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HighTech für die Welt von morgen

27.03.2007
TU Kaiserslautern auf der Hannover Messe

Mit fünf Ausstellern präsentiert sich in diesem Jahr die TU Kaiserslautern auf der Hannover Messe (Halle 2/C46). Die 11 ausgestellten HighTech-Exponate geben schon heute einen Einblick in unsere Welt von morgen. Dabei reicht das Spektrum von autonomen Servicerobotern und Anwendungen in der Medizintechnik über Nanoforschung bis hin zum Wissensmanagement.

MARVIN und CROMSCI: zwei hilfreiche Partner

MARVIN ist ein autonomer mobiler Serviceroboter, der Transport-, Überwachungs- und Unterhaltungsaufgaben in Büro, Industrie oder häuslichem Umfeld ausführen kann. MARVIN reagiert dabei auf dynamische Veränderungen seiner Umwelt und kann selbstständig notwendige Kursänderungen vornehmen. Die Benutzerinteraktion erfolgt über ein Touch-Display auf dem Roboter sowie über eine dialogbasierte Sprachschnittstelle. MARVIN wird ebenso von der "AG Robortersysteme" präsentiert wie CROMSCI. Dieser ist ein Kletterroboter, der eine flächendeckende Messung von Bauwerksubstanz wie Brücken oder Staudämmen ermöglicht. Der durch Unterdruck haftende und radgetriebene Serviceroboter CROMSCI kann von einem Menschen am Boden kontrolliert werden, jedoch selbstständig Hindernisse umfahren.

Der Mensch im Zentrum der Innovation

Lange Zeit stand die technologische Machbarkeit bei interaktiven Technologien im Vordergrund. Heute rücken jedoch bei der Gestaltung interaktiver Produkte die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund. Mit "use" von der "AG Nutzergerechte Produktentwicklung" stellt man Unternehmen umfangreiche Beratung und Hilfestellung bei der Implementierung von Usabilitiy-Engineering und der Produktentwicklung zur Verfügung.

Innovative dünne Schichten für Medizin- und Biotechnik

Die Oberfläche eines Produktes entscheidet oft über dessen Funktionalität. Das Institut für Dünnschichttechnologie entwickelt zusammen mit der experimentellen Urologie der Universität Bonn und der NTTF GmbH Verfahren, um Oberflächeneigenschaften von Kunststoffen durch spezielle Kohlenstoffschichten zu verändern. So kann die Diffusionsdichtigkeit von Kunststoffen um mehrere Größenordnungen erhöht und ihr Einsatzgebiet erweitert werden. Zudem ist es möglich, über speziell angepasste Kohlenstoffschichten ausgewählte Medikamente an medizinische Implantate zu binden, um sie gezielt lokal zu dosieren und die Implantatverträglichkeit zu erhöhen. Eine extra auf urologische Katheter abgestimmte Kohlenstoffbeschichtung verringert das Auftreten von schmerzhaften Inkrustationen und gefährlichen Biofilmen. Die so beschichteten Katheter verlängern die Liegezeiten der Langzeitimplantate erheblich und erhöhen - nicht zuletzt auch durch ihre glatte Oberfläche - den Tragekomfort des Patienten.

Dienstleistungen und Nanoforschung für Unternehmen

Nanobiotechnologie wird in zahlreichen Industriezweigen immer wichtiger. Um auch Klein- und Mittelständischen Unternehmen den Zugang zu HighTech-Produkten zu ermöglichen, berät und betreut das Nano+BioCenter Wirtschaft und Wissenschaft in allen Fragen der Nanobiotechnologie. Dabei werden Technologieentwicklung, Forschungsprojekte sowie Technologietransfer verwirklicht. Vor allem die interdisziplinäre Zusammensetzung des Centers mit Physikern und Biologen bietet exzellente Voraussetzungen. Im Rahmen der Hannover Messe werden Forschungsergebnisse und Dienstleistungen wie Nanobioanalytik, Genom- und Proteomforschung sowie neue optische, magnetische und elektronische Nanostrukturen für die Informationstechnologie anhand von Beispielen vorgestellt.

Mobiles Lernen und Podradio in der Fortbildung

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung stellt zwei Exponate aus: In der Zusammenarbeit mit der a.k.m. wurde ein Podcasting-ServiceCenter und ein Podradio entwickelt. Die Nutzer erhalten hierbei aktuelle Inhalte in Form von Podcasts, Audiofiles und Audiostreaming. Neben dem Einsatz im Regionalmarketing wird forfikulo vor allem bei der strategischen Fortbildung - wie mit Meditrainment realisiert - eingesetzt. Mobiles Lernen mit Podcasting und interaktiven Videos über Mobiltelefone und PDAs als Teil eines Blended Learning bietet neue Flexibilität und Individualität im Lernen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Herr Klaus Dosch
Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT)
Technische Universität Kaiserslautern
Postfach 3049
D-67653 Kaiserslautern
Telefon: (0631) 205-3001
Telefax: (0631) 205-2198
E-mail: messe@kit.uni-kl.de
http://www.kit.uni-kl.de/128.html
Während der Hannover Messe sind die Aussteller unter der Telefon-/ Faxnummer 0511/89-497006 zu erreichen.

Dr. Cornelia Blau | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.uni-kl.de/128.html

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