher hinter dem Kom­pressor nutzbar machen kann, sollte die direkten Gesprä­che mit den international vertretenen Anbietern auf der HANNOVER MESSE aktiv nutzen. Aber auch zur Unter­stützung der Hal­lenheizung oder Erwär­mung von Duschwasser für die Mitarbeiter eignet sich die Wärmerück­gewinnung.

Weitere Themen der ComVac sind beispielsweise Energie sparende Kälte­trockner oder moderne Filtertechnik, unter anderem für öleingespritzte Kom­pressoren. Schließlich muss die verdichtete Luft von Staub-, Öl- oder Was­serpartikeln befreit werden, um das Leitungssystem, die Verbraucher und letztlich die Fertigung zu schützen. Wasser muss der Luft entzogen werden, damit die Maschinen, Rohre und Fertigungsanlagen nicht korro­dieren. Schlimmstenfalls droht sonst ein Stillstand der Produktion. Das Entfeuchten wird im Regelfall mit Kälte- oder Ad­sorptionstrocknern sichergestellt. Für eine unkritische Druckluftversor­gung genügen die so genannten Kältetrockner, mit denen die Luft auf Temperaturen unter ih­rem Drucktaupunkt gekühlt wird. Das kondensierte Wasser wird dann über Kondensatableiter entfernt. Für höhere An­sprüche – in diesem Fall deutlich tiefere Taupunkte – werden in der Regel Adsorptionstrockner verwendet. Bei diesem Verfahren wird ein Trockenmittel eingesetzt, das nach Sättigung unter Wärmezufuhr regeneriert werden muss. ComVac-Besucher haben im Gespräch über solche Maschinen die Möglichkeit nach der Energieeffizienz zu fragen. Denn je tiefer der be­nötigte Drucktaupunkt, umso mehr Energie ist für die Desorption erfor­derlich. Mit Hilfe moderner Steuerungstechnik lässt sich aber auch hier der Energieverbrauch senken.

Über die HANNOVER MESSE

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 4. bis 8. April 2011 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2011 vereint 13 Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Motion, Drive & Automation, Energy, Power Plant Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply, CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2011 sind Industrieautomation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Frankreich ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2011.

Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Tanja Gerhardt
Tel.: +49 511 89-31012
E-Mail: tanja.gerhardt@messe.de

Tanja Gerhardt | Deutsche Messe Hannover
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung