Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Faszinierende Power mit spannenden Zukunftstechnologien

13.04.2007
Rittal Sonderaustellung „Faszination Zukunft“

Die Initiative „Faszination Zukunft“ von Rittal ist fest etabliert, die Themen sind außergewöhnlich neu. Topaktuelle Trends im Bereich Technology Packaging und Infrastrukturen werden mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie mit den Messebesuchern diskutiert. Bei den Highlights geht es um die Zukunft: digitale Fabrik, Augmented Reality, intelligente Racktechnologien mit RFID, Hygienic Design-Lösungen, autarke Energieversorgungen sowie bionisch inspirierte Lösungen.

Die Ressource Wissen ist für eine erfolgreiche Zukunft von entscheidender Bedeutung. Deshalb wurde bereits auf der Hannover Messe 2004 die Initiative „Faszination Zukunft“ von Rittal ins Leben gerufen. Diese Plattform ist ein einzigartiges Forum, um Lösungskonzepte im Ideenstatus mit Kunden und Lieferanten zu diskutieren und auf Ihren handfesten Nutzen abzuklopfen. Im Schulterschluss mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen konnten mittlerweile u.a. erfolgreiche Projekte mit verschiedenen Fraunhofer Instituten, den Universitäten in Siegen, Gießen, Freiburg, Darmstadt initiiert werden. Gemeinsam mit den Hochschulen wurden viele neue Technologien auf das Rittal Produktportfolio übertragen.

Auf der Hannover Messe 2007 belegt Rittal alleine 1/3 seiner Standfläche für faszinierende Zukunftstechnologien und setzt damit einmal mehr ein Zeichen für Innovationsfähigkeit am Standort Deutschland. Das ist das einmalige Forum, die Zukunft aktiv zu gestalten.

Digitale Fabrik

Bedeutende Produktivitätspotentiale liegen in der Nutzung von produkt- und produktionsbegleitenden, digitalen Informationen entlang des gesamten Lebenszyklus – Stichwort Digitale Fabrik. Gemeinsam mit Eplan bietet Rittal dabei neben 10.000 realen Produkten auch die notwendigen begleitenden digitalen Informationen. Angefangen vom virtuellen Entwurf einer Kundenlösung über 3D-Datenmodelle bis hin zu maßgeschneiderten Engineering Tools für die Betriebs- und Servicephase wird der komplette Lebenszyklus einer Anlage oder Maschine unterstützt. An fünf anschaulichen Exponaten werden die bereits vorhandenen Kompetenzen aufgezeigt und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der virtuellen Technologien und Engineering Werkzeuge gegeben.

Weiterentwicklungen bei Augmented Reality

Auch die Zukunftstechnologie Augmented Reality („erweiterte Realität“) bietet als neue Form der Mensch-Technik-Interaktion in Echtzeit für Rittal interessante Möglichkeiten z.B. für den Klimageräte-Service von morgen. Dadurch kann z.B. ein Service-Techniker bei der Wartung einer Rückkühlanlage durch ein Augmented-Reality-System („AR-Browser“) unterstützt werden. Dabei ist der Servicetechniker mit einem Head-Mounted Display (HMD) ausgestattet. In das HMD ist eine Videokamera integriert, deren Bild direkt auf dem HMD dargestellt wird. Die Bilder der Videokamera werden in Echtzeit von multimedialen Animationen überlagert, die den Servicetechniker durch den Wartungsprozess führen. Für das Tracking werden dabei Verfahren aus dem Bereich Computer-Vision eingesetzt, die auf Echtzeitdektektion im Kamerabild basieren und nun keine Marker mehr erfordern. Dieser technologische Durchbruch beim Trackingverfahren stellt eine bedeutende Weiterentwicklung des Augmented-Reality-Systems dar.

Außerdem präsentiert Rittal Erweiterungen um mobile PDA-Anwendungen. Während der Wartungsarbeiten kann somit ein Servicetechniker den Konsultationsmodus aktivieren und einen Rittal Klimaspezialisten („Remote Expert“) kontaktieren. Beide sehen die Bilder, die mit der PDA-Kamera aufgezeichnet werden, sowie die Augmented-Realtiy-Überlagerungen. Mit dieser visionären Technologie ergeben sich z.B. für global agierende Unternehmen zukünftig im Bereich Wartung und Serviceunterstützung faszinierende Möglichkeiten.

Intelligente Racktechnologie

Unter dem Namen iRack setzt Rittal neue Maßstäbe bei der automatischen Erkennung und Überwachung von Baugruppen im Schaltschrank mittels RFID (Radio Frequency Identification). Diese Technik ermöglicht die kontaktlose Erkennung von Geräten mittels Funksignal. Rittal nutzt hierbei die RFID-Technik in Verbindung mit einem modernen Logistik Management bis ins Rack. Damit lassen sich erstmalig Baugruppen innerhalb eines Racks erfassen und Montagearbeiten u.a. bei Tausch und Umbau lückenlos überwachen. Mit dem iRack wird die intelligente Überwachung und automatische Inventarisierung eines kompletten Serverracks durch RFID Realität.

Ein weiteres Zukunftskonzept präsentiert Rittal mit dem intelligenten Licht, einer integrierten LED Flächenbeleuchtung bei Schaltschrank-Sichttüren. Damit lassen sich direkte Ereignisse – wie z.B. „Normalzustand“, „Temperaturüberschreitung“ o.ä. – innerhalb eines Racks über die Farbe der Sichttür melden. Somit kann die Sichttür die Funktion einer Ampel übernehmen.

Ein dritte Neuentwicklung im IT-Bereich ist das Akustik Rack. Hierbei demonstriert Rittal gemeinsam mit der TU Darmstadt und Fraunhofer-LBF die aktive Geräuschreduzierung von IT Netzwerk- und Serverschränken. Durch die aktive Dämpfung über Piezo-Aktoren, die dem Resonanzverhalten der Gehäuseteile entgegenwirken, läßt sich insgesamt der Luft- und Körperschall um mehrere dB(A) reduzieren. Dabei bekämpfen Piezoelemente den Schall direkt aktiv an der Lärmquelle und senken so die Geräuschentwicklung des eingebauten Equipments.

Hygienic Design

Mit „Hygienic Design“ Produkten reagiert Rittal auf die speziellen Anforderungen der Nahrungsmittelindustrie, vor allem, wenn es um Einsätze in Fertigungsbereichen mit offenen Prozessen geht. Vorgestellt werden z.B. neu entwickelte Edelstahlgehäuse für die anspruchsvollsten Einsätze. Klarer Vorteil ist verminderter Reinigungsaufwand bei gleichem Reinigungseffekt. Hier werden unterschiedliche Hygienevorschriften in einen neuen Schaltschrankstandard für die Nahrungsmittelindustrie überführt.

Autarke Energieversorgung

Im „Energiepark“ zeigt Rittal hybride Energieversorgungslösungen auf Basis von Photovoltaik und Windenergie, um moderne Umweltmess- und Verkehrstechnik sowie Mobilfunkanlagen autark mit Energie zu versorgen. Das Unternehmen stellt hierzu Gehäuselösungen mit unabhängiger Energieversorgung für Kleinverbraucher durch einen modularen Systembaukasten vor. Zudem ermöglicht die kombinierte Nutzung von Sonne und Wind in Verbindung mit einer Brennstoffzelle als Energiespeicher einen netzunabhängigen Betrieb für unterschiedlichste Anwendungen, wie z.B. der Verkehrstechnik.

Von der Natur lernen

Bionisch inspirierte Kühllösungen zeigt das Unternehmen auch bei Weiterentwicklungen im Bereich der Cold-Plate-Technologie. Die energieeffiziente Wärmeabfuhr über Cold-Plate-Technik hat in den letzten Jahren in Verbindung mit Frequenzumrichtern massiv Einzug gehalten. Dieses Konzept wird jetzt durch bionische Ansätze energetisch optimiert. Dabei stand die Geometrie menschlicher Blutbahnen Pate für die Weiterentwicklung. Fraktale, d.h. mehrfach verzweigte Strukturen der Kühlleitungen sorgen für eine optimierte Wärmeabfuhr.

Auf der Hannover Messe 2007 zeigt die außergewöhnliche Innovationsplattform einmal mehr die faszinierende Power für die Zukunft.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de/informationen/presse/aktuell.html
http://www.rittal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie