Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe 2007: Themenservice aktuell - Folge 6

18.04.2007
Aktuelles von der Hannover Messe 2007

Neue Einblicke in Nanostrukturen

3D-Bildern aus dem Innersten von Werkstoffen, die die Gefügestrukturen im Nanometerbereich sichtbar machen, zeigen Forscher der TU Chemnitz auf der HANNOVER MESSE 2007. Möglich werden diese ungewöhnlichen Ansichten durch die von ihnen weiter entwickelte Nanotomographie. Sie öffnet den räumlichen Blick auf Strukturen bis zu einer Größe von zehn Nanometern - was etwa 10 000 Mal kleiner ist als der Durchmesser eines menschlichen Haares.

Wie bei einer archäologischen Ausgrabung wird bei der Nano­tomographie eine Probe Schicht für Schicht abgetragen. Dies geschieht zum Beispiel durch nasschemisches Ätzen. Nach jedem Schritt wird die freigelegte Probenoberfläche mit einem Rasterkraftmikroskop reliefartig abgebildet. Dabei wird nicht nur die Materialverteilung registriert, sondern auch die Form der Oberfläche vermessen. So erhalten die Wissenschaftler die genaue Lage der Materialkomponenten in jeder Schicht. Aus diesen "Relief-Landkarten" mit nur wenigen Nanometern Abstand wird anschließend die dreidimensionale Struktur im Computer rekonstruiert. Ausgehend von den 3D-Bildern lassen sich Materialeigenschaften simu­lieren. Das liefert zum Beispiel Hinweise darauf, wie sich ein Produkt für gewünschte Anwendungen optimieren lässt.

TU Chemnitz
Wissenschaftliche Dienste
Straße der Nationen 62
D-09107 Chemnitz
Tel.: +49-371 / 531 123 40
FAX: +49-371 / 531 23 49
www.tu-chemnitz.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Prof. Dr. Robert Magerle
Halle 2, Stand C39
Stand-( +49-511 / 89-49 70 02
E-Mail: robert.magerle@physik.tu-chemnitz.de
Bei Anruf nass! - Wetterfestes VoIP-Industrietelefon
Ob Seewasser, hohe Luftfeuchtigkeit, Schmutz, Hitze oder Kälte - dem neuen wetterfesten Industrietelefon "FernTel IP", das auf der HANNOVER MESSE 2007 vorgestellt wird, kann das nichts anhaben. Mit form­schönem Design trotzt es den widrigen Umständen.

Das Gehäuse ist aus stoßresistentem Kunststoff und immun gegen Säuren, Laugen und Schmierstoffe. Die auffälligen Signalfarben sowie beleuchtete Tastatur und Display machen das Telefon in Notfällen unübersehbar. Durch eine einfache Drehung der Montageplatte lässt es sich vom Wand- zum Tischtelefon umgestalten. Die Stromversorgung erfolgt über Ethernet. Das "FernTel IP" ist zum Anfassen - in trockenem Zustand - auf dem Messestand der Firma FHF Funke + Huster Fernsig GmbH ausgestellt. Nach Ausstellerangaben handelt es sich um das erste vollwertige VoIP-Industrietelefon.

FHF Funke + Huster Fernsig GmbH
Gewerbeallee 15-19
D-45478 Mülheim
Tel.: +49-208 / 82 68-202
FAX: +49-208 / 82 68-268
www.fhf.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Hans Gunkel
Halle 8, Stand A13
Mobil-Tel. +49-(0)175 - 581 07 65
E-Mail: hans.gunkel@fhf.de
Mit einem SNAP ist der Bügelgriff installiert
Ein Bügelgriff, der sich ohne Schrauben und Werkzeuge beispielsweise an Schaltschränken installieren lässt, ist das Highlight der DIRAK GmbH auf der HANNOVER MESSE 2007.Möglich macht das leichte Anbringen des neuen Griffs die von dem Unternehmen entwickelte D-SNAP-Technologie. Kern dieser Technik ist ein Gehäuse mit Klickhalterung. Um den Griff sicher zu installieren, muss nur eine rechteckige Einbauöffnung in die Schaltschranktür gestanzt werden. Die Klickelemente sind so geformt, dass sich der Beschlag sicher auf dem Blech fixieren lässt. Der Griff selbst findet dann durch einen weiteren SNAP Halt in dem Gehäuse.
DIRAK GmbH & Co.KG
Königsfelder Str. 1
D-58256 Ennepetal
Tel.: +49-2333 / 837-0
FAX: +49-2333 / 837-100
www.dirak.de
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2007:
Martina Proksch
Halle 3, Stand D66
Stand-Tel. +49-511 / 89-49 71 23
E-Mail: m.proksch@dirak.de
Schräg gewickelt - Federn als elektrische Schnittstelle
Medizinische Implantate benötigen sichere Verbindungen, damit sie reibungslos funktionieren. Auf der HANNOVER MESSE 2007 zeigt ein Hersteller Lösungen für zuverlässige elektrische Schnittstellen zwischen einem Kabel und der Quelle des elektrischen Reizes - etwa für einen Schrittmacher, für elektronische Hörprothesen oder zur Schmerzbeherr­schung.

Zu den Exponaten gehören schräg gewickelte Mini-Federn, die zu Kreis­ringen zusammengeschweißt sind. Durch die große Anzahl der Windun­gen entstehen viele, gleichmäßig über den gesamten Kabelumfang ver­teilte Kontaktpunkte. Daraus ergeben sich viele Vorteile gegenüber Stell­schrauben und Blattfedern: Die gewickelten Federn sind beständiger gegen Materialermüdung und Druckverformung, sie sind leitfähiger und lassen sich durch einmaliges Einrasten ohne Hilfsmittel schneller verbin­den. Besucher sehen auf dem Stand Federn in verschiedenster Ausführung mit Beispielen für ihre Anwendung. Besonderer Blickfang: eine ausgearbei­tete Steckverbindung in 100-facher Vergrößerung.

Bal Seal Engineering Europe BV
Stormstr. 30
D-46397 Bocholt
Tel.: +49-2871 / 22 71 47
FAX: +49-2871 /22 71 49
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Cees Bonnema und Roland Reichert
Halle 12, Stand B76
Mobil-Tel. +49-(0) 170 - 313 31 41
E-Mail: cbonnema@balseal.nl
Schmutz, na und? Terminal für Extrembedingungen
Auf der HANNOVER MESSE 2007 steht er auf dem Stand des Ausstellers anschaulich zum Bedienen unter Wasser: das Industrie-Terminal "Hygrolion".Es wurde speziell für den Einsatz in rauer Umgebung entwickelt und ist supergut gegen Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und Spritzwasser geschützt. "Hygrolion" hat keinerlei Fugen oder Lüftungsschlitze, und sein robustes, gepulvertes Metallgehäuse hält auch massiven Außen­einwirkungen stand. Die Bedienung erfolgt über das integrierte, schock­resistente Touchscreen-Display. Weil "Hygrolion" die strengen Anforde­rungen der Industrie erfüllt, kann es unter anderem in Chemielabo­ratorien oder auch in extremen Staub- und Feuchtigkeitsräumen einge­setzt werden.

ICO Innovative Computer GmbH

Zuckmayerstr. 15
D-65582 Diez
Tel.: +49-6432 / 91 39-470
FAX: +49-6432 / 91 39-2470
www.hygrolion.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Peter Weihrauch und Gunther Sander
Halle 8, Stand C22
E-Mail: p.weihrauch@ico.de
Klein, aber ganz groß im Bremsen
Mit der weltweit kleinsten elektromagnetischen Industriebremse im 200kN-Bereich, so der Aussteller, kommt die BISCHOFF Autofeder und Nutzfahrzeugteile GmbH auf die HANNOVER MESSE 2007. Die neue Bremse ist mit ihren 45 Kilogramm gegenüber gängigen Modellen, die zwischen 300 bis 400 Kilogramm wiegen, ein echtes Leichtgewicht. Und auch ihre Abmessungen von 30x30x30 Zentimetern beträgt nur ein Drittel der Größe herkömmlicher Bremsen ihrer Klasse. Ebenfalls sehr wichtig: Ihr Energieverbrauch von 20 Watt nominal lässt bisher übliche Bremsen, die etwa das Sechsfache verbrauchen, alt aus­sehen. Ebenso eindrucksvoll wie ihre technischen Daten, sind die Einsatzmöglichkeiten der Neuentwicklung, die von Rolltreppen, über die Robotik bis hin zur Raum- und Luftfahrt reichen.
Bischoff GmbH
Techn. Federn und elektomagn. Industriebremsen
Am Silberfeld 1
D-39418 Staßfurt
Tel.: +49-3925 / 960-600
www.federnwerk-bischoff.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Hartmut Bischoff
Halle 4, Stand F12 (bei: Sachsen-Anhalt Gemeinschaftsstand)
STAIGA - Aufsteiger im Tiefschnee
Im Tiefschnee abseits der Touristenströme einzutauchen, ist für auch Snowboarder ein Vergnügen. Bisher war der Aufstieg für sie aber äußerst schwierig. Forscher der Hochschule Anhalt wollen das jetzt ändern und stellen auf der HANNOVER MESSE 2007 "Staiga", das Aufstiegssystem für den Snowboarder vor.

"Staiga" ist ein dreigeteiltes, klappbares Aufstiegs- und Tourensystem. Es ermöglicht mit seiner großen Auftriebs- und Gleitfläche ein schnelles Vorankommen in Tiefschneeregionen. Besonderer Clou: Nach dem Aufstieg lässt sich das System zusammenklappen und einfach und sicher in einem Rucksack verstauen.

Hochschule Anhalt (FH)
FTTZ
Bernburger Str. 55
D-06366 Köthen
Tel.: +49-3496 / 67-53 11
FAX: +49-3496 / 67-53 99
www.hs-anhalt.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2007:
Clemens Koschel und Dipl.-Ing. Kai Schiewe
Halle 2, Stand C39 (bei: Forschung für die Zukunft)
Stand-Tel. +49-511 / 89-49 70 02
Drahtlos senden - ohne Hilfsenergie
Die Otek Corporation präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2007 den nach eigenen Angaben ersten drahtlosen Sender, der ohne Hilfsenergie auskommt. Vorteil ist, dass die Entstehung von elektrischen Funken ver­mieden wird.

Das Modell "LPT" ist fähig, den Schwingungswert über die Luft in einem Bereich von bis zu 100 Metern Sichtlinie zu übertragen. Für die Nutzer entfallen die bisher hohen Kosten für Arbeit und Verdrahtung.

Das Produkt eignet sich besonders für den Einsatz in anspruchsvollen oder gefährlichen Umgebungen, zum Beispiel in der Petrochemie, auf Bohrinseln oder in pharmazeutischen Fabriken.

OTEK Corporation
4016 E Tennessee St.
USA- Tucson, AZ 85714-2130
Tel.: +1-520 / 748 79 00
FAX: +1-520 / 790 28 08
www.itc-electronics.de
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2007:
Dorothee Strottmann (Tel. 05181 / 85 53-103)
Halle 12, Stand B19 (bei: ITC GmbH)
E-Mail: strottmann@itc-electronics.de
Jonglieren lernen in 60 Minuten
Ein wirklich ungewöhnliches Werbemittel präsentiert Touchmore auf der PROMOTION WORLD 2007: ein DVD-Jonglierset, das Laien in 60 Minuten zu Jongleuren machen soll.

Rekord-Jongliertrainer Olaf Hartmann führt die Anfänger auf der DVD in sechs Schritten zur Drei-Ball-Jonglage. Zusätzlich zeigt Timo Wopp, Silbermedaillengewinner beim Cirque de Demain, auf der DVD eine atemberaubende Drei-Ball-Show und 21 weiterführende Tricks, die von leicht bis unglaublich reichen. Die passenden Jonglierbälle gehören natürlich ebenfalls zum Set.

Touchmore GmbH
Am Bruch 5
D-42857 Remscheid
Tel.: +49-2191 / 98 37-0
FAX: +49-2191 / 98 37-22
www.touchmore.de
Ansprechpartner auf der PROMOTION WORLD in Halle 18:
Olaf Hartmann
Halle 18, Stand D06
Mobil-Tel. +49-(0)171 - 491 74 58
E-Mail: olaf.hartmann@touchmore.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie